Black Trap Codex

Pinguicula hondurensis

Fettkraut

Aktiv
Familie
Lentibulariaceae
Gattung
Pinguicula
Herkunft
Parque Nacional Pico Bonito in Atlántida und Cerro del Diablo in Olancho, Honduras
Autor
Zamudio & H.Vega

Kurzprofil

Kultur auf einen Blick

Schwierigkeit
4 / 5 · anspruchsvoll1 = sehr leicht, 5 = Spezialkultur.
Licht
3 / 5 · hell1 = schattig, 5 = volle Sonne.
Wasser
nassBeschreibt die Feuchtefuehrung im Topf, nicht die Luftfeuchte.
Ruhephase
neinOb die Art eine saisonale Ruhephase braucht.
Fehlertoleranz
mittelWie stark Kulturfehler verziehen werden.

Black-Trap-Systemprofil

Substrat- und Strukturbedarf

BT-Air
hochLuftfuehrung und Offenheit im Wurzelraum.
BT-Water
hochWie stark das Substrat Wasser halten soll.
BT-Flow
hochWie schnell Wasser durch die Struktur bewegt wird.
BT-Density
niedrigVerdichtung, Gewicht und Strukturstabilitaet.
Kapillaritaet
hochWie gut Wasser im Substrat nach oben gezogen wird.

Kulturgruppe

Pinguicula hondurensis – feuchte Felsen Honduras

Kulturgruppe für die homophylle Pinguicula hondurensis aus den Bergregionen von Atlántida und Olancho. Die Artbeschreibung hebt eine violette Blüte mit auffällig langer, trichterförmiger Röhre hervor. Die Gruppe bildet feuchte Felsbedingungen ab und führt kein temperiertes Hibernakel als Pflicht.

Habitat-Logik

Feuchte Fels- und Hangstandorte in Pico Bonito und Cerro del Diablo, Honduras.

Kultur-Logik

Gleichmäßige Feuchte und Luftbewegung an den Wurzeln; keine mexikanische sukkulente Trockenruhe erzwingen.

Substrat-Logik

Luftige, mineralische Fels- oder Spaltenstruktur; die Erstbeschreibung liefert keine standardisierte Kulturmischung.

Gattungsprofil

Pinguicula

Fettkraut-Gattung mit stark unterschiedlichen mexikanischen, warmtemperierten und kaltgemäßigten Kulturtypen.

Habitat-Logik

Feuchte Felsen, Quellfluren, Moore und mineralische Standorte von warmen Regionen bis in alpine Lagen.

Kultur-Logik

Wasserführung, Substratchemie und Ruhephase unterscheiden sich deutlich zwischen den einzelnen Kulturgruppen.

Substrat-Logik

Von stark mineralischen und kalkhaltigen Mischungen bis zu sauren, dauerhaft feuchten Moor- und Quellsubstraten.

Typische Fehler

Mexikanische und temperierte Arten gleich kultivieren, sukkulente Winterrosetten zu nass halten und artspezifische Kalk- beziehungsweise Säureansprüche ignorieren.

Risiken

Worauf diese Art empfindlich reagiert

reference

Botanische Beschreibung

Pinguicula hondurensis gehört zu den Fettkräutern (Lentibulariaceae). Die botanischen Beschreibungen nennen folgende Blattmerkmale: homophylle Rosette, also eine Blattgestalt über das Jahr; innerhalb Longitubus eine bemerkenswerte Ausnahme. Als Verbreitungsgebiet wird angegeben: Parque Nacional Pico Bonito in Atlántida und Cerro del Diablo in Olancho, Honduras. Die Quellen beschreiben den Lebensraum so: feuchte Berg-Felsstandorte in zwei Departamentos; das bekannte Areal ist aus den Fundbelegen abgeleitet. Diese Angaben gehören zu einer bestimmten Art und dürfen nicht ohne Beleg auf andere Pinguicula übertragen werden. Für die Bestimmung ist die Merkmalskombination aussagekräftiger als ein einzelnes Blatt oder ein Foto ohne Angabe der Jahreszeit.

