Pinguicula laueana

© NasserHalaweh · CC BY-SA 4.0 · Quelle

Black Trap Codex

Pinguicula laueana

Laue-Fettkraut

Aktiv
Familie
Lentibulariaceae
Gattung
Pinguicula
Herkunft
Sierra Mixe, Oaxaca, Mexiko
Autor
Speta & F.Fuchs

Kurzprofil

Kultur auf einen Blick

Schwierigkeit
3 / 5 · mittel1 = sehr leicht, 5 = Spezialkultur.
Licht
4 / 5 · sehr hell1 = schattig, 5 = volle Sonne.
Wasser
feuchtBeschreibt die Feuchtefuehrung im Topf, nicht die Luftfeuchte.
Ruhephase
jaOb die Art eine saisonale Ruhephase braucht.
Fehlertoleranz
mittelWie stark Kulturfehler verziehen werden.

Kulturgruppe

Pinguicula – mexikanisch saisonal

Kulturgruppe für heterophylle mexikanische Pinguicula mit carnivorer Wachstumsrosette und sukkulenter Winterrosette.

Habitat-Logik

Mineralische Fels-, Kalk-, Gips- und humusarme Standorte Mexikos mit ausgeprägtem saisonalem Feuchtewechsel.

Kultur-Logik

Während der carnivoren Wachstumsphase mäßig feucht kultivieren und mit Ausbildung der sukkulenten Winterrosette die Wassergaben deutlich reduzieren.

Substrat-Logik

Mineralisch bis schwach organisch, sehr gut durchströmbar und ohne dauerhaft hohe Wasserreserve.

Risiken der Kulturgruppe

Gattungsprofil

Pinguicula

Fettkraut-Gattung mit stark unterschiedlichen mexikanischen, warmtemperierten und kaltgemäßigten Kulturtypen.

Habitat-Logik

Feuchte Felsen, Quellfluren, Moore und mineralische Standorte von warmen Regionen bis in alpine Lagen.

Kultur-Logik

Wasserführung, Substratchemie und Ruhephase unterscheiden sich deutlich zwischen den einzelnen Kulturgruppen.

Substrat-Logik

Von stark mineralischen und kalkhaltigen Mischungen bis zu sauren, dauerhaft feuchten Moor- und Quellsubstraten.

Typische Fehler

Mexikanische und temperierte Arten gleich kultivieren, sukkulente Winterrosetten zu nass halten und artspezifische Kalk- beziehungsweise Säureansprüche ignorieren.

Risiken

Worauf diese Art empfindlich reagiert

Verknuepfungen

Empfohlene Systemprofile

Core-Referenzprofil

Pinguicula Mex

Black Trap | Pinguicula Mex ist ein mineralisch dominiertes Spezialsubstrat für mexikanische Pinguicula. Die strukturstabile Mischung sorgt für eine gute Luftführung, zuverlässige Wasserverteilung und eine kontrollierte Abtrocknung im empfindlichen Wurzelbereich. Pinguicula Mex ist auf die besonderen Anforderungen mexikanischer Fettkräuter abgestimmt. Der hohe mineralische Anteil hält das Substrat dauerhaft offen, während gezielt eingesetzte organische Bestandteile die Feuchteregulation unterstützen, ohne die Mischung unnötig zu verdichten.

BT-Air
hoch
BT-Water
mittel
BT-Flow
hoch
pH
5.50 - 7.50
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Botanische Beschreibung

Pinguicula laueana ist ein mehrjähriges Fettkraut aus der Familie der Lentibulariaceae. Die Art stammt aus Oaxaca im Süden Mexikos; bekannte Vorkommen liegen im Hochland der Sierra Mixe. Kennzeichnend ist der Wechsel zwischen einer lockeren Rosette breiter Fangblätter und einer gedrungenen Ruhe-Rosette aus kleinen sukkulenten Blättern. Die Pflanze besitzt dabei keinen knolligen Überdauerungskörper wie manche anderen saisonalen Fettkräuter.

Die Erstbeschreibung zählt für die Winterrosette 30–50 sukkulente, verkehrt-eiförmige und behaarte Blätter von ungefähr zwei Zentimetern Länge auf. In der aktiven Phase folgen etwa 15–20 breitere, kurz gestielte, dünne Blätter, deren Spreite in der Beschreibung rund fünf Zentimeter lang und bis etwa 2,5 Zentimeter breit ist. Solche Maße beschreiben die diagnostische Vorlage; Kulturgröße und Blattzahl schwanken mit Alter und Bedingungen.

