Black Trap Codex

Dionaea muscipula 'GJ Aphrodite'

Venusfliegenfalle

Aktiv
Familie
Droseraceae
Gattung
Dionaea
Herkunft
Gärtnerisch benannte Dionaea-Auslese aus dem Green-Jaws-Handels- und Sammlungskontext. Eine genaue Abstammung, Kreuzung, Selektion und ein konkretes Jahr sind in den ausgewerteten Quellen nicht dokumentiert. Kein eigenes natürliches Verbreitungsgebiet.
Autor
J.Ellis

Kurzprofil

Kultur auf einen Blick

Schwierigkeit
2 / 5 · leicht1 = sehr leicht, 5 = Spezialkultur.
Licht
5 / 5 · volle Sonne1 = schattig, 5 = volle Sonne.
Wasser
AnstauBeschreibt die Feuchtefuehrung im Topf, nicht die Luftfeuchte.
Ruhephase
optionalOb die Art eine saisonale Ruhephase braucht.
Fehlertoleranz
hochWie stark Kulturfehler verziehen werden.

Black-Trap-Systemprofil

Substrat- und Strukturbedarf

BT-Air
mittelLuftfuehrung und Offenheit im Wurzelraum.
BT-Water
hochWie stark das Substrat Wasser halten soll.
BT-Flow
mittelWie schnell Wasser durch die Struktur bewegt wird.
pH
3.9 - 4.5Zielbereich fuer die Substratreaktion.
BT-Density
niedrigVerdichtung, Gewicht und Strukturstabilitaet.
Kapillaritaet
hochWie gut Wasser im Substrat nach oben gezogen wird.
Strukturstabilitaet
mittelWie stabil das Substrat seine Struktur unter Kulturbedingungen behaelt.

Kulturgruppe

Dionaea – temperierte Standardkultur

Kulturgruppe für Dionaea muscipula und ihre Kultivare in saisonaler Außen- oder Gewächshauskultur. Benannte Auslesen teilen die grundlegenden Organe der Art, unterscheiden sich aber in Wuchs, Pigmentierung und Fallenform. Abweichende Kulturbeobachtungen werden klonbezogen dokumentiert.

Habitat-Logik

Offene, sonnige, saure und extrem nährstoffarme Feuchtstandorte der Küstenebene North und South Carolinas.

Kultur-Logik

Sehr hell bis vollsonnig kultivieren und nach dunkler Haltung schrittweise an direkte Sonne gewöhnen. Den Wurzelraum mit mineralarmem Wasser gleichmäßig feucht halten. In saisonaler Außenkultur kühle Überwinterung mit Schutz vor Austrocknung und starkem Durchfrieren des Topfes; bei ganzjähriger Innenkultur ausreichend Licht und Beuteversorgung sicherstellen.

Substrat-Logik

Sauer, nährstoffarm, mineralarm bewässert, feucht und zugleich strukturstabil und luftführend.

Risiken der Kulturgruppe

Gattungsprofil

Dionaea

Monotypische Gattung der Sonnentaugewächse (Droseraceae), endemisch in der Küstenebene von North und South Carolina, USA. Die einzige anerkannte Art ist Dionaea muscipula; die zahlreichen benannten Kultivare sind Selektionen dieser Art, keine eigenen Arten. Typische Standorte sind offene, saisonal feuchte, saure und extrem nährstoffarme Lebensräume mit hoher Lichtverfügbarkeit.

Habitat-Logik

Offene, sonnige, saure und nährstoffarme Feuchtstandorte in der Küstenebene North und South Carolinas. Saisonale Feuchte und natürliche Störungen erhalten offene Vegetation; dauerhafte Beschattung ist atypisch.

Kultur-Logik

Sehr hell bis vollsonnig kultivieren und nach dunkler Haltung schrittweise an direkte Sonne gewöhnen. Den Wurzelraum mit mineralarmem Wasser gleichmäßig feucht halten. In saisonaler Außenkultur kühle Überwinterung mit Schutz vor Austrocknung und starkem Durchfrieren des Topfes; bei ganzjähriger Innenkultur ausreichend Licht und Beuteversorgung sicherstellen.

Substrat-Logik

Sauer, mineralarm und nährstoffarm, feucht und zugleich locker genug für Sauerstoff im Wurzelraum. Keine gedüngte Blumenerde und keine kalkhaltigen Zusätze.

