Drosera coomallo

© andrewholle · CC0 · Quelle

Black Trap Codex

Drosera coomallo

Aktiv
Familie
Droseraceae
Gattung
Drosera
Herkunft
Westaustralien: Coomallo- und Badgingarra-Gebiet im südwestlichen Australien; dokumentiert auf Laterithügeln und deren Hängen.
Autor
Lowrie & Conran

Kurzprofil

Kultur auf einen Blick

Schwierigkeit
4 / 5 · anspruchsvoll1 = sehr leicht, 5 = Spezialkultur.
Licht
5 / 5 · volle Sonne1 = schattig, 5 = volle Sonne.
Wasser
feuchtBeschreibt die Feuchtefuehrung im Topf, nicht die Luftfeuchte.
Ruhephase
jaOb die Art eine saisonale Ruhephase braucht.
Fehlertoleranz
mittelWie stark Kulturfehler verziehen werden.

Kulturgruppe

Drosera coomallo – Australische Zwergdrosera, winteraktiv mit sommerlicher Gemmaruhe

Artbezogene Kulturgruppe für Drosera coomallo. Berücksichtigt werden die kompakte pygmäische Rosette, die orange bis kupferfarbene Blüte und der eng auf südwestwestaustralische Lateritstandorte begrenzte Bezug sowie Lateritplatten und -hänge, auf denen sich dünne, nährstoffarme Sandauflagen in der feuchten Jahreszeit mit Wasser füllen und im Sommer austrocknen.

Habitat-Logik

Lateritische Hügelhänge und saisonal feuchte, offene Sandauflagen bei Coomallo und Badgingarra

Kultur-Logik

während des kühleren, feuchteren Wachstums hell und gleichmäßig feucht, jedoch nicht dauerhaft sauerstoffarm halten; im sommerlichen Einzug die Wassergabe schrittweise reduzieren. Sichtkontrolle alle 14 Tage im Wachstum, alle 21 Tage im saisonalen Einzug und alle 7 Tage bei Sämlingen; dies sind Kontrolltermine, keine Gießintervalle.

Substrat-Logik

mineralischer Laterit und nährstoffarmer Sand mit saisonal verfügbarer Feuchte

Gattungsprofil

Drosera

Artenreiche Sonnentau-Gattung mit tropischen, temperierten und stark saisonalen Kulturtypen.

Habitat-Logik

Von tropischen Feuchtflächen und Regenwäldern über boreale Moore bis zu mediterranen Winterregen- und australischen Sandstandorten.

Kultur-Logik

Temperatur, Wasserführung und Ruhephase müssen konsequent an die jeweilige Kulturgruppe angepasst werden.

Substrat-Logik

Von dauerhaft nassen Torf- und Sphagnumsystemen bis zu sandreichen, stark durchströmten und saisonal trockeneren Medien.

Typische Fehler

Alle Drosera gleich kultivieren, Ruhephasen ignorieren, falsche Wasserführung und zu wenig Licht.

reference

Botanische Beschreibung

Drosera coomallo Lowrie & Conran ist eine sehr kleine, flach an den Boden gedrückte Rosette, deren erwachsene Pflanzen gewöhnlich etwa 1,2 bis 1,7 cm Durchmesser erreichen. Kennzeichnend sind die kompakte pygmäische Rosette, die orange bis kupferfarbene Blüte und der eng auf südwestwestaustralische Lateritstandorte begrenzte Bezug. Dieses Merkmalsbündel beschreibt die Art selbst, nicht bloß die Gattung Drosera: Wuchsform, Fangblatt und Blütenbau müssen zusammenpassen. Ihre geringe Größe ist eine typische adulte Wuchsform und nicht automatisch ein Zeichen von Kümmerwuchs. Saisonale Farbänderungen und die Menge des klebrigen Sekrets reagieren auf Licht, Blattalter und Wasserangebot. Die Pflanzen sind ausdauernd oder einjährig je nach Art; die jeweilige Lebensform gehört deshalb ausdrücklich zur Beschreibung.