Die Blüten reichen von kräftigem Scharlach- und Dunkelrot bis zu Orange- oder Rosatönen und besitzen häufig ein helleres Zentrum. Ein langer, leicht gebogener Sporn gehört zu den auffälligen Artmerkmalen. Die bekannte Farbstreuung und die saisonal verschiedenen Rosetten machen die Art im blühenden Zustand besonders charakteristisch.

taxonomy

Taxonomie

Der akzeptierte Name lautet Pinguicula laueana Speta & F.Fuchs. Franz Speta und Franz Fuchs veröffentlichten 1989 eine ausführliche Beschreibung der Pflanze. Diese frühe Veröffentlichung erfüllte die nomenklatorischen Voraussetzungen für einen gültig publizierten Namen jedoch noch nicht; Franz Speta validierte den bereits beschriebenen Namen 2018. Kew führt die Art unter derselben Autorzitation als akzeptiert und nennt Oaxaca als ihr natürliches Verbreitungsgebiet.

Das Epitheton ehrt den Sammler Alfred Lau, der die Pflanze in der Sierra Mixe entdeckte. Speta und Fuchs stellten sie zunächst in die Sektion Orcheosanthus; eine spätere Revision behandelt sie aufgrund ihrer langröhrigen, trichterförmigen Blüte in der Sektion Longitubus. Diese Einordnung in eine Sektion verändert weder den akzeptierten Artnamen noch die Eigenständigkeit des Taxons.

Bezeichnungen wie CP2, CP3, SP1 und SP2 werden in der Kultur als Klon- oder Zugangsnamen für unterschiedliche Blütenformen verwendet. Sie sind keine botanischen Synonyme und belegen für sich allein auch keine formell registrierte Kultivarsorte. Verkauftes Saatgut und Hybriden müssen getrennt von einem vegetativ erhaltenen Klon geführt werden; eine rote Blüte allein beweist keine sortenechte Herkunft.

ecology

Standort und Verbreitung

Als natürliche Heimat führt die aktuelle taxonomische Datenbank Oaxaca in Mexiko. Spezialisierte Lokalberichte verorten bekannte Pflanzen im Hochland der Sierra Mixe, im Umfeld von San Pablo Ayutla. Für beobachtete Bestände werden ungefähr 2.400–2.455 Meter Höhe genannt. Das sind Höhenangaben zu konkreten Fundorten und keine vermessene Unter- und Obergrenze des gesamten Verbreitungsgebiets.

Die Art wächst an steilen, teils senkrechten Kalkfelsen, oft in Moos- und Algenpolstern oder direkt an der Felsoberfläche. Die kleinräumigen Standorte liegen in montanem Nebelwald beziehungsweise Eichen-Kiefern-Wald. Sie sind nicht überall gleich nass: Beschriebene Felswände reichen von überwiegend trocken bis feucht und stellenweise von Wasser überrieselt.

An denselben Hängen wechseln beschattete Moospolster, offenere Felswände und kleine Sickerstellen eng miteinander. Diese Mikrostandorte liegen in einem feuchten Bergwald, bilden aber kein gleichmäßig durchnässtes Flächenhabitat. Für die Kultur sind daher sowohl Luftzufuhr am Wurzelhals als auch genügend Wasser während des aktiven Blattaustriebs wichtig.

Diese Mischung aus kühlerem Hochland, Nebel, schattigen Felsnischen und saisonalem Wechsel erklärt, warum ein einzelner Kultur-Sollwert das Habitat nicht zuverlässig abbildet. Die Fundortangaben stützen eine feuchte Luftumgebung und gute Entwässerung zugleich. Sie belegen weder einen tiefen Moorboden noch dauerhaft stehendes Wasser an der Wurzel.

ecology

Ökologische Anpassungen

Die abwechselnde Bildung dünner Fangblätter und einer kompakten sukkulenten Rosette ist der wichtigste saisonale Anpassungskomplex dieser Art. Mit den breiten Sommerblättern wird eine große, drüsige Oberfläche für den Beutefang gebildet. Beim Übergang in die Ruhephase erscheinen zahlreiche kleine, fleischige und behaarte Blätter, die enger am Substrat liegen. Die beiden Rosetten sehen daher nicht wie bloß unterschiedlich stark gewässerte Exemplare desselben Blatttyps aus.

