Black Trap Codex

Pinguicula cubensis

Fettkraut

Aktiv
Familie
Lentibulariaceae
Gattung
Pinguicula
Herkunft
Westkuba, insbesondere die Region Cajálbana nahe La Palma in der Provinz Pinar del Río
Autor
Urquiola & Casper

Kurzprofil

Kultur auf einen Blick

Schwierigkeit
4 / 5 · anspruchsvoll1 = sehr leicht, 5 = Spezialkultur.
Licht
3 / 5 · hell1 = schattig, 5 = volle Sonne.
Wasser
nassBeschreibt die Feuchtefuehrung im Topf, nicht die Luftfeuchte.
Ruhephase
neinOb die Art eine saisonale Ruhephase braucht.
Fehlertoleranz
mittelWie stark Kulturfehler verziehen werden.

Black-Trap-Systemprofil

Substrat- und Strukturbedarf

BT-Air
hochLuftfuehrung und Offenheit im Wurzelraum.
BT-Water
hochWie stark das Substrat Wasser halten soll.
BT-Flow
hochWie schnell Wasser durch die Struktur bewegt wird.
BT-Density
niedrigVerdichtung, Gewicht und Strukturstabilitaet.
Kapillaritaet
hochWie gut Wasser im Substrat nach oben gezogen wird.

Kulturgruppe

Pinguicula – westkubanisch, nasse Felsen und kurzer Lebenszyklus

Spezialisierte Gruppe für Pinguicula cubensis aus Cajálbana und dem westlichen Kuba. Die ein- bis zweijährige, an feuchten Felsen wachsende Art wird nicht mit der Sand-Savannenart P. filifolia zusammengelegt.

Habitat-Logik

Tropische Felsflächen und Spritzwasserbereiche im niedrigen westkubanischen Bergland, im selben weiteren Gebiet wie P. albida.

Kultur-Logik

Feuchtigkeit und Wasserfilm verfügbar halten, dabei den kurzen Lebenszyklus und die jährliche Entwicklung beobachten. Kein temperiertes Hibernakel belegt.

Substrat-Logik

Dünne mineralische Auflage auf durchfeuchtetem Gestein; nicht tief in organisches Moor setzen. Eine genaue Gesteinschemie ist nicht belegt.

Gattungsprofil

Pinguicula

Fettkraut-Gattung mit stark unterschiedlichen mexikanischen, warmtemperierten und kaltgemäßigten Kulturtypen.

Habitat-Logik

Feuchte Felsen, Quellfluren, Moore und mineralische Standorte von warmen Regionen bis in alpine Lagen.

Kultur-Logik

Wasserführung, Substratchemie und Ruhephase unterscheiden sich deutlich zwischen den einzelnen Kulturgruppen.

Substrat-Logik

Von stark mineralischen und kalkhaltigen Mischungen bis zu sauren, dauerhaft feuchten Moor- und Quellsubstraten.

Typische Fehler

Mexikanische und temperierte Arten gleich kultivieren, sukkulente Winterrosetten zu nass halten und artspezifische Kalk- beziehungsweise Säureansprüche ignorieren.

Risiken

Worauf diese Art empfindlich reagiert

reference

Botanische Beschreibung

Pinguicula cubensis ist eine Rosettenpflanze aus der Familie der Fettkräuter. Für diese Art besonders kennzeichnend sind kleine Rosette mit schmalen bis länglichen, karnivoren Blättern; die publizierte Erstbeschreibung stellt sie in Sektion Agnata. Ihre Gestalt soll an belegten Pflanzen mit den nahen westkubanischen Arten verglichen werden. Die Pflanze stammt aus Westkuba, insbesondere die Region Cajálbana nahe La Palma in der Provinz Pinar del Río; sie wächst dort an feuchte Fels- und Spritzwasserbereiche in niedriger Höhenlage; Nachweise beschreiben die Art in unmittelbarer Nachbarschaft zu P. albida, was eine sichere vegetative Abgrenzung besonders wichtig macht. Damit unterscheidet sich ihr Erscheinungsbild nicht nur durch die Blütenfarbe, sondern durch eine Merkmalskombination aus Rosettenbau, Blattentwicklung und dem engen Bezug zum Fundort.

