Black Trap Codex

Pinguicula orthoceras

Fettkraut

Aktiv
Familie
Lentibulariaceae
Gattung
Pinguicula
Herkunft
Kuba; 2019 als neue kubanische Art in Casper, Greater Antilles, beschrieben
Autor
Casper

Kurzprofil

Kultur auf einen Blick

Schwierigkeit
4 / 5 · anspruchsvoll1 = sehr leicht, 5 = Spezialkultur.
Licht
2 / 5 · hell ohne starke Sonne1 = schattig, 5 = volle Sonne.
Wasser
moderatBeschreibt die Feuchtefuehrung im Topf, nicht die Luftfeuchte.
Ruhephase
uncertainOb die Art eine saisonale Ruhephase braucht.
Fehlertoleranz
mittelWie stark Kulturfehler verziehen werden.

Black-Trap-Systemprofil

Substrat- und Strukturbedarf

BT-Air
hochLuftfuehrung und Offenheit im Wurzelraum.
BT-Water
moderatWie stark das Substrat Wasser halten soll.
BT-Flow
moderatWie schnell Wasser durch die Struktur bewegt wird.
BT-Density
niedrigVerdichtung, Gewicht und Strukturstabilitaet.
Kapillaritaet
moderatWie gut Wasser im Substrat nach oben gezogen wird.

Kulturgruppe

Pinguicula – karibisch feucht

Habitatbezogene Kulturgruppe für P. orthoceras. P. orthoceras wurde als eigenständige Art beschrieben. Mangels frei zugänglicher Detaildiagnose werden keine Merkmale von P. baezensis, P. moaensis oder anderen Inselarten übernommen

Habitat-Logik

POWO ordnet die Art einem tropischen Feuchtbiom zu. Frei zugängliche Kurzquellen reichen nicht aus, um Gestein, Höhenstufe oder Exposition sicher zu benennen

Kultur-Logik

Pflege am belegten Mikrohabitat und der Artphänologie ausrichten; mehrjährig; ein temperiertes Hibernakel ist für diese tropische Art nicht belegt. Der genaue lokale Jahresgang bleibt offen

Substrat-Logik

Der konkrete Wurzelraum ist in den frei verifizierbaren Kurzquellen nicht ausreichend beschrieben. Fels, Torf und pH-Werte wären daher ungesicherte Annahmen

Gattungsprofil

Pinguicula

Fettkraut-Gattung mit stark unterschiedlichen mexikanischen, warmtemperierten und kaltgemäßigten Kulturtypen.

Habitat-Logik

Feuchte Felsen, Quellfluren, Moore und mineralische Standorte von warmen Regionen bis in alpine Lagen.

Kultur-Logik

Wasserführung, Substratchemie und Ruhephase unterscheiden sich deutlich zwischen den einzelnen Kulturgruppen.

Substrat-Logik

Von stark mineralischen und kalkhaltigen Mischungen bis zu sauren, dauerhaft feuchten Moor- und Quellsubstraten.

Typische Fehler

Mexikanische und temperierte Arten gleich kultivieren, sukkulente Winterrosetten zu nass halten und artspezifische Kalk- beziehungsweise Säureansprüche ignorieren.

Risiken

Worauf diese Art empfindlich reagiert

reference

Botanische Beschreibung

Pinguicula orthoceras gehört zu den Fettkräutern (Lentibulariaceae). Die botanischen Beschreibungen nennen folgende Blattmerkmale: mehrjährige grundständige Rosette; die frei verfügbare Detailbeschreibung bestätigt keine Blattmaße oder saisonalen Einzelheiten. Merkmale anderer kubanischer Arten werden deshalb nicht übertragen. Als Verbreitungsgebiet wird angegeben: Kuba; Casper beschrieb das Taxon 2019 als neue kubanische Art. Die Quellen beschreiben den Lebensraum so: POWO ordnet die Art einem tropischen Feuchtbiom zu. Frei zugängliche Kurzquellen reichen nicht aus, um Gestein, Höhenstufe oder Exposition sicher zu benennen. Diese Angaben gehören zu einer bestimmten Art und dürfen nicht ohne Beleg auf andere Pinguicula übertragen werden. Für die Bestimmung ist die Merkmalskombination aussagekräftiger als ein einzelnes Blatt oder ein Foto ohne Angabe der Jahreszeit.