Am natürlichen Standort erreichen Nebel, hohe Luftfeuchte, Regen und Sickerwasser die Felsoberfläche, während exponierte Bereiche zwischen Niederschlägen auch abtrocknen. Moos und Felsspalten halten Feuchte punktuell zurück, ohne einen Topf dauerhaft wassergesättigt zu machen. Die Pflanze erlebt dadurch zugleich lokale Feuchte und eine saisonale Abnahme der Wasserzufuhr.

Aus der sukkulenten Gestalt lässt sich keine bestimmte Stoffwechselphysiologie ableiten. Für eine CAM-Behauptung fehlen hier artbezogene Messdaten. Ebenso ist eine Kulturbeobachtung an einem einzelnen Klon kein Nachweis, dass alle natürlichen Bestände einen identischen Ruhebeginn oder dieselbe Ruhezeit haben. Die Blattfolge bleibt deshalb ein besserer Pflegeauslöser als ein festes Monatsdatum.

reference

Wuchsform und Morphologie

In der Ruhe-Rosette sitzen die fleischigen Blätter dicht und flach auf dem Untergrund. Die Erstbeschreibung nennt 30–50 verkehrt-eiförmige, behaarte Blätter von etwa zwei Zentimetern Länge und 0,5–0,8 Zentimetern Breite. Im anschließenden aktiven Zustand stehen ungefähr 15–20 breite, kurz gestielte, dünne und krautige Blätter lockerer; die beschriebenen Spreiten erreichen ungefähr fünf Zentimeter Länge und bis zu 2,5 Zentimeter Breite.

Die Blütenschäfte sind aufrecht, drüsig behaart und werden mit etwa 15–20 Zentimetern angegeben; an einer Pflanze können mehrere entstehen. Die fünfzipflige Krone ist zweilippig. Ihre Lappen sind flach, innen meist scharlach- bis dunkelrot und außen heller rosa, während die Mitte häufig blasser bleibt. Farbton und Zeichnung variieren sichtbar: Feldbeobachtungen dokumentieren neben tiefem Rot auch dunkles Orange, Rosa und Blüten mit oder ohne helle Linie auf der Unterlippe.

Der Sporn ist außergewöhnlich lang, leicht gekrümmt und ebenfalls behaart; die botanische Beschreibung gibt ungefähr 4–4,5 Zentimeter an. Grüne bis rötliche Rosetten und Blütenschäfte kommen ebenfalls vor. Diese sichtbaren Varianten sprechen gegen die vereinfachte Erwartung, jede reine Pflanze müsse stets dieselbe rote Färbung zeigen.

reference

Carnivore Strategie

Die aktive Rosette fängt kleine Gliederfüßer mit klebrigen Blättern. Auf der Spreite sitzen gestielte Drüsen, die Fangschleim abgeben, sowie sitzende Drüsen, die Verdauungssekrete freisetzen und gelöste Nährstoffe aufnehmen. Die Beute bleibt an der offenen Blattoberfläche haften und wird schrittweise verdaut. Es gibt kein plötzliches Zuklappen wie bei einer Schnappfalle.

Diese Funktion ist an die dünnen, krautigen Wachstumsblätter gebunden. Während der sukkulenten Ruhe-Rosette fehlt die gewohnte Fangfläche; die kleinen festen Blätter sind nicht als gleichwertige Beutefallen zu behandeln. Ein Übergang von klebrigen zu nichtkarnivoren Blättern zeigt deshalb zugleich einen Wechsel der Wachstumsaktivität und der Wasserführung an.

Die offene Rosette legt mehrere Fangflächen dicht über den Fels oder das Moospolster. Kleine Tiere, die über die Spreite laufen, geraten dabei an den klebrigen Schleim; die Art besitzt keine bewegliche Klappe, die den Fang aktiv einschließt.

Die gefangenen Tiere liefern Nährstoffe aus dem nährstoffarmen Felsmilieu, sind aber keine notwendige tägliche Futtergabe in der Kultur. Eine Fütterungsmenge ist aus dem Vorkommen auf Kalkfelsen nicht ableitbar. Nährstoffreiche Erde oder Dünger auf den Blättern erhöhen eher das Risiko von Salzbelastung und Gewebeschäden, als dass sie die natürliche Fangstrategie sinnvoll ergänzen.