Typische Fehler

Zu wenig Licht, besonders am warmen Winterstandort
Abrupte Umstellung aus dunkler Haltung in volle Sonne
Mineralreiches Gießwasser
Düngung des Wurzelmediums
Austrocknender Wurzelballen
Verdichtetes, sauerstoffarmes Medium
Wiederholtes Auslösen der Fallen ohne Beute

Gattungsrisiken

Risiken

Worauf diese Art empfindlich reagiert

Verknuepfungen

Empfohlene Systemprofile

Core-Referenzprofil

Standard-Mix

Die Basislinie für Dionaea, Drosera und Sarracenia. Torfbasierte Mischung aus Weißtorf, Perlite und Quarzsand – entwickelt für konstante Feuchte ohne Staunässe.

BT-Air
8,6
BT-Water
7,6
BT-Flow
9,3
BT-Structure
9,4
BT-Capillary
2,5
BT-Density
5,1
BT-Compaction
3,0
Produkt ansehen

reference

Botanische Beschreibung

Dionaea muscipula ‘GJ Aphrodite’ ist eine traplose Kultivarauslese der Venusfliegenfalle. Statt der für die Art typischen zweilappigen Schnappfalle bildet sie lange, schmale und grüne Blattstiele; Kulturangebote beschreiben den Wuchs als teilweise halb aufrecht. Die diagnostisch wichtigste Abweichung ist das Fehlen einer ausgebildeten Fangfalle. Die Pflanze bleibt dennoch eine Dionaea mit bodennaher Rosette und fleischigen Laubblättern. ‘Aphrodite’ ist also keine andere Pflanzenart und auch keine Sumpf- oder Wasserpflanze, sondern eine ungewöhnliche Blattform innerhalb der kultivierten Venusfliegenfallen.

Die Merkmalsangaben stammen aus Gärtnereien und Verkaufskatalogen, nicht aus einer publizierten botanischen Erstbeschreibung oder einer vergleichenden Messreihe. In den ausgewerteten Quellen stehen weder feste Maße für Blattlänge und Blattbreite noch eine Untersuchung des Gewebes, der Entwicklungsursache oder der Beständigkeit des Merkmals über mehrere Generationen. Deshalb wird die Pflanze hier als traplose, langblättrige und grüne Auslese beschrieben; eine weitergehende genetische Erklärung wäre unbelegt. Neue Blätter, die wieder eine deutliche Fangfalle entwickeln, sollten dokumentiert werden. Ein einzelnes abweichendes Blatt allein widerlegt oder bestätigt die Sortenzugehörigkeit nicht, besonders wenn Alter, Jahreszeit und Herkunft des Exemplars unbekannt sind.

taxonomy

Taxonomie und Namensstatus

Der akzeptierte botanische Name der Art ist Dionaea muscipula J.Ellis aus der Familie Droseraceae. ‘GJ Aphrodite’ ist ein gärtnerischer Kultivarname und keine Art, Unterart oder natürliche Varietät. Die Schreibweise des Kultivarnamens wird aufrecht und in einfachen Anführungszeichen geführt; J.Ellis ist die botanische Autorschaft der Art und nicht die Urheberschaft des Kultivarnamens. Green Jaws erklärt, das Kürzel GJ für eigene Auslesen beziehungsweise Züchtungen zu verwenden. Daraus lässt sich ein Handels- und Sammlungskontext ableiten, jedoch weder eine konkrete Kreuzung noch ein Selektionsdatum oder eine dokumentierte Abstammung.

Die ICPS-Namensdatenbank lieferte bei der Suche nach ‘GJ Aphrodite’ keinen Treffer. Auch die separate Liste registrierter Dionaea-Kultivare führt den Namen nicht; diese Liste ist ausdrücklich auf vor Oktober 2020 registrierte Namen begrenzt. Die Datenbank weist außerdem auf mögliche Auslassungen und Extraktionsfehler hin. Damit ist der formale Veröffentlichungs- und Registrierungsstatus in den geprüften öffentlichen Registern nicht verifiziert; der fehlende Treffer ist kein sicherer Negativnachweis. Dass Gärtnereien den Namen im Handel verwenden, ersetzt keine formale Kultivarbeschreibung. Unbestätigte Elternschaften, ein Selektionsdatum oder eine Urheberschaft des Kultivarnamens werden daher nicht ergänzt.

habitat

Standort und Verbreitung

Für ‘GJ Aphrodite’ ist kein natürlicher Fundort bekannt. Es handelt sich um eine in Kultur geführte Auslese; aus dem Namen oder dem Kürzel GJ lässt sich keine Wildpopulation ableiten. Das natürliche Areal der Wildart Dionaea muscipula liegt dagegen in einem kleinen Teil der atlantischen Küstenebene von North und South Carolina im Südosten der Vereinigten Staaten. Dort besiedelt die Art offene, sehr helle und saisonal feuchte bis nasse Standorte, darunter saure Sandböden, Feuchtsavannen und lichte Kiefernlandschaften. Die Nährstoffarmut des Bodens und die wiederkehrende Störung durch Feuer tragen dazu bei, dass diese konkurrenzschwachen Rosettenpflanzen nicht von höherer Vegetation überwachsen werden.