Zu den Blütenmerkmalen halten die Quellen fest: die Blütenmerkmale sind in Caspers vollständiger Behandlung beschrieben; die frei verfügbaren Zusammenfassungen erlauben keine sichere Angabe genauer Maße. Die Monographie bleibt die maßgebliche Quelle. Für den Jahresgang ist dokumentiert: mehrjährig; ein temperiertes Hibernakel ist für diese tropische Art nicht belegt. Der genaue lokale Jahresgang bleibt offen. Bei Pinguicula orthoceras sollten daher Blätter, Blüte und Entwicklungsstadium gemeinsam dokumentiert werden; je nach Saison können sie ein unterschiedliches Bild zeigen. Die vorhandenen Angaben belegen nicht automatisch eine bestimmte Variationsbreite innerhalb des gesamten Areals. Bei Pflanzen unbekannter Herkunft ist es sinnvoll, Herkunft, Rosettenzustand und Blütenmerkmale am selben Exemplar festzuhalten.

taxonomy

Taxonomie

Der akzeptierte Name lautet Pinguicula orthoceras Casper. Zur Abgrenzung gegenüber ähnlichen Taxa wird folgender Unterschied beschrieben: P. orthoceras wurde als eigenständige Art beschrieben. Mangels frei zugänglicher Detaildiagnose werden keine Merkmale von P. baezensis, P. moaensis oder anderen Inselarten übernommen. Als Verbreitungsgebiet wird angegeben: Kuba; Casper beschrieb das Taxon 2019 als neue kubanische Art. Name, Autorenschaft und Artstatus richten sich nach der im Quellenabschnitt verlinkten taxonomischen Behandlung. Historische Etiketten oder eine ähnliche Kulturform reichen für sich genommen nicht aus, um eine Pflanze als Synonym, Varietät oder eigenständige Art einzuordnen.

Für die morphologische Prüfung sind sowohl die vegetativen Merkmale – mehrjährige grundständige Rosette; die frei verfügbare Detailbeschreibung bestätigt keine Blattmaße oder saisonalen Einzelheiten. Merkmale anderer kubanischer Arten werden deshalb nicht übertragen – als auch die Blüte – die Blütenmerkmale sind in Caspers vollständiger Behandlung beschrieben; die frei verfügbaren Zusammenfassungen erlauben keine sichere Angabe genauer Maße. Die Monographie bleibt die maßgebliche Quelle – relevant. Der dokumentierte Jahresgang lautet: mehrjährig; ein temperiertes Hibernakel ist für diese tropische Art nicht belegt. Der genaue lokale Jahresgang bleibt offen. Bei Pinguicula orthoceras sollte eine Bestimmung deshalb möglichst an einer Pflanze mit nachvollziehbarer Herkunft und, wenn möglich, Blütenbeleg überprüft werden. Wo Freilandbeobachtungen oder Vergleichsmaterial fehlen, bleibt diese Unsicherheit ausdrücklich bestehen; sie wird nicht mit Merkmalen verwandter Arten aufgefüllt.

ecology

Standort und Verbreitung

Das bekannte Areal von Pinguicula orthoceras wird in den Quellen so angegeben: Kuba; Casper beschrieb das Taxon 2019 als neue kubanische Art. Die veröffentlichten Standortangaben lauten: POWO ordnet die Art einem tropischen Feuchtbiom zu. Frei zugängliche Kurzquellen reichen nicht aus, um Gestein, Höhenstufe oder Exposition sicher zu benennen. Sie beruhen auf den dokumentierten Fundorten; ob alle Populationen dieselben Bedingungen teilen, ist damit nicht belegt. Für die ökologische Einordnung sind konkrete Faktoren wie Höhenlage, Exposition, Wasserangebot und Begleitvegetation getrennt zu betrachten. Die Quellen verweisen auf einzelne Belege und Fundorte, erlauben aber nicht zwingend eine vollständige Abgrenzung des Areals.