als pygmäische Zwergdrosera überdauert sie den trockenen Sommer mit verkleinertem Wachstum und bildet saisonal vegetative Gemmae, aus denen neue Rosetten entstehen. orange bis kupferfarbene Blüten; die Blütenfarbe ist auffällig, aber allein kein ausreichendes Bestimmungsmerkmal. Verwechslungen mit anderen orange blühenden Zwergdrosera sind möglich; insbesondere D. barbigera wird mit höheren Lateritkuppen verbunden, während D. coomallo von den Hängen bekannt ist. Die sichtbare Gestalt kann sich mit Jahreszeit und Alter stark verändern. Eine junge Pflanze, eine Rosette im saisonalen Einzug und ein blühendes Exemplar sind daher nicht ohne Weiteres direkt vergleichbar. Für die Bestimmung werden Herkunft, reife Blätter und gegebenenfalls die Blütenmerkmale gemeinsam herangezogen.

taxonomy

Taxonomie

Der akzeptierte Name lautet Drosera coomallo Lowrie & Conran. Lowrie und Conran veröffentlichten den Namen 2014; die anerkannte Kombination verbindet die Art mit einer eng umrissenen südwestwestaustralischen Pygmy-Drosera. Die Art bleibt trotz gelegentlich ähnlicher Kulturformen taxonomisch eigenständig. Die Schreibweise und Autorschaft werden mit dem verwendeten taxonomischen Backbone abgeglichen; historische Synonymkombinationen können weiterhin auf alten Etiketten und in älterer Literatur erscheinen. Sie werden im Codex als Synonyme oder frühere Fehlanwendungen erklärt, nicht als gleichwertige aktuelle Namen ausgegeben.

Verwechslungen mit anderen orange blühenden Zwergdrosera sind möglich; insbesondere D. barbigera wird mit höheren Lateritkuppen verbunden, während D. coomallo von den Hängen bekannt ist. Für eine verlässliche Zuordnung sind mehrere Merkmale statt nur die Farbe oder eine Händlerbezeichnung nötig. Die bekannten Feldangaben stützen eine saisonale Feuchteabfolge, aber liefern keine Temperaturtabelle für Töpfe. Daher werden Kulturwerte als vorsichtiger Startpunkt geführt und nicht als exakte Wildstandortmessung ausgegeben. Dieser Unterschied ist redaktionell relevant: Das Profil übernimmt weder eine ungeprüfte Synonymie noch eine bloße Ähnlichkeit als Beleg. Die getrennte Quellenliste dokumentiert, auf welcher taxonomischen Behandlung und welcher Artbeschreibung die Aussagen beruhen.

ecology

Standort und Verbreitung

Das bekannte Areal von Drosera coomallo umfasst das Coomallo-Gebiet nordwestlich von Perth in Western Australia. Diese konkrete Geografie ist enger und informativer als eine pauschale Angabe wie „Australien“ oder „Afrika“. Die dokumentierten Standorte liegen in Lateritplatten und -hänge, auf denen sich dünne, nährstoffarme Sandauflagen in der feuchten Jahreszeit mit Wasser füllen und im Sommer austrocknen. Höhe und Landschaft bezeichnen Feldbeobachtungen; sie sind keine unmittelbar übertragbaren Vorgaben für Raumtemperatur, Topfgröße oder Wasserstand.

Die räumliche Verteilung erklärt, weshalb Drosera coomallo nicht mit einer beliebigen Sonnentau-Kultur gleichgesetzt werden darf. Lateritische Hügelhänge und saisonal feuchte, offene Sandauflagen bei Coomallo und Badgingarra Saisonale Niederschläge, Bodenauflage und lokaler Abfluss unterscheiden sich auch innerhalb des genannten Areals. Die bekannten Feldangaben stützen eine saisonale Feuchteabfolge, aber liefern keine Temperaturtabelle für Töpfe. Daher werden Kulturwerte als vorsichtiger Startpunkt geführt und nicht als exakte Wildstandortmessung ausgegeben. Für Pflanzen ohne belastbare Herkunft bleibt die regionale Beschreibung ein Rahmen und darf nicht zu einem erfundenen Wildfundort oder einer präzisen Klimazahl erweitert werden.

