WISSEN

Karnivoren-Blüte: Blütenstiel abschneiden oder lassen?

Das hängt von Gattung und Ziel ab. Für Dionaea raten Rice, AUSCPS und die ICPS-Checkliste, den Blütenstiel früh abzuschneiden, weil Blühen die Pflanze schwäche; das sind Praxisempfehlungen ohne genannte MesswerteS1, S3, S16. Willst du Samen oder Hybriden, lässt du die Blüte stehen und bestäubst gezieltS2, S10. Zu Sarracenia und Nepenthes enthalten die gelesenen Anzuchtanleitungen keine SchneideempfehlungS10, S11.

AUF EINEN BLICK

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Dionaea: Barry Rice, die Australasian Carnivorous Plant Society und die ICPS-Checkliste raten, den Blütenstiel früh zu entfernenS1, S3, S16.

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Der Schwächungseffekt wird in diesen Quellen als Praxisempfehlung angegeben; Messwerte nennen sie nichtS1, S3, S16. Die RHS nennt für Dionaea allgemein „No pruning required“S14.

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Drosera-brevifolia-Gruppe (warm-temperat): John Brittnacher rät in der ICPS-Anleitung, Stiele abzuschneiden; wer blühen lässt, soll Samen sichernS4. Für die D.-capillaris-Gruppe nennt die Seite keinen Stielrat; die mittel- und südamerikanischen Arten sollen als Subtropicals behandelt werdenS4.

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Bei warm-temperaten Fettkraut-Arten steht laut ICPS das Bestäuben und Samensammeln im VordergrundS8.

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Für Samen oder Hybriden brauchst du die Blüte, bei manchen Gruppen auch HandbestäubungS9, S10, S11.

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Einordnung der Redaktion: Offen bleibt, wie Blühen die Winterruhe beeinflusst; dazu fanden wir nichts.

Warum die Frage strittig ist

Einordnung der Redaktion: Eine einheitliche Regel für alle Karnivoren geben die gelesenen Quellen nicht her. Sie unterscheiden nach Gattung und teils nach Artengruppe, und selbst bei Dionaea gehen die Meinungen auseinander (siehe unten).

Einordnung der Redaktion: Der Kern der Debatte ist ein möglicher Ressourcenkonflikt: Blühen kostet die Pflanze etwas, und das fehlt womöglich dem Wachstum. Für drei subarktische Pinguicula-Arten im Freiland wurden Wachstumskosten der Fortpflanzung gemessenS12. Die Dionaea-Empfehlungen, die wir gelesen haben, stützen sich dagegen auf Praxisempfehlungen ohne genannte MesswerteS1, S3, S16.

Einordnung der Redaktion: Die gelesenen Dionaea-Quellen nennen weder Messwerte noch Versuche. Sie sind als Praxisrat der Autoren zu lesen, nicht als belegter Effekt.

Der zweite Grund für den Streit ist das Ziel. Wer Samen oder Hybriden will, braucht die Blüte. Bei manchen Gruppen bestäuben sich die Blüten nicht selbst, du musst dann von Hand nachhelfenS9, S10.

Venusfliegenfalle mit jungem Blütenschaft zwischen den Fangblättern

Was die Quellen für Dionaea sagen

Barry Rice schreibt in seiner Carnivorous Plant FAQ, das Bilden von Blüten koste die Pflanze viel EnergieS1. Nach der Blüte sei eine Venusfliegenfalle fast ein ganzes Jahr lang trägeS1. In der Natur erhole sie sich von dieser trägen Phase laut Rice schnellS1. In Kultur könne sie den geschwächten Zustand womöglich nie wieder verlassen und sogar eingehenS1. Deshalb rät er, die Blütenstiele so früh wie möglich abzuschneidenS1.

Rice nennt eine Ausnahme: Sehr erfahrene Pflanzer oder Leute mit Ersatzpflanzen könnten es riskierenS1. Entfernst du den jungen Stiel, kann die Pflanze laut Rice einen neuen bilden, auch den solle man dann abschneidenS1. Wartet man, bis die Knospen anschwellen (nach Rice bei etwa 10–20 cm Stielhöhe), könne man die Pflanze ebenso gut blühen lassen und bestäuben, der Schaden sei dann angerichtet; die Venusfliegenfalle sterbe aber vermutlich trotzdem, wenn man kein recht geübter Pfleger seiS1. Rice schreibt außerdem, man höre oft, das Abschneiden der Blüten sei „bogus“ und die Pflanzen kämen auch ohne Entfernen der Knospen gut zurechtS1. Das seien seiner Einschätzung nach sehr gute Pfleger, die vergessen hätten, wie es Anfängern geheS1.