Als Untergrund ist dokumentiert: Der konkrete Wurzelraum ist in den frei verifizierbaren Kurzquellen nicht ausreichend beschrieben. Fels, Torf und pH-Werte wären daher ungesicherte Annahmen. Für die Unterscheidung von ähnlichen Arten ist außerdem folgender Vergleich überliefert: P. orthoceras wurde als eigenständige Art beschrieben. Mangels frei zugänglicher Detaildiagnose werden keine Merkmale von P. baezensis, P. moaensis oder anderen Inselarten übernommen. Daraus lassen sich keine unbelegten pH-, Temperatur- oder Feuchtegrenzen ableiten. Auch ein kleines bekanntes Areal ist für sich genommen keine formale Gefährdungseinstufung. Neue Fundmeldungen sollten nach Möglichkeit Fundort, Höhe, Mikrohabitat und Blühzustand zusammen dokumentieren, damit sie mit den vorhandenen Angaben vergleichbar sind.

ecology

Ökologische Anpassungen

Für Pinguicula orthoceras ist folgender Jahresgang dokumentiert: mehrjährig; ein temperiertes Hibernakel ist für diese tropische Art nicht belegt. Der genaue lokale Jahresgang bleibt offen. Die Quellen nennen als Lebensraum: POWO ordnet die Art einem tropischen Feuchtbiom zu. Frei zugängliche Kurzquellen reichen nicht aus, um Gestein, Höhenstufe oder Exposition sicher zu benennen. Auch die Blattentwicklung ist festgehalten: mehrjährige grundständige Rosette; die frei verfügbare Detailbeschreibung bestätigt keine Blattmaße oder saisonalen Einzelheiten. Merkmale anderer kubanischer Arten werden deshalb nicht übertragen. Zusammen zeigen diese Angaben, welche saisonalen Merkmale an belegten Pflanzen beobachtet wurden; sie beweisen jedoch nicht, dass jede Population identisch reagiert. Verallgemeinerungen auf die gesamte Gattung wären daher nicht gerechtfertigt.

Eine belegte Ruheform muss von einer bloßen Verkleinerung durch Stress unterschieden werden. Für Pinguicula orthoceras sind deshalb nur die publizierten Hinweise maßgeblich: mehrjährig; ein temperiertes Hibernakel ist für diese tropische Art nicht belegt. Der genaue lokale Jahresgang bleibt offen. Als Herkunftsgebiet wird Kuba; Casper beschrieb das Taxon 2019 als neue kubanische Art angegeben. Für den Wurzelraum ist Der konkrete Wurzelraum ist in den frei verifizierbaren Kurzquellen nicht ausreichend beschrieben. Fels, Torf und pH-Werte wären daher ungesicherte Annahmen dokumentiert. Eine nicht belegte Kälteruhe oder Trockenheitsanpassung wird nicht ergänzt. In Kultur können Blattfolge und Feuchteverlauf getrennt notiert werden; so lässt sich besser erkennen, ob eine Veränderung dem beschriebenen Zyklus folgt oder auf Haltungsbedingungen zurückgeht.

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Wuchsform und Morphologie

Die vegetative Beschreibung von Pinguicula orthoceras nennt folgende Merkmale: mehrjährige grundständige Rosette; die frei verfügbare Detailbeschreibung bestätigt keine Blattmaße oder saisonalen Einzelheiten. Merkmale anderer kubanischer Arten werden deshalb nicht übertragen. Zur Blüte sind diese Kennzeichen dokumentiert: die Blütenmerkmale sind in Caspers vollständiger Behandlung beschrieben; die frei verfügbaren Zusammenfassungen erlauben keine sichere Angabe genauer Maße. Die Monographie bleibt die maßgebliche Quelle. Für eine Bestimmung sollte man die Merkmalskombination heranziehen, denn Blattfarbe oder Rosettengröße allein sind selten ausreichend. Besonders bei saisonal wechselnden Arten sollte die Dokumentation angeben, ob das Exemplar Fangblätter oder eine Ruheform trägt. Wenn möglich, werden Blüte und Rosette derselben Herkunft gemeinsam fotografiert oder beschrieben.