Die Blütenbeschreibung lautet: Blüten- und Kelchmerkmale sind zentrale Merkmale der Originaldiagnose. Die Blüten stehen einzeln an Schaftenden; weitreichende Angaben zu Blühzeit oder Farbvarianten sollten mangels populationsweiter Daten nicht verallgemeinert werden. Zusammen mit dem Blattzyklus – POWO führt sie als ein- bis zweijährig. Damit ist die Art nicht wie eine langlebige temperate Pinguicula zu behandeln; ein saisonales Überleben hängt vom tatsächlichen feuchten Jahreszyklus am Herkunftsort ab – lässt sich die Art in ihrem eigenen Jahresgang einordnen. Das Profil hält dokumentierte Merkmale von allgemeinen Gattungseigenschaften getrennt: Wo Messreihen fehlen, stehen keine erfundenen Größen, Temperaturen oder festen Termine. Bei lebendem Material sollten Sommer- und Ruheform sowie ein blühender Schaft gemeinsam dokumentiert werden, weil einzelne Ansichten die Bestimmung leicht verzerren können.

taxonomy

Taxonomie

Der hier verwendete akzeptierte Name lautet Pinguicula cubensis Urquiola & Casper. Die herangezogenen Floren- und Taxonomiequellen führen dieses Taxon als Art. Historische Namen und frühere Fehlbestimmungen werden nicht stillschweigend als gleichwertige aktuelle Namen übernommen. Für die Einordnung sind die in der Erstbeschreibung und in späteren Revisionen verwendeten Merkmale maßgeblich, besonders 2003 als kubanischer Endemit beschrieben und von P. albida getrennt; sie ist keine Form oder Synonym der Nachbarart. Unterschiedliche Artkonzepte zu kubanischen Pinguicula verlangen dokumentierte Fundherkunft und Blütenmerkmale.

Die Quellenlage ist je nach Teilaspekt unterschiedlich dicht. POWO führt sie als ein- bis zweijährig. Damit ist die Art nicht wie eine langlebige temperate Pinguicula zu behandeln; ein saisonales Überleben hängt vom tatsächlichen feuchten Jahreszyklus am Herkunftsort ab. Das bedeutet nicht, dass jede Population oder jeder Kulturklon identisch reagiert; vielmehr beschreibt es den belegten taxonomischen Rahmen. Wo eine Revision alternative Auffassungen erwähnt, bleibt diese Unsicherheit sichtbar, statt sie durch eine scheinbar eindeutige Aussage zu verdecken. Die angegebenen Literaturstellen stehen gesammelt im Quellenabschnitt; die Fachtexte selbst enthalten keine Links.

ecology

Standort und Verbreitung

Das bekannte Areal von Pinguicula cubensis liegt in Westkuba, insbesondere die Region Cajálbana nahe La Palma in der Provinz Pinar del Río. Der ökologische Kontext ist feuchte Fels- und Spritzwasserbereiche in niedriger Höhenlage; Nachweise beschreiben die Art in unmittelbarer Nachbarschaft zu P. albida, was eine sichere vegetative Abgrenzung besonders wichtig macht. Diese Angaben beziehen sich auf publizierte Fundorte und Sammlungsbelege; aus wenigen Beobachtungen wird kein geschlossenes Verbreitungsgebiet konstruiert. Höhenangaben und Begleitvegetation werden nur genannt, wenn sie für dieses Taxon dokumentiert sind.

Die Standortbindung prägt die Art stärker als ein allgemeines Etikett wie „tropisch“ oder „temperat“. nasse, tropische Felsbereiche mit Wasserfilm, beschrieben aus dem westkubanischen Cajálbana-Gebiet; es gibt keinen Beleg für einen kalkgebundenen oder tief organischen Moorstandort. Keine pH- und Leitfähigkeitswerte ergänzen. Daraus folgt eine konkrete ökologische Abgrenzung: 2003 als kubanischer Endemit beschrieben und von P. albida getrennt; sie ist keine Form oder Synonym der Nachbarart. Unterschiedliche Artkonzepte zu kubanischen Pinguicula verlangen dokumentierte Fundherkunft und Blütenmerkmale. Quellen mit Feldbeobachtungen können einzelne lokale Bedingungen zeigen, während eine Taxonomiearbeit eher den belegten Arealrahmen klärt. Schutzstatus wird hier nur übernommen, wenn eine belastbare Bewertung vorliegt; ein kleines Areal allein wird nicht mit einer formalen Gefährdungskategorie gleichgesetzt.