ecology

Ökologische Anpassungen

Am natürlichen Standort trifft Drosera coomallo auf Lateritplatten und -hänge, auf denen sich dünne, nährstoffarme Sandauflagen in der feuchten Jahreszeit mit Wasser füllen und im Sommer austrocknen. Die Wurzeln und die bodennahe beziehungsweise aufrechte Wuchsform müssen daher wiederkehrende Wechsel zwischen Wasserverfügbarkeit, Luft im Substrat und saisonaler Verdunstung bewältigen. als pygmäische Zwergdrosera überdauert sie den trockenen Sommer mit verkleinertem Wachstum und bildet saisonal vegetative Gemmae, aus denen neue Rosetten entstehen. Die Beobachtung dieser Saisonform ist aussagekräftiger als ein pauschales Etikett wie „Moorpflanze“ oder „immer feucht“.

Die Fangblätter ergänzen die Nährstoffaufnahme auf nährstoffarmen Böden; sie ersetzen weder geeignetes Licht noch einen funktionsfähigen Wurzelraum. die rundlichen Spreiten tragen drüsige Tentakel mit klebrigem Sekret; ihre winzige Fangfläche erfasst vor allem kleine Gliederfüßer, die auf die Rosette gelangen. Der jahreszeitliche Wechsel wird durch neue Blattfolge, Rosettenform und den Zustand der Pflanzenbasis bestätigt, nicht allein durch Kalenderdaten. Die bekannten Feldangaben stützen eine saisonale Feuchteabfolge, aber liefern keine Temperaturtabelle für Töpfe. Daher werden Kulturwerte als vorsichtiger Startpunkt geführt und nicht als exakte Wildstandortmessung ausgegeben. Das Profil trennt deshalb publizierte Feldangaben von vorsichtigen Kulturfolgerungen.

reference

Wuchsform und Morphologie

Bei Drosera coomallo fällt zuerst eine sehr kleine, flach an den Boden gedrückte Rosette, deren erwachsene Pflanzen gewöhnlich etwa 1,2 bis 1,7 cm Durchmesser erreichen auf. Die für die Abgrenzung wichtige Kombination lautet: die kompakte pygmäische Rosette, die orange bis kupferfarbene Blüte und der eng auf südwestwestaustralische Lateritstandorte begrenzte Bezug. Zusätzlich gilt: kleine, rundliche Fangspreiten sitzen an kurzen Blattstielen in einer fast bodenaufliegenden Rosette. Diese Merkmale erklären, weshalb eine Habitusaufnahme ohne Maßstab oder ohne Blütenstand leicht irreführend sein kann. Farbe, Tentakelglanz und Rosettengröße verändern sich je nach Licht, Alter und Saison.

Für eine belastbare Dokumentation sollte man Spreite, Blattstiel oder Blattgrund sowie die Unterseite getrennt aufnehmen. orange bis kupferfarbene Blüten; die Blütenfarbe ist auffällig, aber allein kein ausreichendes Bestimmungsmerkmal. Verwechslungen mit anderen orange blühenden Zwergdrosera sind möglich; insbesondere D. barbigera wird mit höheren Lateritkuppen verbunden, während D. coomallo von den Hängen bekannt ist. Ihre geringe Größe ist eine typische adulte Wuchsform und nicht automatisch ein Zeichen von Kümmerwuchs. Saisonale Farbänderungen und die Menge des klebrigen Sekrets reagieren auf Licht, Blattalter und Wasserangebot. Bei Exemplaren ohne Herkunft ist die morphologische Diagnose als vorläufig zu kennzeichnen, wenn das entscheidende Blüten- oder Fruchtmerkmal fehlt; so wird eine Ähnlichkeit nicht als sichere Artbestimmung veröffentlicht.

reference

Fangstrategie

Die Fangfläche von Drosera coomallo besteht aus die rundlichen Spreiten tragen drüsige Tentakel mit klebrigem Sekret; ihre winzige Fangfläche erfasst vor allem kleine Gliederfüßer, die auf die Rosette gelangen. Klebrige Drüsententakel halten kleine Beute fest; Verdauungssekrete erschließen daraus Nährstoffe, während die Pflanze weiterhin auf Licht und Wasser angewiesen bleibt. kleine, rundliche Fangspreiten sitzen an kurzen Blattstielen in einer fast bodenaufliegenden Rosette. Die Fangorgane sind von einfachen Behaarungen zu unterscheiden: Nicht jedes Haar am Blattstiel, an der Unterseite oder am Blütenstand ist selbst eine Drüse.