Zur Abgrenzung gegenüber verwandten oder früher verwechselten Taxa wird folgender Vergleich herangezogen: P. orthoceras wurde als eigenständige Art beschrieben. Mangels frei zugänglicher Detaildiagnose werden keine Merkmale von P. baezensis, P. moaensis oder anderen Inselarten übernommen. Das bekannte Herkunftsgebiet ist Kuba; Casper beschrieb das Taxon 2019 als neue kubanische Art. Je nach taxonomischer Fragestellung können zusätzlich Blattbasis und -rand, Blattspitze, Kelch, Kronform und Sporn zu vergleichen sein. Nur Merkmale, die an beschriebenem oder nachvollziehbar bestimmtem Material belegt sind, sollten als Diagnosekriterien gelten. Nicht publizierte Maße oder Variationsbreiten werden hier nicht ergänzt.

reference

Fangstrategie

Pinguicula orthoceras fängt Beute mit den drüsigen Oberflächen ihrer Fangblätter. Die Quellen beschreiben diese Blätter so: mehrjährige grundständige Rosette; die frei verfügbare Detailbeschreibung bestätigt keine Blattmaße oder saisonalen Einzelheiten. Merkmale anderer kubanischer Arten werden deshalb nicht übertragen. Für den Jahresgang ist dokumentiert: mehrjährig; ein temperiertes Hibernakel ist für diese tropische Art nicht belegt. Der genaue lokale Jahresgang bleibt offen. Das gibt den zeitlichen Rahmen an, in dem Fangblätter oder eine gegebenenfalls nichtkarnivore Ruheform auftreten. Das allgemeine Funktionsprinzip der Gattung erklärt die Fangweise, liefert aber keine artspezifischen Messwerte zu Beuteanteilen oder Verdauungsgeschwindigkeit. Solche Zahlen werden hier nicht aus anderen Arten übertragen.

Als Lebensraum von Pinguicula orthoceras ist POWO ordnet die Art einem tropischen Feuchtbiom zu. Frei zugängliche Kurzquellen reichen nicht aus, um Gestein, Höhenstufe oder Exposition sicher zu benennen beschrieben. Zum Wurzelraum nennen die Quellen: Der konkrete Wurzelraum ist in den frei verifizierbaren Kurzquellen nicht ausreichend beschrieben. Fels, Torf und pH-Werte wären daher ungesicherte Annahmen. Diese Standortangaben helfen, den Zusammenhang zwischen verfügbarem Wasser, Belüftung und Blattentwicklung zu verstehen. Aus der Fangfunktion folgt keine Notwendigkeit, die Pflanze gezielt zu füttern. Für die Kulturbeobachtung sind der Zustand der Fangblätter und ihre zeitliche Entwicklung aussagekräftiger als eine unbelegte Annahme darüber, welche Beute die Art bevorzugt.

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Reproduktion und Lebenszyklus

Zu den Blüten von Pinguicula orthoceras sind folgende Merkmale dokumentiert: die Blütenmerkmale sind in Caspers vollständiger Behandlung beschrieben; die frei verfügbaren Zusammenfassungen erlauben keine sichere Angabe genauer Maße. Die Monographie bleibt die maßgebliche Quelle. Zur Blühzeit geben die ausgewerteten Quellen an: Die Blütezeit lässt sich aus den öffentlich zugänglichen Zusammenfassungen nicht verlässlich bestimmen. Fundort und Jahresgang können beeinflussen, wann eine Population blüht; für diese Art ist folgender Zyklus dokumentiert: mehrjährig; ein temperiertes Hibernakel ist für diese tropische Art nicht belegt. Der genaue lokale Jahresgang bleibt offen. Ein einzelner Kulturtermin ist daher nicht ohne Weiteres auf das gesamte natürliche Areal übertragbar. Die angegebenen Blütenmerkmale sollten zusammen mit Herkunft und Beobachtungsdatum festgehalten werden.