Zu den Blütenmerkmalen halten die Quellen fest: zweilippige purpurviolette Krone mit lang trichterförmiger Röhre, die länger als die Kronlappen ist. Für den Jahresgang ist dokumentiert: mehrjährig, homophyll; keine saisonale nichtkarnivore Rosette in der Erstbeschreibung genannt. Bei Pinguicula hondurensis sollten daher Blätter, Blüte und Entwicklungsstadium gemeinsam dokumentiert werden; je nach Saison können sie ein unterschiedliches Bild zeigen. Die vorhandenen Angaben belegen nicht automatisch eine bestimmte Variationsbreite innerhalb des gesamten Areals. Bei Pflanzen unbekannter Herkunft ist es sinnvoll, Herkunft, Rosettenzustand und Blütenmerkmale am selben Exemplar festzuhalten.

taxonomy

Taxonomie

Der akzeptierte Name lautet Pinguicula hondurensis Zamudio & H.Vega. Zur Abgrenzung gegenüber ähnlichen Taxa wird folgender Unterschied beschrieben: Pinguicula hondurensis wurde 2019 beschrieben und erweitert die Sektion Longitubus bis nach Honduras. Zu ihren Unterscheidungsmerkmalen zählen homophylle Blätter und eine violette Krone. Als Verbreitungsgebiet wird angegeben: Parque Nacional Pico Bonito in Atlántida und Cerro del Diablo in Olancho, Honduras. Name, Autorenschaft und Artstatus richten sich nach der im Quellenabschnitt verlinkten taxonomischen Behandlung. Historische Etiketten oder eine ähnliche Kulturform reichen für sich genommen nicht aus, um eine Pflanze als Synonym, Varietät oder eigenständige Art einzuordnen.

Für die morphologische Prüfung sind sowohl die vegetativen Merkmale – homophylle Rosette, also eine Blattgestalt über das Jahr; innerhalb Longitubus eine bemerkenswerte Ausnahme – als auch die Blüte – zweilippige purpurviolette Krone mit lang trichterförmiger Röhre, die länger als die Kronlappen ist – relevant. Der dokumentierte Jahresgang lautet: mehrjährig, homophyll; keine saisonale nichtkarnivore Rosette in der Erstbeschreibung genannt. Bei Pinguicula hondurensis sollte eine Bestimmung deshalb möglichst an einer Pflanze mit nachvollziehbarer Herkunft und, wenn möglich, Blütenbeleg überprüft werden. Wo Freilandbeobachtungen oder Vergleichsmaterial fehlen, bleibt diese Unsicherheit ausdrücklich bestehen; sie wird nicht mit Merkmalen verwandter Arten aufgefüllt.

ecology

Standort und Verbreitung

Das bekannte Areal von Pinguicula hondurensis wird in den Quellen so angegeben: Parque Nacional Pico Bonito in Atlántida und Cerro del Diablo in Olancho, Honduras. Die veröffentlichten Standortangaben lauten: feuchte Berg-Felsstandorte in zwei Departamentos; das bekannte Areal ist aus den Fundbelegen abgeleitet. Sie beruhen auf den dokumentierten Fundorten; ob alle Populationen dieselben Bedingungen teilen, ist damit nicht belegt. Für die ökologische Einordnung sind konkrete Faktoren wie Höhenlage, Exposition, Wasserangebot und Begleitvegetation getrennt zu betrachten. Die Quellen verweisen auf einzelne Belege und Fundorte, erlauben aber nicht zwingend eine vollständige Abgrenzung des Areals.

Als Untergrund ist dokumentiert: feuchte honduranische Bergfelsen; die Quelle gibt keine pH- oder EC-Messwerte an. Für die Unterscheidung von ähnlichen Arten ist außerdem folgender Vergleich überliefert: Pinguicula hondurensis wurde 2019 beschrieben und erweitert die Sektion Longitubus bis nach Honduras. Zu ihren Unterscheidungsmerkmalen zählen homophylle Blätter und eine violette Krone. Daraus lassen sich keine unbelegten pH-, Temperatur- oder Feuchtegrenzen ableiten. Auch ein kleines bekanntes Areal ist für sich genommen keine formale Gefährdungseinstufung. Neue Fundmeldungen sollten nach Möglichkeit Fundort, Höhe, Mikrohabitat und Blühzustand zusammen dokumentieren, damit sie mit den vorhandenen Angaben vergleichbar sind.