ecology

Ökologische Anpassungen

Die Anpassungen von Pinguicula cubensis lassen sich am Wechsel zwischen Blattbau und Mikrostandort ablesen. POWO führt sie als ein- bis zweijährig. Damit ist die Art nicht wie eine langlebige temperate Pinguicula zu behandeln; ein saisonales Überleben hängt vom tatsächlichen feuchten Jahreszyklus am Herkunftsort ab. Zugleich wächst sie an feuchte Fels- und Spritzwasserbereiche in niedriger Höhenlage; Nachweise beschreiben die Art in unmittelbarer Nachbarschaft zu P. albida, was eine sichere vegetative Abgrenzung besonders wichtig macht. Die Blattfläche und Rosettenform passen zu diesem Wasser- und Lichtmilieu: kleine Rosette mit schmalen bis länglichen, karnivoren Blättern; die publizierte Erstbeschreibung stellt sie in Sektion Agnata. Ihre Gestalt soll an belegten Pflanzen mit den nahen westkubanischen Arten verglichen werden. Das sind Artmerkmale, keine pauschale Anleitung für alle Pinguicula aus derselben Region.

Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen feuchtem Wachstum und Ruhephase. Bei dieser Art ist belegt: POWO führt sie als ein- bis zweijährig. Damit ist die Art nicht wie eine langlebige temperate Pinguicula zu behandeln; ein saisonales Überleben hängt vom tatsächlichen feuchten Jahreszyklus am Herkunftsort ab. Ein saisonaler Wechsel bedeutet nicht automatisch eine kalte Winterruhe; ebenso macht ein kleineres Blatt nicht zwingend ein nichtkarnivores Hibernakel aus. Der konkrete Fundort bei Westkuba, insbesondere die Region Cajálbana nahe La Palma in der Provinz Pinar del Río zeigt, welche jahreszeitliche Umwelt die beobachtete Form hervorbringt. Unbekannte Reaktionen, etwa eine bestimmte Trockenheitstoleranz, werden nicht aus verwandten Arten übertragen.

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Wuchsform und Morphologie

Für die Bestimmung von Pinguicula cubensis sind mehrere Merkmale gemeinsam zu prüfen. Die Blätter sind kleine Rosette mit schmalen bis länglichen, karnivoren Blättern; die publizierte Erstbeschreibung stellt sie in Sektion Agnata. Ihre Gestalt soll an belegten Pflanzen mit den nahen westkubanischen Arten verglichen werden. Die Blüten stehen an einem aufrechten Schaft und zeigen Blüten- und Kelchmerkmale sind zentrale Merkmale der Originaldiagnose. Die Blüten stehen einzeln an Schaftenden; weitreichende Angaben zu Blühzeit oder Farbvarianten sollten mangels populationsweiter Daten nicht verallgemeinert werden. Diese Kombination kann sich mit Alter, Wasserangebot und Licht verändern; deshalb ist eine einzelne Rosettenfarbe kein hinreichendes Diagnosemerkmal. Gerade bei saisonalen Arten müssen Exemplare mit ihrem Entwicklungsstadium beschriftet werden.

Von ähnlichen Arten unterscheidet sich Pinguicula cubensis vor allem durch 2003 als kubanischer Endemit beschrieben und von P. albida getrennt; sie ist keine Form oder Synonym der Nachbarart. Unterschiedliche Artkonzepte zu kubanischen Pinguicula verlangen dokumentierte Fundherkunft und Blütenmerkmale. Auch die Fundortangabe Westkuba, insbesondere die Region Cajálbana nahe La Palma in der Provinz Pinar del Río hilft, ist aber kein Ersatz für die morphologische Prüfung. Bei Herbarbelegen oder Kulturpflanzen sollte man Blattbasis, Rand, Spitze, Kelch, Kronlappen und Sporn getrennt erfassen. Wo Quellen keine stabilen Maße liefern, nennt dieses Profil bewusst keine scheinpräzisen Zahlen.

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Fangstrategie

Die Fangfunktion liegt bei Pinguicula cubensis auf der Blattoberseite, deren gestielte Drüsen kleine Gliederfüßer mit Schleim festhalten. Die artspezifische Fangfläche ist hier kleine Rosette mit schmalen bis länglichen, karnivoren Blättern; die publizierte Erstbeschreibung stellt sie in Sektion Agnata. Ihre Gestalt soll an belegten Pflanzen mit den nahen westkubanischen Arten verglichen werden. Sie steht im Zusammenhang mit dem lokalen Lebensraum: feuchte Fels- und Spritzwasserbereiche in niedriger Höhenlage; Nachweise beschreiben die Art in unmittelbarer Nachbarschaft zu P. albida, was eine sichere vegetative Abgrenzung besonders wichtig macht. Bei stark saisonalen Arten verändert sich deshalb nicht nur die Blattgröße, sondern auch, wann eine aktive Fangfläche vorhanden ist.