Blüten- und vegetative Merkmale derselben Pflanze helfen, den für Pinguicula orthoceras beschriebenen Artvergleich zu prüfen: P. orthoceras wurde als eigenständige Art beschrieben. Mangels frei zugänglicher Detaildiagnose werden keine Merkmale von P. baezensis, P. moaensis oder anderen Inselarten übernommen. Die verfügbaren Quellen liefern keine ausreichenden artspezifischen Angaben zu Bestäubern, Selbstung oder Keimraten. Wo solche Daten fehlen, werden keine Vermutungen als gesicherte Tatsachen dargestellt. Für Saatgut- oder Herbarangaben gehören Herkunft und Blühzustand zur Dokumentation. Konkrete Bedingungen der Keimung müssten für dieses Taxon gesondert untersucht werden.

culture

Kulturrelevante Schlussfolgerungen

Bei der Kultur von Pinguicula orthoceras sollten zunächst die belegten Standortangaben berücksichtigt werden: POWO ordnet die Art einem tropischen Feuchtbiom zu. Frei zugängliche Kurzquellen reichen nicht aus, um Gestein, Höhenstufe oder Exposition sicher zu benennen. Für den Wurzelraum ist Der konkrete Wurzelraum ist in den frei verifizierbaren Kurzquellen nicht ausreichend beschrieben. Fels, Torf und pH-Werte wären daher ungesicherte Annahmen dokumentiert. Der Jahresgang wird folgendermaßen beschrieben: mehrjährig; ein temperiertes Hibernakel ist für diese tropische Art nicht belegt. Der genaue lokale Jahresgang bleibt offen. Diese Informationen sprechen dafür, Feuchte, Belüftung und saisonale Entwicklung gemeinsam zu beobachten. Die Quellen liefern keine Grundlage für pauschale Temperatur- oder Luftfeuchtegrenzen. Eine Ruhephase sollte deshalb nicht nach dem Kalender einer anderen Fettkrautart erzwungen werden.

Als bekanntes Areal wird Kuba; Casper beschrieb das Taxon 2019 als neue kubanische Art angegeben; das bildet den geographischen Rahmen, nicht automatisch ein exaktes Kulturrezept. Zu den artspezifischen Kontrollmerkmalen zählen: mehrjährige grundständige Rosette; die frei verfügbare Detailbeschreibung bestätigt keine Blattmaße oder saisonalen Einzelheiten. Merkmale anderer kubanischer Arten werden deshalb nicht übertragen. Zur Abgrenzung wird außerdem folgender Unterschied genannt: P. orthoceras wurde als eigenständige Art beschrieben. Mangels frei zugänglicher Detaildiagnose werden keine Merkmale von P. baezensis, P. moaensis oder anderen Inselarten übernommen. Änderungen an Licht, Wasser oder Substrat lassen sich besser beurteilen, wenn sie einzeln vorgenommen und protokolliert werden. Dabei sollten bekannte Unterschiede zwischen Herkunftsorten und der aktuelle Zustand der Pflanze berücksichtigt werden.

substrate

Substrat-Ökologie

Für den natürlichen Wurzelraum von Pinguicula orthoceras ist folgende Beschreibung dokumentiert: Der konkrete Wurzelraum ist in den frei verifizierbaren Kurzquellen nicht ausreichend beschrieben. Fels, Torf und pH-Werte wären daher ungesicherte Annahmen. Die Art besiedelt Standorte, die als POWO ordnet die Art einem tropischen Feuchtbiom zu. Frei zugängliche Kurzquellen reichen nicht aus, um Gestein, Höhenstufe oder Exposition sicher zu benennen beschrieben werden. Daraus lässt sich ableiten, welche Form der Wasserzufuhr – etwa Bodenfeuchte, Sickerwasser oder zeitweiliges Regenwasser – bei der Interpretation des Fundorts geprüft werden sollte; ohne konkrete Messung bleibt das im Einzelfall offen. Gips, Kalk, Silikatsand, Moosauflagen und nasse Felsflächen sind ökologisch nicht austauschbar.