Diese Habitatbeschreibung erklärt die ökologische Herkunft der Art, nicht die Herkunft des Klons. Die in Händlertexten verwendete Bezeichnung als Dionaea überträgt die bekannten Grundansprüche der Art auf die Kulturform, belegt aber weder eine Entnahme aus der Natur noch einen bestimmten Ursprungsbestand. Das Profil führt deshalb kein eigenes Verbreitungsgebiet für ‘Aphrodite’. Bei Kauf und Weitergabe sollte die Pflanze als kultiviertes, vegetativ erhaltenes Material dokumentiert werden; Wildentnahmen sind für die Erhaltung der natürlichen Bestände schädlich und können rechtlich beschränkt sein. Ein langes oder halb aufrechtes Blatt ist kein Hinweis auf eine abweichende Herkunft oder auf einen anderen natürlichen Lebensraum.

morphology

Wuchsform und Morphologie

Die verfügbaren Kulturangebote beschreiben ‘GJ Aphrodite’ mit langen, grünen Blättern; einzelne Händler nennen außerdem eine teilweise halb aufrechte Stellung. Eine italienische Produktbeschreibung vergleicht die Blattbasen mit einer nur als ‘Rose’ bezeichneten Form und nennt Aphrodithes Blätter schmaler. Der mögliche Vergleich lässt sich inzwischen einordnen: Der ICPS-Datensatz führt die 2013 veröffentlichte Dionaea ‘Rose’ von M. Maier; Green Jaws verkauft diese Auslese als GJ Rose. Ihre registrierte Diagnose beschreibt breite, geflügelte, wellige und meist niederliegende Blattbasen mit nur kurzen rudimentären Fallenspitzen. Der Aphrodite-Anbieter nennt jedoch nicht ausdrücklich GJ Rose, sodass die Zuordnung dieses konkreten Vergleichs wahrscheinlich, aber nicht sicher ist. Eine direkte Messung zwischen den Klonen liegt nicht vor.

Für Blattlänge, Blattbreite, Stellung und Häufigkeit der traplosen Ausprägung wurden keine standardisierten Aphrodite-Messreihen gefunden. Begriffe wie ‘lang’, ‘schmal’ oder ‘halb aufrecht’ geben daher Händlerbeobachtungen wieder und sind keine festgelegten Grenzwerte. Die registrierte Rose-Diagnose macht den Unterschied in der Beschreibung konkret: dort stehen breite, geflügelte und variabel gewellte Blattbasen im Vordergrund, bei Aphrodite lange grüne Blätter. Das ist eine qualitative Gegenüberstellung, keine belastbare morphometrische Diagnose. Wuchs und Blattgestalt können sich bei Dionaea im Saisonverlauf und mit Alter sowie Kulturbedingungen verändern; eine Aphrodite-spezifische Auswertung dieser Einflüsse ist nicht publiziert. Eine sorgfältige Bestandsaufnahme dokumentiert mehrere ausgereifte Blätter, ihre Stellung und Farbe über mehr als eine Wachstumsphase. Ein einzelnes junges oder atypisches Blatt reicht weder zur Bestätigung noch zum Ausschluss des Kultivars.

reference

Kultivarspezifische Merkmale und Abgrenzung

Der auffälligste Unterschied von ‘GJ Aphrodite’ gegenüber einer typischen Venusfliegenfalle ist das Fehlen einer ausgebildeten Schnappfalle. Händlerbeschreibungen ergänzen lange grüne Blätter; teilweise wird ein halb aufrechter Wuchs genannt. Der frühere Vergleich mit einer unbestimmten ‘Rose’-Form lässt sich nun präziser einordnen: ‘Rose’ M.Maier ist ein registrierter Kultivar von 2013, der bei Green Jaws als GJ Rose angeboten wird. Seine veröffentlichte Beschreibung nennt breite, geflügelte, variabel gewellte und überwiegend niederliegende Blattbasen sowie höchstens winzige rudimentäre Fallenspitzen. Die Aphrodite-Angebote betonen dagegen längere grüne Blätter. Der italienische Händler nennt zwar nur ‘Rose’, nicht ausdrücklich ‘GJ Rose’; diese Identifizierung ist daher gut begründet, aber für genau diesen Satz nicht zweifelsfrei.