In einer zweiten Antwort derselben FAQ schreibt Rice, Dionaea lasse sich selbst bestäuben, setze aber nicht immer Samen anS2. Samenbildung ermüde die Pflanze oft spürbar, und er breche Blütenstiele ab, sobald sie erscheinenS2.

Die Australasian Carnivorous Plant Society rät in ihrem Kulturblatt ebenfalls, den Blütenschaft zu entfernen, sobald er erscheint. Er schwäche die Pflanze, womöglich bis zum TodS3.

Die ICPS-Hauptanleitung für Dionaea äußert sich in den gelesenen Abschnitten nicht zum BlütenstielS15. Die ICPS-Checkliste für Dionaea von John Brittnacher empfiehlt dagegen, Blütenstiele abzuschneiden, sobald man sie sieht, damit die Pflanze keine Energie in Blüten verschwendetS16. Die Royal Horticultural Society nennt für Dionaea „No pruning required“S14.

Einordnung der Redaktion: Hier stehen die Quellen nicht in einer Linie. Rice, AUSCPS und die ICPS-Checkliste raten bei Dionaea zum frühen Abschneiden, nennen für die Schwächung aber keine Messwerte. Die RHS-Angabe betrifft laut Wortlaut das Schneiden allgemein; zum Blütenstiel äußert sie sich nicht ausdrücklich. Rice selbst erwähnt, dass manche Pfleger das Abschneiden für unnötig halten. Bei anderen Gruppen raten ICPS-Anleitungen eher dazu, Blüte und Samen zuzulassen (FettkrautS8; einige Pflanzen bei D. burmannii und D. sessilifoliaS5), während sie für die Drosera-brevifolia-Gruppe wie bei Dionaea zum Abschneiden ratenS4. Das hängt teils an Gattung und Ziel, löst die Spannung zwischen den Quellen aber nicht auf. Die Zeitangabe „fast ein Jahr“ ist Rices Beobachtung und kein gemessener Wert. Ob sie für deine Bedingungen gilt, lässt sich daraus nicht ableiten.

Handbestäubung einer Sarracenia-Blüte mit einem feinen Pinsel

Andere Gattungen im Vergleich

Sonnentau (Drosera)

Die ICPS-Anleitung für warm-temperate Drosera unterscheidet die Drosera-capillaris-Gruppe und die Drosera-brevifolia-GruppeS4. Für die mittel- und südamerikanischen Arten der capillaris-Gruppe heißt es dort nur, sie seien als Subtropicals zu behandeln; einen Rat zum Blütenstiel gibt die Seite für diese Gruppe nichtS4.

Für die Drosera-brevifolia-Gruppe (D. brevifolia, D. colombiana, D. panamensis, D. cayennensis) sagt John Brittnacher, die Pflanzen könnten Jahre leben, wenn man sie nicht blühen lasseS4. Man solle die Blütenstiele abschneiden, sobald man sie bemerktS4. Wer blühen lässt, solle Samen sichern, weil die Pflanze dabei wahrscheinlich stark zurückgehe oder sterbeS4. Die Seite merkt an, diese Arten seien in Kultur extrem selten, man wisse nicht, wie sie sich unter verschiedenen Bedingungen verhaltenS4.

Bei Drosera burmannii und D. sessilifolia kommt hinzu, dass beide in der Natur meist einjährig wachsenS5. Du kannst sie laut ICPS mehrere Jahre halten, wenn du die Blütenstiele sofort entfernst, ihnen Wärme und Licht gibst und sie etwa alle drei Jahre umtopfstS5. Blühen sie, können die Pflanzen deutlich kleiner werden und sich schwer erholen, wenn man sie nicht regelmäßig füttert; Füttern soll das verhindernS5. Weil es schwierig ist, die Pflanzen beim Aufräumen und Umtopfen ohne Verluste zu behandeln, empfiehlt die Anleitung, einen Teil der Pflanzen blühen zu lassenS5. Bei der Form ‚Pilliga Red‘, die bei Temperaturen deutlich unter 16 °C eher nicht überlebt, sollen genug Pflanzen blühen, um Samen für das nächste Jahr zu erntenS5.

Beim Thema Bestäubung unterscheiden sich die Gruppen: Die meisten Zwergsonnentau-Arten setzen Samen nur an, wenn die Blüten mit einem anderen Klon derselben oder einer anderen Art bestäubt werden; einige Arten bestäuben sich selbstS6. Der Drosera-petiolaris-Komplex ist selbstinkompatibel; für artreine Samen brauchst du zwei nicht verwandte Pflanzen derselben Art, die gleichzeitig blühen, und meist HandbestäubungS7. Als Ausnahme nennt die Seite D. banksii, das einjährige Mitglied des Komplexes: Die Blüten sind selbstkompatibel, doch auch hier musst du von Hand bestäubenS7.