Eine genaue pH-, Leitfähigkeits- oder Nährstoffgrenze wird für Pinguicula orthoceras nur dann behauptet, wenn sie in einer Quelle gemessen wurde. Ohne solche Daten ist weder eine bestimmte Substratzutat noch ein Zahlenwert als Optimum belegt. Zur taxonomischen Abgrenzung wird folgender Unterschied genannt: P. orthoceras wurde als eigenständige Art beschrieben. Mangels frei zugänglicher Detaildiagnose werden keine Merkmale von P. baezensis, P. moaensis oder anderen Inselarten übernommen. Ein Kulturgefäß kann den natürlichen Mikrostandort nicht vollständig nachbilden; die dokumentierte Wasserführung und eine gut kontrollierbare Wurzelzone sind daher wichtiger als eine unbelegte Standardmischung. Der beschriebene Jahresgang lautet: mehrjährig; ein temperiertes Hibernakel ist für diese tropische Art nicht belegt. Der genaue lokale Jahresgang bleibt offen.

practice

Praxisnotizen

Bei einem Bestand mit dem Etikett Pinguicula orthoceras sollte zuerst die Herkunft geprüft werden. Die Quellen geben als Verbreitungsgebiet an: Kuba; Casper beschrieb das Taxon 2019 als neue kubanische Art. Zu den vegetativen Kennzeichen zählen: mehrjährige grundständige Rosette; die frei verfügbare Detailbeschreibung bestätigt keine Blattmaße oder saisonalen Einzelheiten. Merkmale anderer kubanischer Arten werden deshalb nicht übertragen. Zur Blüte sind folgende Merkmale dokumentiert: die Blütenmerkmale sind in Caspers vollständiger Behandlung beschrieben; die frei verfügbaren Zusammenfassungen erlauben keine sichere Angabe genauer Maße. Die Monographie bleibt die maßgebliche Quelle. Zur Unterscheidung von ähnlichen Taxa ist folgender Vergleich relevant: P. orthoceras wurde als eigenständige Art beschrieben. Mangels frei zugänglicher Detaildiagnose werden keine Merkmale von P. baezensis, P. moaensis oder anderen Inselarten übernommen. Ein einzelnes Foto ohne Jahreszeit und Herkunft sichert die Bestimmung nicht ab, insbesondere wenn sich die Rosette im Verlauf des Jahres verändert.

Im Kulturprotokoll sollten Blattfolge, Wasserstand, Licht, Substrat, Blühbeginn und Ruheform getrennt notiert werden. Für Pinguicula orthoceras ist als Lebensraum POWO ordnet die Art einem tropischen Feuchtbiom zu. Frei zugängliche Kurzquellen reichen nicht aus, um Gestein, Höhenstufe oder Exposition sicher zu benennen dokumentiert. Für den Wurzelraum ist Der konkrete Wurzelraum ist in den frei verifizierbaren Kurzquellen nicht ausreichend beschrieben. Fels, Torf und pH-Werte wären daher ungesicherte Annahmen angegeben. Zum Jahresgang hält die Literatur fest: mehrjährig; ein temperiertes Hibernakel ist für diese tropische Art nicht belegt. Der genaue lokale Jahresgang bleibt offen. Nicht belegte Angaben zu Temperatur, Bestäubern oder Keimung bleiben offene Fragen, statt aus einer verwandten Art übernommen zu werden. Regelmäßige Sichtkontrolle ergänzt die Prüfung der Diagnosemerkmale und der Substratfeuchte.

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Quellenangaben

Zitieren

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Aktueller Stand07.10.2026

Empfohlene Zitierweise: Black Trap Codex, Pinguicula orthoceras, Stand 07.10.2026, https://blacktrap.de/codex-v2/pinguicula-orthoceras/