Beide Namen bezeichnen getrennte traplose Auslesen und dürfen nicht als Synonyme behandelt werden. Die vergleichenden Beschreibungen deuten auf unterschiedliche Blattgestalten hin, aber für Aphrodite fehlen eine formale morphologische Erstbeschreibung, standardisierte Maße und eine unabhängige Vergleichsreihe. Eine dauerhaft stabile Grenze wie eine bestimmte Blattlänge oder ein festes Verhältnis von Blattbasis zu Rosettendurchmesser ist daher nicht belegt. Für eine Zuordnung sollten mehrere reife Blätter, der Habitus über mehr als eine Wachstumsphase und die nachvollziehbare vegetative Herkunft gemeinsam betrachtet werden. Eine einzelne traplose Pflanze ist nicht automatisch Aphrodite oder GJ Rose. Merkmale der registrierten Rose-Diagnose werden nicht auf Aphrodite übertragen, und nicht gemessene Unterschiede werden nicht als gesicherte Sortenmerkmale ausgegeben.

ecology

Ökologische Einordnung der Traplosigkeit

Die übliche Venusfliegenfalle nutzt ihre beweglichen Fanglappen, um kleine Tiere zu fangen und aus der Beute vor allem mineralische Nährstoffe aufzunehmen. ‘GJ Aphrodite’ besitzt laut den Sortenbeschreibungen keine ausgebildeten Schnappfallen und kann daher nicht auf dieselbe Weise Beute festhalten oder verdauen. Das ist die funktionelle Besonderheit des Kultivars. Es folgt daraus nicht, dass die Pflanze ohne Photosynthese lebt: Die grünen Blattstiele bleiben photosynthetisch aktive Pflanzenorgane. Auch die Wurzeln können Wasser und gelöste Nährstoffe aufnehmen; Versuche an gewöhnlicher Dionaea zeigen, dass Wurzel- und Fallenaufnahme zum Stickstoffhaushalt der Art beitragen.

Für ‘Aphrodite’ selbst gibt es keine Studie zur Nährstoffbilanz, zum Wachstum ohne Beutefang oder zu einer möglichen Veränderung der Wurzelaufnahme. Die oft naheliegende Schlussfolgerung, die Pflanze müsse deshalb routinemäßig gedüngt werden, ist mit den verfügbaren Belegen nicht abgesichert. Eine Händlerempfehlung für leichte Düngung nennt keine unabhängig geprüfte, kultivarspezifische Konzentration und darf nicht als allgemeine Dosieranweisung erscheinen. Besonders konzentrierte Dünger oder nährstoffreiche Blumenerde können die empfindlichen Wurzeln einer Dionaea schädigen. Die fachlich vorsichtige Folgerung ist, die Artbedingungen beizubehalten und zusätzliche Nährstoffgaben nicht ohne kontrollierte, dokumentierte Erfahrung einzuführen.

ecology

Jahresrhythmus und Entwicklung

Dionaea muscipula ist eine ausdauernde, jahreszeitlich geprägte Pflanze. Im Frühjahr und Sommer wächst sie bei zunehmender Tageslänge und Wärme; im Herbst verlangsamt sich das Wachstum, und bei saisonaler Außenkultur folgt eine kühle Ruhephase. Blattstellung und Blattgestalt können sich bei der Art zwischen Wachstumsphasen verändern. Für ‘GJ Aphrodite’ ist jedoch nicht veröffentlicht, ob die langen, schmalen Blätter und die halb aufrechte Stellung in allen Jahreszeiten gleich ausgeprägt bleiben. Ein Wechsel zu kürzeren, breiteren oder anders gestellten Blättern sollte darum zunächst als Beobachtung festgehalten und nicht automatisch als Verlust des Kultivars gedeutet werden.