Die Fangdrüsen ergänzen die Nährstoffversorgung an dem dokumentierten Substrat nasse, tropische Felsbereiche mit Wasserfilm, beschrieben aus dem westkubanischen Cajálbana-Gebiet; es gibt keinen Beleg für einen kalkgebundenen oder tief organischen Moorstandort. Keine pH- und Leitfähigkeitswerte ergänzen. Für Pinguicula cubensis liegen in den zitierten Quellen jedoch keine belastbaren quantitativen Messungen zu Beuteanteilen, Fangraten oder Verdauungsgeschwindigkeit vor. Solche Werte werden nicht aus Laborarbeiten an anderen Arten übernommen. In Kultur sollte eine klebrige Blattoberfläche als Beobachtung dokumentiert werden, nicht als Aufforderung zur Fütterung; das wichtigste Umweltmerkmal bleibt die natürliche Kombination aus Wasser, Luftbewegung und Licht.

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Reproduktion und Lebenszyklus

Die Fortpflanzung erfolgt über einzelne Blüten an aufrechten Schäften. Für Pinguicula cubensis ist folgende Blütenform beschrieben: Blüten- und Kelchmerkmale sind zentrale Merkmale der Originaldiagnose. Die Blüten stehen einzeln an Schaftenden; weitreichende Angaben zu Blühzeit oder Farbvarianten sollten mangels populationsweiter Daten nicht verallgemeinert werden. Die verfügbaren Quellen nennen keine überregional standardisierte Blühperiode; lokale Funddaten können daher schwanken. Für eine Bestimmung sollten Blüte und vegetative Rosette an derselben Pflanze dokumentiert werden, statt eine Blüte aus einer Sammlung unbekannter Herkunft zuzuordnen.

Nach der Blüte entstehen Kapseln und kleine Samen, wie für die Gattung typisch; eine spezifische Bestäubungsbiologie oder Keimrate ist für diese Art in den herangezogenen Quellen nicht ausreichend geprüft. Der natürliche Jahresgang – POWO führt sie als ein- bis zweijährig. Damit ist die Art nicht wie eine langlebige temperate Pinguicula zu behandeln; ein saisonales Überleben hängt vom tatsächlichen feuchten Jahreszyklus am Herkunftsort ab – bestimmt, wann Blüte und Samenreife auftreten können. Ein abweichender Blühtermin in Kultur ist für sich allein kein Hinweis auf eine andere Art. Solange populationsweite Phänologiedaten fehlen, bleiben Aussagen zu Bestäubern, Selbstung und Keimbedingungen ausdrücklich offen.

culture

Kulturrelevante Schlussfolgerungen

Eine verantwortbare Kultur von Pinguicula cubensis orientiert sich an den belegten Bedingungen: feuchte Fels- und Spritzwasserbereiche in niedriger Höhenlage; Nachweise beschreiben die Art in unmittelbarer Nachbarschaft zu P. albida, was eine sichere vegetative Abgrenzung besonders wichtig macht. Der Jahreszyklus ist POWO führt sie als ein- bis zweijährig. Damit ist die Art nicht wie eine langlebige temperate Pinguicula zu behandeln; ein saisonales Überleben hängt vom tatsächlichen feuchten Jahreszyklus am Herkunftsort ab. Wasserführung und Ruhephase müssen deshalb zusammen betrachtet werden. Das Profil empfiehlt keine unbelegten Temperatur- oder Luftfeuchtebereiche; konkrete Grenzwerte lassen sich aus der vorliegenden Feld- und Taxonomieliteratur nicht zuverlässig ableiten.

Im aktiven Wachstum wird das Substrat entsprechend dem Fundort nasse, tropische Felsbereiche mit Wasserfilm, beschrieben aus dem westkubanischen Cajálbana-Gebiet; es gibt keinen Beleg für einen kalkgebundenen oder tief organischen Moorstandort. Keine pH- und Leitfähigkeitswerte ergänzen feucht gehalten, aber mit ausreichend Sauerstoff im Wurzelraum. Bei Pinguicula cubensis darf die Entwicklung nicht nach einer fremden Pinguicula-Schablone erzwungen werden: 2003 als kubanischer Endemit beschrieben und von P. albida getrennt; sie ist keine Form oder Synonym der Nachbarart. Unterschiedliche Artkonzepte zu kubanischen Pinguicula verlangen dokumentierte Fundherkunft und Blütenmerkmale. Beobachtet werden Blattneubildung, Rosettenform, Wurzelzustand und gegebenenfalls die Bildung einer Ruheform. Veränderungen an Licht, Wasser und Substrat sollten einzeln vorgenommen werden, damit eine Reaktion der Pflanze nachvollziehbar bleibt.