Die geringe beziehungsweise längliche Blattfläche begrenzt, welche Futterstücke sinnvoll wären. die kompakte pygmäische Rosette, die orange bis kupferfarbene Blüte und der eng auf südwestwestaustralische Lateritstandorte begrenzte Bezug. Natürliche Kleinstbeute und gute Kulturbedingungen sind sicherer als häufiges Füttern; große Futterreste können die Blätter schädigen oder Schimmel begünstigen. Die bekannten Feldangaben stützen eine saisonale Feuchteabfolge, aber liefern keine Temperaturtabelle für Töpfe. Daher werden Kulturwerte als vorsichtiger Startpunkt geführt und nicht als exakte Wildstandortmessung ausgegeben. Wenn wenig Sekret sichtbar ist, werden zuerst Licht, Blattalter, Saison und Wurzelfeuchte kontrolliert, statt die Pflanze mit zusätzlichem Futter zu belasten.

reference

Reproduktion und Lebenszyklus

Die Fortpflanzung von Drosera coomallo folgt ihrer jeweiligen Lebensform: als pygmäische Zwergdrosera überdauert sie den trockenen Sommer mit verkleinertem Wachstum und bildet saisonal vegetative Gemmae, aus denen neue Rosetten entstehen. orange bis kupferfarbene Blüten; die Blütenfarbe ist auffällig, aber allein kein ausreichendes Bestimmungsmerkmal. Bei einjährigen Arten ist die Reife der Samen entscheidend; mehrjährige Arten können zusätzlich saisonale Gemmen oder Tochterrosetten bilden, sofern diese an der konkreten Kulturpflanze beobachtet werden. Die Quellenlage zu Selbstbestäubung und Keimbedingungen ist nicht für alle Arten gleich vollständig.

Saatgut wird erst aus reifen Kapseln gewonnen und nach Mutterpflanze, Herkunft, Jahr und gegebenenfalls Bestäubung getrennt beschriftet. Gemmae und Saatgut getrennt nach Mutterpflanze und Herkunft etikettieren; junge Rosetten erst nach ausgebildeten Blättern mit dem Adultmaterial vergleichen. Die spätere Bestimmung junger Pflanzen sollte an ausgebildeten adulten Merkmalen wiederholt werden. Ein einzelnes Jugendblatt bestätigt keine Art. Bei vegetativer Vermehrung bleibt dieselbe Herkunftsangabe am Ableger erhalten, damit Beobachtungen und Nachzuchten später rückverfolgbar sind.

culture

Kulturrelevante Schlussfolgerungen

Für die Kultur von Drosera coomallo ist der natürliche Jahresgang wichtiger als ein Einheitsrezept: während des kühleren, feuchteren Wachstums hell und gleichmäßig feucht, jedoch nicht dauerhaft sauerstoffarm halten; im sommerlichen Einzug die Wassergabe schrittweise reduzieren. Als Ausgangspunkt dienen sehr helles Licht und nährstoffarmes, saures Medium; die Wassermenge wird an aktives Wachstum oder Einzug angepasst. Lateritplatten und -hänge, auf denen sich dünne, nährstoffarme Sandauflagen in der feuchten Jahreszeit mit Wasser füllen und im Sommer austrocknen. Kalte Ruhe, Knollenlagerung oder völlige Trockenheit werden nur angesetzt, wenn die Artbiologie sie tatsächlich stützt.

Die Pflegekontrolle orientiert sich an Rosettenzentrum, frische Blätter, Gemmenbildung und Restfeuchte im kleinen Topf beobachten; sehr kleine Pflanzen trocknen am Rand schneller aus als der Topfmittelpunkt vermuten lässt. als pygmäische Zwergdrosera überdauert sie den trockenen Sommer mit verkleinertem Wachstum und bildet saisonal vegetative Gemmae, aus denen neue Rosetten entstehen. Wasserwerte beschreiben eine Beobachtungsrichtung und keinen starren Gießplan: Temperatur, Topfvolumen, Luftbewegung und Herkunft verändern den Verbrauch. Die bekannten Feldangaben stützen eine saisonale Feuchteabfolge, aber liefern keine Temperaturtabelle für Töpfe. Daher werden Kulturwerte als vorsichtiger Startpunkt geführt und nicht als exakte Wildstandortmessung ausgegeben. Bei einem Rückgang wird zuerst geprüft, ob die Saisonphase passt und ob Wurzeln noch leben, bevor die Pflanze umgetopft oder stärker gegossen wird.