Der Kultivar hat kein eigenes dokumentiertes Klima und wird in der geprüften Literatur nicht als tropisch oder dauerhaft warm zu kultivierende Form behandelt. Für Freiland- und ungeheizte Gewächshauskultur ist der natürliche saisonale Wechsel der Art die belastbare Ausgangslage. Intensiv beleuchtete Innenkultur kann bei anderen Dionaea ohne ausgeprägte Winterruhe geführt werden, wenn Licht und Nährstoffversorgung dauerhaft ausreichen; diese Ausnahme ist für die traplose ‘Aphrodite’ aber nicht separat untersucht. Empfehlungen, bei Innenkultur regelmäßig Beute zu verfüttern, passen nicht zu einer Pflanze ohne funktionale Falle. Bei fehlender Erfahrung sollte daher keine warme, lichtarme Dauerhaltung aus dem allgemeinen Dionaea-Ausnahmefall abgeleitet werden.

reproduction

Fortpflanzung und Erhaltung des Klons

Für den Erhalt einer benannten Auslese ist vegetative Vermehrung entscheidend. Dionaea bildet Tochterrosetten am kurzen Rhizom; Teilung und geeignete Blattstecklinge können genetisch gleiche Nachkommen hervorbringen. Bei In-vitro-Vermehrung bleibt der Ausgangsklon ebenfalls vegetativ erhalten, sofern die Kultur korrekt beschriftet und ohne Verwechslung geführt wird. Für ‘GJ Aphrodite’ fand sich keine veröffentlichte Beschreibung einer besonderen Teilungsrate, Blühbiologie oder Vermehrungstechnik. Es sollte daher keine spezifische Aussage wie ‘besonders steril’, ‘samenfest’ oder ‘immer traplos’ in den Eintrag übernommen werden.

Die Art kann blühen und Samen bilden; Sämlinge sind jedoch genetisch neu kombiniert und nicht automatisch sortenechte Kopien. Das gilt auch dann, wenn ein Sämling zunächst lange grüne Blätter oder keine Fallen zeigt. Falls Sämlinge gezogen werden, sind sie als Nachkommen mit eigenem Beobachtungsverlauf zu etikettieren, nicht mit dem Kultivarnamen der Mutterpflanze. Mutterpflanze, Teilungsdatum, Vermehrungsweg und spätere Blattformen sollten gemeinsam dokumentiert werden. Besonders bei einer ungewöhnlichen, funktionslosen Fangform ist eine nachvollziehbare vegetative Herkunft wichtig, weil ein fehlender Fallenapparat allein die Identität einer Auslese nicht belegt und eine ungewöhnliche Blattform auch unabhängig davon entstehen kann.

culture

Kultur: Licht, Wasser und Substrat

Für Licht, Wasser und Substrat liegen keine belastbaren ‘GJ Aphrodite’-Sonderwerte vor. Als Kultivar von Dionaea sollte sie sehr hell bis sonnig stehen, wobei Pflanzen nach dunkler Innenhaltung schrittweise an direkte Sonne gewöhnt werden. Der Wurzelraum bleibt dauerhaft feucht; mineralarmes Regen-, Umkehrosmose- oder destilliertes Wasser ist Leitungswasser mit unbekanntem Salzgehalt vorzuziehen. Als Substrat dient ein saures, nährstoffarmes und strukturstabiles Karnivorensubstrat. Die üblichen Kulturbedingungen gelten für die Art und werden nicht als Ergebnis eines speziellen Aphrodite-Versuchs ausgegeben.

Die traplose Blattgestalt ändert den Bedarf an Licht und Wasser nicht automatisch. Grüne Blattstiele bleiben für die Photosynthese wichtig, und auch ohne Beutefang ist eine gute Lichtversorgung grundlegend. Ein Untersetzer oder Anstau kann die gleichmäßige Feuchte sichern; die Höhe des Wassers richtet sich nach Topf, Substrat und Verdunstung, nicht nach einem starren Kultivarschema. Nährstoffreiche Blumenerde, Kompost, Kalk sowie ungeprüfte Flüssigdüngung sind keine sichere Antwort auf die fehlenden Fallen. Die vorhandenen Händlerempfehlungen zur Düngung nennen keine unabhängig geprüfte Dosis. Jede abweichende Nährstoffgabe sollte deshalb als kontrollierter Kulturversuch dokumentiert werden und nicht Teil einer pauschalen Anfängeranweisung sein.

culture

Winterruhe und Ernährung

In der saisonalen Außenkultur sollte ‘GJ Aphrodite’ den jahreszeitlichen Gang der temperierten Art mit einer kühlen Winterphase durchlaufen. Die Ruhezeit ist keine Trockenruhe: Das Substrat bleibt feucht, während die geringere Verdunstung berücksichtigt wird. Bei Topfkultur muss das Rhizom vor lang anhaltendem starkem Durchfrieren geschützt werden, weil ein Gefäß weniger Temperaturpuffer bietet als natürlicher Boden. Alte Blätter können zurückgehen oder absterben; entscheidend ist, dass das Rhizom fest bleibt und im Frühjahr neues Wachstum ansetzt. Für diesen Kultivar wurde keine abweichende Mindesttemperatur oder eigene Dauer der Winterruhe untersucht.