substrate

Substrat-Ökologie

Der natürliche Untergrund von Pinguicula cubensis ist nasse, tropische Felsbereiche mit Wasserfilm, beschrieben aus dem westkubanischen Cajálbana-Gebiet; es gibt keinen Beleg für einen kalkgebundenen oder tief organischen Moorstandort. Keine pH- und Leitfähigkeitswerte ergänzen. Diese Einordnung ist für die Kultur wichtiger als eine pauschale Zutatenliste. Die Pflanzen wachsen an feuchte Fels- und Spritzwasserbereiche in niedriger Höhenlage; Nachweise beschreiben die Art in unmittelbarer Nachbarschaft zu P. albida, was eine sichere vegetative Abgrenzung besonders wichtig macht; Wasser kann dort als Sickerfilm, Bodenfeuchte oder saisonaler Regen verfügbar sein. Daraus lässt sich die nötige Struktur ableiten, nicht aber ohne Messdaten eine exakte Bodenmischung oder pH-Grenze.

Für Pinguicula cubensis sind keine belastbaren universellen Leitfähigkeits- oder Düngewerte belegt. Eine Kulturmischung sollte deshalb den dokumentierten Mineral- beziehungsweise Organikanteil, ausreichende Poren und einen gut kontrollierbaren Wasserabzug nachbilden. 2003 als kubanischer Endemit beschrieben und von P. albida getrennt; sie ist keine Form oder Synonym der Nachbarart. Unterschiedliche Artkonzepte zu kubanischen Pinguicula verlangen dokumentierte Fundherkunft und Blütenmerkmale. Insbesondere Kalkzugaben, dauerhafte Überstauung oder vollständiges Austrocknen dürfen nicht allein aus dem Lebensraumwort „Fels“, „Moor“ oder „Sand“ abgeleitet werden. Das Substrat wird an der beobachteten Wurzelgesundheit und an der Artentwicklung beurteilt.

practice

Praxisnotizen

Bei einer Bestimmung von Pinguicula cubensis werden zuerst Fundort und akzeptierter Name geprüft. Anschließend sind Jahresform und Diagnosemerkmale abzugleichen: kleine Rosette mit schmalen bis länglichen, karnivoren Blättern; die publizierte Erstbeschreibung stellt sie in Sektion Agnata. Ihre Gestalt soll an belegten Pflanzen mit den nahen westkubanischen Arten verglichen werden; die Blüte zeigt Blüten- und Kelchmerkmale sind zentrale Merkmale der Originaldiagnose. Die Blüten stehen einzeln an Schaftenden; weitreichende Angaben zu Blühzeit oder Farbvarianten sollten mangels populationsweiter Daten nicht verallgemeinert werden. Der Vergleich zu ähnlichen Arten lautet 2003 als kubanischer Endemit beschrieben und von P. albida getrennt; sie ist keine Form oder Synonym der Nachbarart. Unterschiedliche Artkonzepte zu kubanischen Pinguicula verlangen dokumentierte Fundherkunft und Blütenmerkmale. Ein Foto ohne Maßstab, Herkunft und Jahreszeit ist für eine sichere Zuordnung nur begrenzt aussagekräftig. Bei Kulturpflanzen unbekannter Herkunft sollte die Benennung vorläufig bleiben, bis vegetative und florale Merkmale zusammenpassen.

Für ein belastbares Kulturprotokoll werden Licht, Wasserstand, Substrat, Blattzyklus, Blüte und Fruchtansatz getrennt notiert. Der natürliche Bezugspunkt ist Westkuba, insbesondere die Region Cajálbana nahe La Palma in der Provinz Pinar del Río: feuchte Fels- und Spritzwasserbereiche in niedriger Höhenlage; Nachweise beschreiben die Art in unmittelbarer Nachbarschaft zu P. albida, was eine sichere vegetative Abgrenzung besonders wichtig macht. Änderungen werden schrittweise vorgenommen, damit Stresssymptome nicht mit einer artspezifischen Ruheform verwechselt werden. Die Kontrolle dokumentiert den Zustand in festen Abständen; sie ist kein automatischer Gießtermin. Fehlende Daten zu Temperatur, Bestäubern oder Keimung bleiben als Wissenslücken markiert und werden nicht mit Angaben anderer Arten aufgefüllt.

sources

Quellenangaben

Zitieren

Zitierlink und Stand

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Aktueller Stand07.10.2026

Empfohlene Zitierweise: Black Trap Codex, Pinguicula cubensis, Stand 07.10.2026, https://blacktrap.de/codex-v2/pinguicula-cubensis/