ecology

Ökologische Anpassungen

Für Pinguicula hondurensis ist folgender Jahresgang dokumentiert: mehrjährig, homophyll; keine saisonale nichtkarnivore Rosette in der Erstbeschreibung genannt. Die Quellen nennen als Lebensraum: feuchte Berg-Felsstandorte in zwei Departamentos; das bekannte Areal ist aus den Fundbelegen abgeleitet. Auch die Blattentwicklung ist festgehalten: homophylle Rosette, also eine Blattgestalt über das Jahr; innerhalb Longitubus eine bemerkenswerte Ausnahme. Zusammen zeigen diese Angaben, welche saisonalen Merkmale an belegten Pflanzen beobachtet wurden; sie beweisen jedoch nicht, dass jede Population identisch reagiert. Verallgemeinerungen auf die gesamte Gattung wären daher nicht gerechtfertigt.

Eine belegte Ruheform muss von einer bloßen Verkleinerung durch Stress unterschieden werden. Für Pinguicula hondurensis sind deshalb nur die publizierten Hinweise maßgeblich: mehrjährig, homophyll; keine saisonale nichtkarnivore Rosette in der Erstbeschreibung genannt. Als Herkunftsgebiet wird Parque Nacional Pico Bonito in Atlántida und Cerro del Diablo in Olancho, Honduras angegeben. Für den Wurzelraum ist feuchte honduranische Bergfelsen; die Quelle gibt keine pH- oder EC-Messwerte an dokumentiert. Eine nicht belegte Kälteruhe oder Trockenheitsanpassung wird nicht ergänzt. In Kultur können Blattfolge und Feuchteverlauf getrennt notiert werden; so lässt sich besser erkennen, ob eine Veränderung dem beschriebenen Zyklus folgt oder auf Haltungsbedingungen zurückgeht.

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Wuchsform und Morphologie

Die vegetative Beschreibung von Pinguicula hondurensis nennt folgende Merkmale: homophylle Rosette, also eine Blattgestalt über das Jahr; innerhalb Longitubus eine bemerkenswerte Ausnahme. Zur Blüte sind diese Kennzeichen dokumentiert: zweilippige purpurviolette Krone mit lang trichterförmiger Röhre, die länger als die Kronlappen ist. Für eine Bestimmung sollte man die Merkmalskombination heranziehen, denn Blattfarbe oder Rosettengröße allein sind selten ausreichend. Besonders bei saisonal wechselnden Arten sollte die Dokumentation angeben, ob das Exemplar Fangblätter oder eine Ruheform trägt. Wenn möglich, werden Blüte und Rosette derselben Herkunft gemeinsam fotografiert oder beschrieben.

Zur Abgrenzung gegenüber verwandten oder früher verwechselten Taxa wird folgender Vergleich herangezogen: Pinguicula hondurensis wurde 2019 beschrieben und erweitert die Sektion Longitubus bis nach Honduras. Zu ihren Unterscheidungsmerkmalen zählen homophylle Blätter und eine violette Krone. Das bekannte Herkunftsgebiet ist Parque Nacional Pico Bonito in Atlántida und Cerro del Diablo in Olancho, Honduras. Je nach taxonomischer Fragestellung können zusätzlich Blattbasis und -rand, Blattspitze, Kelch, Kronform und Sporn zu vergleichen sein. Nur Merkmale, die an beschriebenem oder nachvollziehbar bestimmtem Material belegt sind, sollten als Diagnosekriterien gelten. Nicht publizierte Maße oder Variationsbreiten werden hier nicht ergänzt.

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Fangstrategie

Pinguicula hondurensis fängt Beute mit den drüsigen Oberflächen ihrer Fangblätter. Die Quellen beschreiben diese Blätter so: homophylle Rosette, also eine Blattgestalt über das Jahr; innerhalb Longitubus eine bemerkenswerte Ausnahme. Für den Jahresgang ist dokumentiert: mehrjährig, homophyll; keine saisonale nichtkarnivore Rosette in der Erstbeschreibung genannt. Das gibt den zeitlichen Rahmen an, in dem Fangblätter oder eine gegebenenfalls nichtkarnivore Ruheform auftreten. Das allgemeine Funktionsprinzip der Gattung erklärt die Fangweise, liefert aber keine artspezifischen Messwerte zu Beuteanteilen oder Verdauungsgeschwindigkeit. Solche Zahlen werden hier nicht aus anderen Arten übertragen.