Die Kulturprofile führen Dionaea als temperierte Gruppe und verknüpfen den Eintrag mit dem öffentlichen Standardprofil. Eine ganzjährige Kultur ohne ausgeprägte Ruhe wird in Fachinformationen für andere Venusfliegenfallen als kontrollierte Möglichkeit unter kräftigem Zusatzlicht beschrieben. Für ‘Aphrodite’ bleibt diese Übertragbarkeit unsicher, weil übliche Fütterung über Fallen unmöglich ist und keine geprüfte Ersatz-Nährstoffversorgung für den Klon vorliegt. Darum ist eine saisonal kühle Ruhe für Freiland und ungeheizte Gewächshäuser der verlässlichere Standard. Wer ganzjährig warm kultiviert, sollte Lichtdauer, Blattentwicklung und Zustand des Rhizoms eng protokollieren und nicht annehmen, dass eine allgemeine Indoor-Ausnahme für diesen funktionslosen Fallenklon bereits bestätigt sei.

practice

Praxisnotizen und Kontrollrhythmus

Bei jeder Kontrolle werden neue und ältere Blätter getrennt betrachtet: Blattlänge, Blattbreite, Stellung, Grünton und das Vorhandensein einer ausgebildeten Fangspreite sollten über mehrere Wochen und Jahreszeiten notiert werden. So lässt sich prüfen, ob die beschriebene langblättrige, schmale Form wiederkehrt oder einzelne Blätter abweichen. Ein plötzliches Ausbleichen, weiches Rhizom, dauerhaft nasses und sauerstoffarmes Substrat oder verlangsamtes Wachstum ist kein Merkmal des Kultivars und verlangt eine Prüfung von Licht, Wasserqualität und Wurzelraum. Die Pflanze sollte nicht durch wiederholtes Berühren vermeintlicher Reizhaare getestet werden; am traplosen Blatt fehlt der normale Fangmechanismus ohnehin.

Der Kontrollrhythmus beträgt 14 Tage im aktiven Wachstum, 30 Tage während der Winterruhe und 7 Tage bei Sämlingen. Das sind Sichtkontrollen und keine Gießintervalle. Bei der Ruhekontrolle werden Substratfeuchte und Rhizomzustand geprüft; im Wachstum zusätzlich Licht, frische Blätter, Schädlinge und mögliche Änderungen der Blattform. Sämlinge erhalten eigene Etiketten, da sie nicht als ‘GJ Aphrodite’ vorausgesetzt werden dürfen. Düngung wird nicht routinemäßig begonnen, sondern nur als einzelner, nachvollziehbar dokumentierter Versuch. Diese Vorgehensweise trennt die verlässlich beobachtbaren Merkmale des Kultivars von allgemeinen Artansprüchen und verhindert, dass Händlerannahmen als gemessene Pflegewerte weitergegeben werden.