substrate

Substrat-Ökologie

Der Wurzelraum sollte mineralischer Laterit und nährstoffarmer Sand mit saisonal verfügbarer Feuchte abbilden. Die Mischung bleibt nährstoffarm, strukturiert und frei von Dünger; ein humoser Anteil dient nur als Feuchtepuffer und darf den Sand- oder Lateritanteil nicht in schwere Blumenerde verwandeln. Lateritplatten und -hänge, auf denen sich dünne, nährstoffarme Sandauflagen in der feuchten Jahreszeit mit Wasser füllen und im Sommer austrocknen. Der Topf braucht Ablauf und Luftporen, auch wenn die Art während aktiven Wachstums konstant Wasser erhält.

Die Feuchte wird nicht nach einer fixen Untersetzerhöhe, sondern am Verbrauch und an der Pflanzenreaktion ausgerichtet. während des kühleren, feuchteren Wachstums hell und gleichmäßig feucht, jedoch nicht dauerhaft sauerstoffarm halten; im sommerlichen Einzug die Wassergabe schrittweise reduzieren. Eine dünne mineralische Oberfläche kann kleine Rosetten sichtbar halten, darf aber weder Spross noch Gemmae überdecken. Die bekannten Feldangaben stützen eine saisonale Feuchteabfolge, aber liefern keine Temperaturtabelle für Töpfe. Daher werden Kulturwerte als vorsichtiger Startpunkt geführt und nicht als exakte Wildstandortmessung ausgegeben. Mineralarmes Wasser vermindert Salzablagerungen; bei langsamem Wachstum werden zuerst Licht, Saison und Verdichtung geprüft statt Nährstoffe zuzugeben.

practice

Praxisnotizen

Für Drosera coomallo sind Herkunft, Saisonform und Diagnosemerkmale zusammen zu dokumentieren. Rosettenzentrum, frische Blätter, Gemmenbildung und Restfeuchte im kleinen Topf beobachten; sehr kleine Pflanzen trocknen am Rand schneller aus als der Topfmittelpunkt vermuten lässt. Ein aktuelles Foto sollte Blattoberseite, Blattstiel oder Spreitenbasis und – wenn vorhanden – Schaft, Kelch oder Samen zeigen. Verwechslungen mit anderen orange blühenden Zwergdrosera sind möglich; insbesondere D. barbigera wird mit höheren Lateritkuppen verbunden, während D. coomallo von den Hängen bekannt ist. Diese Angaben helfen, Kulturveränderungen von Fehlbestimmungen zu unterscheiden und halten die Beschreibung an der Art statt an einem einzelnen Händlerklon.

Prüfe in jedem Sichttermin Feuchte, Neuaustrieb und den Zustand des Rosettenzentrums; bei den unten genannten Intervallen handelt es sich um Sichtkontrollen, nicht um automatische Gießtermine. Gemmae und Saatgut getrennt nach Mutterpflanze und Herkunft etikettieren; junge Rosetten erst nach ausgebildeten Blättern mit dem Adultmaterial vergleichen. Die bekannten Feldangaben stützen eine saisonale Feuchteabfolge, aber liefern keine Temperaturtabelle für Töpfe. Daher werden Kulturwerte als vorsichtiger Startpunkt geführt und nicht als exakte Wildstandortmessung ausgegeben. Ein Fundort wird nur so genau angegeben, wie die Quelle ihn belegt. Unklare Herkunft, ungesicherte Hybridannahmen und Fehlbestimmungen werden als solche gekennzeichnet, nicht durch Vermutungen aufgefüllt.

sources

Quellenangaben

Zitieren

Zitierlink und Stand

Zitierlink
Aktueller Stand05.10.2026

Empfohlene Zitierweise: Black Trap Codex, Drosera coomallo, Stand 05.10.2026, https://blacktrap.de/codex-v2/drosera-coomallo/