Fettkraut (Pinguicula)

Die ICPS-Anleitung für warm-temperate Pinguicula beschreibt die Pflanzen als kurzlebige DauerpflanzenS8. Wer sie langfristig behalten will, solle die Blüten bestäuben und Samen sammelnS8. Einige Arten benötigten Handbestäubung und blühten sich zu TodeS8. Eine dort beschriebene Art bestäubt sich selbst und kann in Sammlungen zum Unkraut werdenS8.

Die meisten mexikanischen Pinguicula können sich aus Gründen des Blütenbaus nicht selbst bestäubenS9. Für Samen musst du von Hand bestäuben, oder Kolibris übernehmen esS9. Zum Entfernen der Blüten enthält dieser Guide keine Aussage.

Im Freiland untersuchte Magnus Thorén drei subarktische Arten (P. alpina, P. villosa, P. vulgaris). Alle zeigten Wachstumskosten der FortpflanzungS12. Blühende P. vulgaris fingen mehr Beute als nicht blühendeS12.

Einordnung der Redaktion: Die Studie stammt aus dem subarktischen Freiland und prüft nicht, was das Abschneiden bewirkt. Ohne weitere Belege lässt sie sich nicht auf Kulturpflanzen oder andere Arten übertragen.

Sarracenia

Die ICPS-Anleitung zur Anzucht beschreibt die Sarracenia-Blüten als so aufwendig gebaut, dass sie sich nicht selbst bestäubenS10. Selbstbestäubung sei meist keine gute Idee, weil sie die Samenvitalität senken und mehr Kümmerlinge hervorbringen könneS10. Die Blüten erscheinen im Frühjahr meist kurz vor oder mit den ersten SchläuchenS10.

Für Sarracenia purpurea zeigte ein Experiment, dass zusätzliche Bestäubung den Samenansatz um weniger als 10 % steigerteS13. Pflanzen, die keine Beute fangen konnten, setzten 14 % weniger Samen anS13. Die Autoren folgerten, Ressourcen seien für den Samenansatz wichtiger als Pollen, und der Samenertrag könne ein weiterer „Preis“ der karnivoren Lebensweise seinS13.

Eine Empfehlung, den Blütenstiel abzuschneiden oder stehen zu lassen, fanden wir in den gelesenen Sarracenia-Quellen nicht. Beachte: S10 ist eine Anzuchtseite, als Beleg für fehlende Schneideempfehlungen ist sie schwach.

Nepenthes

Für Samen brauchst du laut ICPS-Anzuchtanleitung eine männliche und eine weibliche Pflanze, die gleichzeitig blühenS11. Meist sind das verschiedene ArtenS11. Hybridsamen sind laut ICPS in der Regel leichter zu bekommenS11. Den Pollen überträgst du mit einem PinselS11. Zum Abschneiden der Blütenstände enthält diese Anzuchtseite keine Aussage; als Beleg für eine Lücke ist sie schwach.

Wann du die Blüte stehen lassen solltest

Samen. Willst du Samen ernten, brauchst du die Blüte. Bei Dionaea geht Selbstbestäubung, aber nicht jede Pflanze setzt Samen anS2. Rice beschreibt, Pollen von den Staubbeuteln auf die Narbe zu tupfenS2. Bei Sarracenia solltest du Kapseln, die braun werden, sofort pflücken, damit beim Aufplatzen kein Samen verloren gehtS10. Für artreine Samen im Drosera-petiolaris-Komplex müssen zwei nicht verwandte Pflanzen derselben Art gleichzeitig blühenS7.

Hybridisierung. Bei Sarracenia blüht jede Art leicht zu anderer Zeit, weshalb das Aufbewahren von Pollen für manche Kreuzungen nötig istS10. Bei Nepenthes braucht es gleichzeitig blühende männliche und weibliche Pflanzen, meist verschiedener ArtenS11.

Selbstbestäubung. Bei Sarracenia rät die ICPS in der Regel davon abS10. Bei Dionaea nennt Rice sie als MöglichkeitS2. Bei Zwergsonnentau setzen die meisten Arten nur mit einem anderen Klon oder einer anderen Art Samen an, einige bestäuben sich selbstS6.

Gruppen mit Samenfokus. Bei warm-temperaten Fettkräutern rät die ICPS, Samen zu sichernS8; bei D. burmannii und D. sessilifolia sollen einige Pflanzen zur Samenernte blühenS5. Für die Drosera-brevifolia-Gruppe rät die ICPS primär zum Abschneiden der Stiele; wer sie blühen lässt, sichert SamenS4.