sources

Quellenangaben

Kultivarname und Merkmale

  • Green Jaws: Dionaea muscipula – GJ Aphrodite. Quelle
    Primärer Handels- und Namensnachweis des Anbieters. Die öffentlich auslesbare Seite liefert nur eingeschränkte Beschreibungstexte; daraus werden keine weitergehenden Herkunfts- oder Messdaten abgeleitet.
  • Carnivorsandmore: Verkaufsliste 2024, Dionaea muscipula GJ Aphrodite. Quelle
    Führt den Klon als traplose Form mit langen grünen Blättern. Händlerkatalog, keine unabhängige anatomische oder gärtnerische Studie.
  • Esotik Garden: Dionaea muscipula ‘GJ Aphrodite’. Quelle
    Beschreibt eine traplose Auslese, etwas schmalere Blattstiele und teilweise halb aufrechten Wuchs im Vergleich mit ‘Rose’. Die zugleich genannte Düngungsempfehlung enthält keinen unabhängig geprüften Aphrodite-spezifischen Dosierungsversuch und wird nicht als verbindliche Pflegevorgabe übernommen.
  • Green Jaws: Dionaea-Sortiment und Bedeutung des Kürzels GJ. Quelle
    Der Anbieter erklärt GJ als Kennzeichnung eigener Auslesen beziehungsweise Züchtungen. Dies belegt die verwendete Herkunftsbezeichnung, aber keine konkrete Elternschaft oder Auswahlgeschichte von ‘Aphrodite’.
  • Carnivero: Dionaea muscipula ‘GJ Rose’. Quelle
    Vergleichsangabe zu ‘GJ Rose’: keine konventionellen Fangfallen, gekräuselte beziehungsweise gerüschte Blattspreite und rosettenartige Kulturform. Händlerangabe; dient nur zur vorsichtigen morphologischen Abgrenzung.
  • PetersFlytraps: Dionaea muscipula GJ Rose. Quelle
    Zweiter Handelsnachweis für ‘GJ Rose’ mit rosenblattähnlichen, gewellten Blattbasen und niedrigem Wuchs. Unabhängige Messwerte oder formale Diagnose werden nicht behauptet.
  • International Carnivorous Plant Society: Registered Dionaea Cultivars. Quelle
    Die durchsuchte Registerliste enthält keinen Eintrag ‘Aphrodite’. Sie nennt ausdrücklich registrierte Namen vor Oktober 2020 und weist darauf hin, dass veröffentlichte Kultivarnamen nicht alle offiziell registriert sein müssen; der Befund wird daher zeitlich begrenzt formuliert.
  • Mi Flytraps: Which Venus Flytrap Cultivar is In the Picture? Part 2. Quelle
    Namens- und Sammlungsübersicht, in der GJ Aphrodite und GJ Rose als getrennte Kultivarnamen geführt werden. Keine formale Registrierung und keine detaillierte Diagnose.
  • International Carnivorous Plant Society: CP Names search for GJ Aphrodite and database notes. Quelle
    Die direkte Suche lieferte keinen Treffer. Die Datenbank weist auf mögliche Auslassungen und Extraktionsfehler hin; aus dem Suchergebnis wird deshalb kein sicherer Negativnachweis zum Veröffentlichungs- oder Registrierungsstatus abgeleitet.

Taxonomie, Areal und Schutz der Art

  • Royal Botanic Gardens, Kew: Plants of the World Online – Dionaea muscipula. Quelle
    Akzeptierter Name, Familienzugehörigkeit und natürliches Areal der Wildart.
  • International Plant Names Index: Dionaea muscipula J.Ellis. Quelle
    Nomenklatorische Autorschaft und Veröffentlichungsdaten des wissenschaftlichen Artnamens.
  • Flora of North America: Dionaea muscipula. Quelle
    Floristische Referenz zur Morphologie, Lebensform und taxonomischen Behandlung der Art.
  • North Carolina Natural Heritage Program: Dionaea muscipula species account. Quelle
    Regionaler botanischer Datensatz zu Vorkommen und Lebensräumen in North Carolina.
  • U.S. Fish and Wildlife Service (2023): Species Status Assessment for Venus Flytrap, Version 1.1. Quelle
    Behördliche Synthese zu Verbreitung, Habitat, Feuerökologie, Populationstrends und Bedrohungen der Wildart.
  • NatureServe Explorer: Dionaea muscipula. Quelle
    Zusammengeführte Verbreitungs- und Schutzbewertung; bezieht sich auf die Wildart, nicht den Kulturklon.
  • North Carolina Department of Agriculture: Protected Plant List. Quelle
    Amtliche Quelle zum Schutzstatus und zur rechtlichen Behandlung einheimischer Pflanzen in North Carolina.

Ökologie, Fangfunktion und Ernährung

  • Roberts, P. R. & Oosting, H. J. (1958): Responses of Venus Fly Trap to Factors Involved in Its Endemism. Ecological Monographs 28(2): 193–218. Quelle
    Klassische ökologische Untersuchung zu Standortfaktoren und begrenztem Areal der Art.
  • Luken, J. O. et al. (2005): Dionaea muscipula establishment and response in mowed Carolina Bay rims. Restoration Ecology 13(4): 670–675. Quelle
    Feldstudie zur Etablierung und zum Management von Lebensräumen der Wildart.
  • Givnish, T. J. et al. (1984): Carnivory in the Bromeliad Brocchinia reducta, with a Cost/Benefit Model for the General Restriction of Carnivorous Plants to Sunny, Moist, Nutrient-Poor Habitats. Quelle
    Grundlegendes Modell dazu, wie Licht, Feuchtigkeit und Nährstoffarmut die Ökologie carnivorer Pflanzen erklären.
  • Ellison, A. M. & Gotelli, N. J. (2009): Energetics and the evolution of carnivorous plants—Darwin’s ‘most wonderful plants in the world’. Journal of Experimental Botany 60(1): 19–42. Quelle
    Fachliche Übersicht zu Kosten, Nutzen und ökologischer Funktion des Beutefangs.
  • Gao, P. et al. (2015): Integration of trap- and root-derived nitrogen nutrition of carnivorous Dionaea muscipula. New Phytologist 205(3): 1320–1329. Quelle
    Experimentelle Untersuchung der Stickstoffaufnahme über Fallen und Wurzeln bei der Wildart; keine Aphrodite-spezifische Messung.
  • Kreuzwieser, J. et al. (2014): The Venus flytrap attracts insects by the release of volatile organic compounds. Journal of Experimental Botany 65(2): 755–766. Quelle
    Untersuchung der flüchtigen Stoffe und Beuteanlockung bei gewöhnlicher Dionaea.
  • Youngsteadt, E. et al. (2018): Venus Flytrap Rarely Traps Its Pollinators. The American Naturalist 191(4): 539–546. Quelle
    Feldstudie zu Bestäubern und Fangökologie der Wildart.
  • Ellison, A. M. (2006): Nutrient limitation and stoichiometry of carnivorous plants. Plant Biology 8(6): 740–747. Quelle
    Übersicht zu Mineralstofflimitierung und Nährstoffverhältnissen bei Karnivoren.