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Reproduktion und Lebenszyklus

Die Blüten sitzen an langen, aufrechten Schäften oberhalb der Rosette. Die ursprüngliche Beschreibung nennt mehrere Schäfte, eine zweilippige Krone und zahlreiche Samenanlagen. Nach Bestäubung bildet sich eine annähernd kugelige Kapsel von ungefähr fünf Millimetern Durchmesser; die beschriebenen braunen Samen sind sehr klein. Eine verlässliche allgemeine Keimrate oder ein für alle Kulturklone bestätigtes Bestäubungssystem ist daraus nicht abzuleiten.

Farb- und Formabweichungen treten auch innerhalb der Art auf. Berichte nennen Blüten mit cremegelber Linie oder hellem Fleck, andere ohne eine solche Zeichnung; einzelne beobachtete Blüten wichen in der Zahl der Kronlappen ab. Solche Ausnahmen sind keine Grundlage, jede ungewöhnliche Handelsblüte als eigene Sorte oder Hybride zu behandeln. Für die Bestimmung zählen mehrere Merkmale und eine nachvollziehbare Herkunft.

Vegetative Vermehrung aus einem vollständigen sukkulenten Blatt einschließlich seiner hellen Basis wird von Kultivierenden beschrieben. An dieser Basis können Tochterpflanzen entstehen, die den Ausgangsklon erhalten. Sämlinge sind dagegen geschlechtliche Nachkommen und müssen getrennt etikettiert werden. Blütenfarbe, Mutterpflanze, Klonkennung sowie Herkunft sollten mit jeder Teilung oder Aussaat weiter dokumentiert werden.

culture

Kulturrelevante Schlussfolgerungen

Während breite, klebrige Fangblätter entstehen, hell und luftig kultivieren und das Substrat mäßig feucht halten. Es darf zwischen den Wassergaben leicht abtrocknen, sollte aber nicht dauerhaft völlig wurzeltrocken werden. Die Art wächst an feuchten Hochlandfelsen und Moospolstern; ein luftiger Platz mit guter Luftbewegung ist deshalb sinnvoll. Starke direkte Sonne sollte schrittweise eingeführt werden, weil beobachtete Pflanzen von grün bis rötlich gefärbt sein können.

Wenn die Pflanze in die gedrungene sukkulente Rosette wechselt, die Bewässerung deutlich reduzieren und die Ruheblätter trocken führen. Eine Kulturbeobachtung empfiehlt für diese Phase, das Medium vollständig abtrocknen zu lassen. Die hohe Luftfeuchte am Naturstandort ist davon zu unterscheiden: Sie bedeutet nicht, dass der Topf nass bleiben muss. Rosetten, die stark einschrumpfen, dauerhaft weich werden oder braune Schadstellen bilden, brauchen eine Prüfung von Feuchte, Luftbewegung und Wurzeln.

Mit dem Erscheinen neuer dünner Fangblätter das Wasser schrittweise wieder erhöhen. Monate einzelner nordhalbkugeliger Kulturen sind keine universelle Phänologie für jeden Klon. Es liegen keine ausreichend belastbaren artspezifischen Daten für starre Temperatur-, Luftfeuchte- oder Beleuchtungsgrenzen vor; die Pflanze selbst liefert mit ihrem Blattwechsel den verlässlicheren Kulturhinweis.

substrate

Substrat-Ökologie

Die bekannten Pflanzen sitzen auf oder zwischen kalkhaltigem Fels, Moos und Algen. Das ist ein gut belüftetes, mineralisch geprägtes Habitat mit lokalem Wasserfilm und kleinen Feuchtereserven, nicht der tiefe, dauerhaft nasse Boden eines Torfmoores. In Kultur sollte das Medium die Wurzeln sicher verankern und Wasser aufnehmen können, dabei aber rasch wieder Luft an die Wurzelzone lassen.

Eine erfahrene Kulturquelle berichtet von rein mineralischem Substrat aus groben und feinen Bestandteilen; die Pflanzen bildeten darin kräftige Wurzeln, wuchsen aber langsamer. Das ist eine erfolgreiche Einzelmethode, kein Beleg für ein einziges vorgeschriebenes Mischungsverhältnis. Ein mineralisch dominierter, strukturstabiler Ansatz mit einer begrenzten Feuchtespeicherung ist ein nachvollziehbarer Ausgangspunkt. Organische Bestandteile sollten nicht so fein oder reichlich sein, dass sie den Topf verdichten.