Als Lebensraum von Pinguicula hondurensis ist feuchte Berg-Felsstandorte in zwei Departamentos; das bekannte Areal ist aus den Fundbelegen abgeleitet beschrieben. Zum Wurzelraum nennen die Quellen: feuchte honduranische Bergfelsen; die Quelle gibt keine pH- oder EC-Messwerte an. Diese Standortangaben helfen, den Zusammenhang zwischen verfügbarem Wasser, Belüftung und Blattentwicklung zu verstehen. Aus der Fangfunktion folgt keine Notwendigkeit, die Pflanze gezielt zu füttern. Für die Kulturbeobachtung sind der Zustand der Fangblätter und ihre zeitliche Entwicklung aussagekräftiger als eine unbelegte Annahme darüber, welche Beute die Art bevorzugt.

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Reproduktion und Lebenszyklus

Zu den Blüten von Pinguicula hondurensis sind folgende Merkmale dokumentiert: zweilippige purpurviolette Krone mit lang trichterförmiger Röhre, die länger als die Kronlappen ist. Zur Blühzeit geben die ausgewerteten Quellen an: Für die ausgewerteten Belege ist keine überregional einheitliche Blühzeit angegeben. Fundort und Jahresgang können beeinflussen, wann eine Population blüht; für diese Art ist folgender Zyklus dokumentiert: mehrjährig, homophyll; keine saisonale nichtkarnivore Rosette in der Erstbeschreibung genannt. Ein einzelner Kulturtermin ist daher nicht ohne Weiteres auf das gesamte natürliche Areal übertragbar. Die angegebenen Blütenmerkmale sollten zusammen mit Herkunft und Beobachtungsdatum festgehalten werden.

Blüten- und vegetative Merkmale derselben Pflanze helfen, den für Pinguicula hondurensis beschriebenen Artvergleich zu prüfen: Pinguicula hondurensis wurde 2019 beschrieben und erweitert die Sektion Longitubus bis nach Honduras. Zu ihren Unterscheidungsmerkmalen zählen homophylle Blätter und eine violette Krone. Die verfügbaren Quellen liefern keine ausreichenden artspezifischen Angaben zu Bestäubern, Selbstung oder Keimraten. Wo solche Daten fehlen, werden keine Vermutungen als gesicherte Tatsachen dargestellt. Für Saatgut- oder Herbarangaben gehören Herkunft und Blühzustand zur Dokumentation. Konkrete Bedingungen der Keimung müssten für dieses Taxon gesondert untersucht werden.

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Kulturrelevante Schlussfolgerungen

Bei der Kultur von Pinguicula hondurensis sollten zunächst die belegten Standortangaben berücksichtigt werden: feuchte Berg-Felsstandorte in zwei Departamentos; das bekannte Areal ist aus den Fundbelegen abgeleitet. Für den Wurzelraum ist feuchte honduranische Bergfelsen; die Quelle gibt keine pH- oder EC-Messwerte an dokumentiert. Der Jahresgang wird folgendermaßen beschrieben: mehrjährig, homophyll; keine saisonale nichtkarnivore Rosette in der Erstbeschreibung genannt. Diese Informationen sprechen dafür, Feuchte, Belüftung und saisonale Entwicklung gemeinsam zu beobachten. Die Quellen liefern keine Grundlage für pauschale Temperatur- oder Luftfeuchtegrenzen. Eine Ruhephase sollte deshalb nicht nach dem Kalender einer anderen Fettkrautart erzwungen werden.

Als bekanntes Areal wird Parque Nacional Pico Bonito in Atlántida und Cerro del Diablo in Olancho, Honduras angegeben; das bildet den geographischen Rahmen, nicht automatisch ein exaktes Kulturrezept. Zu den artspezifischen Kontrollmerkmalen zählen: homophylle Rosette, also eine Blattgestalt über das Jahr; innerhalb Longitubus eine bemerkenswerte Ausnahme. Zur Abgrenzung wird außerdem folgender Unterschied genannt: Pinguicula hondurensis wurde 2019 beschrieben und erweitert die Sektion Longitubus bis nach Honduras. Zu ihren Unterscheidungsmerkmalen zählen homophylle Blätter und eine violette Krone. Änderungen an Licht, Wasser oder Substrat lassen sich besser beurteilen, wenn sie einzeln vorgenommen und protokolliert werden. Dabei sollten bekannte Unterschiede zwischen Herkunftsorten und der aktuelle Zustand der Pflanze berücksichtigt werden.