Einordnung der Redaktion: Entscheide vor der Blüte, ob du Samen willst. Pro Pflanze lässt sich nicht beides haben, denn ein abgeschnittener Stiel liefert keine Samen; mit mehreren Pflanzen kannst du einen Teil blühen lassen, wie es die Anleitung zu D. burmannii und D. sessilifolia beschreibtS5.

Was die Quellen nicht klären

Einordnung der Redaktion: Diese Lücken haben wir in den gelesenen Quellen gefunden. Eine vollständige Literaturrecherche war es nicht.

  • Für Dionaea haben wir keine Messung gefunden, die Pflanzen mit und ohne Blütenstiel vergleicht.
  • Rice nennt als Schwelle eine Stielhöhe von etwa 10–20 cm, bei der die Knospen anschwellen; danach sei der Schaden angerichtetS1. Eine Messung dazu nennt keine gelesene Quelle.
  • Zu Sarracenia und Nepenthes fanden wir keine Empfehlung zum Abschneiden. S10 und S11 sind jedoch Anzuchtseiten und als Beleg dafür schwach.
  • Wie Blühen die Winterruhe beeinflusst, beantwortet keine der gelesenen Quellen.
  • Für mexikanische Fettkräuter beschreibt die ICPS die Bestäubung, aber nicht das Entfernen der Blüten.
  • Die Thorén-Studie zeigt Wachstumskosten bei drei Arten im Freiland, nicht in Kultur und nicht für andere Gattungen.

Fazit: Für die Venusfliegenfalle raten Rice, AUSCPS und die ICPS-Checkliste, den Blütenstiel früh abzuschneiden, und nennen als Grund eine Schwächung der PflanzeS1, S3, S16. Diese Texte nennen dafür keine Messwerte; die RHS nennt allgemein „No pruning required“S14, und Rice erwähnt, dass manche Pfleger das Abschneiden für unnötig haltenS1. Bei Sonnentau hängt die Antwort nach den gelesenen Quellen von der Artengruppe ab (belegt sind zwei Gruppen): Für die Drosera-brevifolia-Gruppe rät die ICPS, Stiele abzuschneiden und sonst Samen zu sichernS4; bei D. burmannii und D. sessilifolia sollen Stiele entfernt, aber einige Pflanzen zur Samenernte blühen dürfenS5. Bei warm-temperaten Fettkräutern stehen Bestäuben und Samensammeln im VordergrundS8. Zu Sarracenia und Nepenthes enthalten die gelesenen Anzuchtanleitungen keine Schneideempfehlung. Einordnung der Redaktion: Entscheide vor der Blüte, ob du Samen willst, und prüfe gattungsspezifische Hinweise.

Quellen

S1 Barry Rice: The Carnivorous Plant FAQ v. 12 – „Should I let my Venus flytrap flower?“ (2018).

S2 Barry Rice: The Carnivorous Plant FAQ v. 12 – „My plant is flowering! What do I do?“ (2018).

S3 Australasian Carnivorous Plant Society Inc. (Text: P. Reyter, R. Gibson, M. Chong): AUSCPS Cultivation Guides: Dionaea muscipula (2016).

S4 International Carnivorous Plant Society (ICPS; Text: John Brittnacher): Growing warm temperate Drosera (o. J.).

S5 International Carnivorous Plant Society (ICPS): Growing Drosera burmannii and D. sessilifolia (o. J.).

S6 International Carnivorous Plant Society (ICPS): Growing pygmy Drosera (o. J.).

S7 International Carnivorous Plant Society (ICPS): Growing the Drosera petiolaris complex sundews (o. J.).

S8 International Carnivorous Plant Society (ICPS): Growing warm temperate Pinguicula (o. J.).

S9 International Carnivorous Plant Society (ICPS): Growing Mexican Pinguicula (o. J.).

S10 International Carnivorous Plant Society (ICPS): Growing Sarracenia from Seed (o. J.).

S11 International Carnivorous Plant Society (ICPS): Growing Nepenthes from Seed (o. J.).

S12 Magnus Thorén, Lund University, Department of Biology (Plant Ecology): Resource economy of carnivorous plants: Interactions between prey capture and plant performance in three subarctic Pinguicula species (Dissertation) (1998).

S13 G. Ne'eman, R. Ne'eman, A. M. Ellison: Limits to reproductive success of Sarracenia purpurea (Sarraceniaceae) (2006).

S14 Royal Horticultural Society: Dionaea muscipula | Venus flytrap (RHS) (o. J.).

S15 International Carnivorous Plant Society (ICPS): Growing Dionaea muscipula (o. J.).

S16 John Brittnacher, International Carnivorous Plant Society (ICPS): Checklist for Growing Dionaea muscipula (2009, letzte Aktualisierung 2019).