Während der Fangblattphase darf das Medium zwischen Wassergaben antrocknen. In der sukkulenten Ruhe wird die Wasserreserve deutlich abgesenkt und das Gefäß durchgetrocknet gehalten. Kalk am Fundort begründet keinen bestimmten pH-Wert und keine zusätzliche Düngung. Mineralarmes Wasser und ein freier Ablauf helfen, Salzablagerungen und lang anhaltende Nässe im Topf zu vermeiden.

practice

Praxisnotizen

Beobachte zuerst die Mitte der Rosette: Breite, dünne und klebrige Blätter markieren die aktive Fangphase; viele kurze, feste und fleischige Blätter zeigen die sukkulente Ruheform. Ältere Fangblätter können am Rand noch stehen bleiben, während die neue Rosette bereits wächst. Entferne sie nicht routinemäßig, solange sie nicht faulen oder schimmeln. Notiere Blattwechsel und Wasseranpassung für jeden Klon einzeln.

Das verknüpfte mexikanisch-saisonale Kulturprofil sieht Sichtkontrollen im aktiven Wachstum alle sieben Tage, während der sukkulenten Ruhe alle vierzehn Tage und bei Sämlingen alle vier Tage vor. Diese Intervalle sind Prüferinnerungen und keine Gießtermine oder biologischen Grenzwerte. Bei jeder Kontrolle auf Blattzustand, Feuchte in der Rosettenmitte, Topfgewicht, Luftbewegung und Abzug achten. Bei neuen Fangblättern Wasser erst schrittweise wieder zuführen.

Zur Artbestimmung helfen dokumentierte Herkunft aus der Sierra Mixe, die wechselnden Blatttypen und die lange, behaarte Blütensporne. Blüten können rot, dunkel orange oder rosa erscheinen und sowohl einen hellen Fleck als auch keine helle Zeichnung tragen. Fotografiere deshalb beide Blattphasen und mehrere geöffnete Blüten. Klonetiketten wie CP2 oder SP1 beim Mutterstock und seinen Ablegern unverändert mitführen; Sämlinge separat kennzeichnen.

sources

Quellenangaben

  • Royal Botanic Gardens, Kew. Plants of the World Online: akzeptierter Name, Autorzitation, natürliches Areal und Erstveröffentlichung 2018. Fundstelle
  • Speta, F. & F. Fuchs (1989). Drei neue Pinguicula-Arten der Sektion Orcheosanthus DC. aus Mexiko. Phyton (Austria) 29(1): 93–103; Erstbeschreibung und Maßangaben. Fundstelle
  • Speta, F.†, Gutermann, W. & Speta, E. (2016). Nomenklatorische Prüfung: Der 1989 beschriebene Name war noch nicht gültig publiziert. Phyton (Horn) 56(2): 153–159. Fundstelle
  • Pinguicula.org. Artprofil zu Pinguicula laueana: Originaldiagnose, Sierra-Mixe-Herkunft, Kulturbeobachtungen, Klonformen und vegetative Vermehrung. Fundstelle
  • Rivadavia, F. (2004). Feldbericht aus Chiapas und Oaxaca: Sierra-Mixe-Felsen, Rosetten- und Blütenvariation. Fundstelle
  • Gluch, O. (2009). Feldbericht aus der Sierra Mixe bei San Pablo Ayutla: Höhenlage, Kalkfelsen, Moos/Algen und feuchte Standortbedingungen. Fundstelle
  • Zamudio Ruiz, S. (2001). Revisión de la sección Orcheosanthus del género Pinguicula (Lentibulariaceae): Taxonomische Behandlung und Blütenmerkmale. Fundstelle
  • Wikimedia Commons. Exact taxon photograph by NasserHalaweh, CC BY-SA 4.0; license and file source checked. Fundstelle

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Zitierlink und Stand

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Aktueller Stand30.09.2026

Empfohlene Zitierweise: Black Trap Codex, Pinguicula laueana, Stand 30.09.2026, https://blacktrap.de/codex-v2/pinguicula-laueana/