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Substrat-Ökologie

Für den natürlichen Wurzelraum von Pinguicula hondurensis ist folgende Beschreibung dokumentiert: feuchte honduranische Bergfelsen; die Quelle gibt keine pH- oder EC-Messwerte an. Die Art besiedelt Standorte, die als feuchte Berg-Felsstandorte in zwei Departamentos; das bekannte Areal ist aus den Fundbelegen abgeleitet beschrieben werden. Daraus lässt sich ableiten, welche Form der Wasserzufuhr – etwa Bodenfeuchte, Sickerwasser oder zeitweiliges Regenwasser – bei der Interpretation des Fundorts geprüft werden sollte; ohne konkrete Messung bleibt das im Einzelfall offen. Gips, Kalk, Silikatsand, Moosauflagen und nasse Felsflächen sind ökologisch nicht austauschbar.

Eine genaue pH-, Leitfähigkeits- oder Nährstoffgrenze wird für Pinguicula hondurensis nur dann behauptet, wenn sie in einer Quelle gemessen wurde. Ohne solche Daten ist weder eine bestimmte Substratzutat noch ein Zahlenwert als Optimum belegt. Zur taxonomischen Abgrenzung wird folgender Unterschied genannt: Pinguicula hondurensis wurde 2019 beschrieben und erweitert die Sektion Longitubus bis nach Honduras. Zu ihren Unterscheidungsmerkmalen zählen homophylle Blätter und eine violette Krone. Ein Kulturgefäß kann den natürlichen Mikrostandort nicht vollständig nachbilden; die dokumentierte Wasserführung und eine gut kontrollierbare Wurzelzone sind daher wichtiger als eine unbelegte Standardmischung. Der beschriebene Jahresgang lautet: mehrjährig, homophyll; keine saisonale nichtkarnivore Rosette in der Erstbeschreibung genannt.

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Praxisnotizen

Bei einem Bestand mit dem Etikett Pinguicula hondurensis sollte zuerst die Herkunft geprüft werden. Die Quellen geben als Verbreitungsgebiet an: Parque Nacional Pico Bonito in Atlántida und Cerro del Diablo in Olancho, Honduras. Zu den vegetativen Kennzeichen zählen: homophylle Rosette, also eine Blattgestalt über das Jahr; innerhalb Longitubus eine bemerkenswerte Ausnahme. Zur Blüte sind folgende Merkmale dokumentiert: zweilippige purpurviolette Krone mit lang trichterförmiger Röhre, die länger als die Kronlappen ist. Zur Unterscheidung von ähnlichen Taxa ist folgender Vergleich relevant: Pinguicula hondurensis wurde 2019 beschrieben und erweitert die Sektion Longitubus bis nach Honduras. Zu ihren Unterscheidungsmerkmalen zählen homophylle Blätter und eine violette Krone. Ein einzelnes Foto ohne Jahreszeit und Herkunft sichert die Bestimmung nicht ab, insbesondere wenn sich die Rosette im Verlauf des Jahres verändert.

Im Kulturprotokoll sollten Blattfolge, Wasserstand, Licht, Substrat, Blühbeginn und Ruheform getrennt notiert werden. Für Pinguicula hondurensis ist als Lebensraum feuchte Berg-Felsstandorte in zwei Departamentos; das bekannte Areal ist aus den Fundbelegen abgeleitet dokumentiert. Für den Wurzelraum ist feuchte honduranische Bergfelsen; die Quelle gibt keine pH- oder EC-Messwerte an angegeben. Zum Jahresgang hält die Literatur fest: mehrjährig, homophyll; keine saisonale nichtkarnivore Rosette in der Erstbeschreibung genannt. Nicht belegte Angaben zu Temperatur, Bestäubern oder Keimung bleiben offene Fragen, statt aus einer verwandten Art übernommen zu werden. Regelmäßige Sichtkontrolle ergänzt die Prüfung der Diagnosemerkmale und der Substratfeuchte.

sources

Quellenangaben

Zitieren

Zitierlink und Stand

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Aktueller Stand07.10.2026

Empfohlene Zitierweise: Black Trap Codex, Pinguicula hondurensis, Stand 07.10.2026, https://blacktrap.de/codex-v2/pinguicula-hondurensis/