Fallenphysiologie und Verdauung

  • Böhm, J. et al. (2016): The Venus Flytrap Dionaea muscipula Counts Prey-Induced Action Potentials to Induce Sodium Uptake. Current Biology 26(3): 286–295. Quelle
    Experimentelle Arbeit zu Reizverarbeitung und Kopplung des Beutekontakts an Nährstoffaufnahme.
  • Suda, H. et al. (2020): Calcium dynamics during trap closure visualized in transgenic Venus flytrap. Nature Plants 6: 1219–1224. Quelle
    Bildet Calcium-Signale bei der Fallenreaktion ab; dient nur als Artvergleich, nicht als Untersuchung von ‘Aphrodite’.
  • Schulze, W. X. et al. (2012): The Protein Composition of the Digestive Fluid from the Venus Flytrap Sheds Light on Prey Digestion Mechanisms. Molecular & Cellular Proteomics 11(11): 1306–1319. Quelle
    Proteomische Untersuchung der Verdauungsflüssigkeit in normalen Dionaea-Fallen.
  • Pavlovič, A. et al. (2010): Trap closure and prey retention in Venus flytrap temporarily reduces photosynthesis and stimulates respiration. Annals of Botany 105(1): 37–44. Quelle
    Untersucht den Zusammenhang zwischen Fallenschluss, Atmung und Photosynthese bei der Art.
  • Durak, G. M. et al. (2022): Shapeshifting in the Venus flytrap (Dionaea muscipula): Morphological and biomechanical adaptations and the potential costs of a failed hunting cycle. Frontiers in Plant Science 13. Quelle
    Fachbeitrag über normale Fallenform und Fangbiomechanik; keine Daten zum Kultivar Aphrodite.

Kultur und Vermehrung

  • International Carnivorous Plant Society: Growing Dionaea muscipula. Quelle
    Fachgesellschaftliche Kulturanleitung zu Licht, Wasser, Substrat, Winterruhe und kontrollierter Innenkultur.
  • International Carnivorous Plant Society: Dionaea muscipula grow sheet. Quelle
    Kompakte Übersicht zu Artareal, Licht, dauerhaft feuchtem Substrat und Haltung im Innenraum.
  • North Carolina Cooperative Extension: Venus Flytrap Dormancy. Quelle
    Aktuelle Praxiserklärung zur saisonalen Ruhe im Freiland und zu kontrollierter Innenkultur unter starker Zusatzbeleuchtung.
  • North Carolina State Extension Gardener Plant Toolbox: Dionaea muscipula. Quelle
    Regionale Gartenbauquelle zu Lebensform, Licht, Feuchtigkeit, Herkunft und Vermehrung der Art.
  • United States Botanic Garden: Cultivating Carnivorous Plants. Quelle
    Botanischer Gartenüberblick zu den je nach Art unterschiedlichen Kultur- und Ruhebedürfnissen.
  • RHS: How to grow carnivorous plants. Quelle
    Gartenbauanleitung zu mineralarmem Wasser, geeigneten Substraten, Vermehrungsmethoden und saisonaler Pflege.
  • Booman, J. L. (1999): Propagation of Four American Carnivorous Plant Genera: Pinguicula, Drosera, Dionaea, and Sarracenia. International Plant Propagators’ Society Combined Proceedings 48: 689–690. Quelle
    Fachbeitrag zu Samen, Rhizomteilung, Blattabschnitten und In-vitro-Vermehrung bei Venusfliegenfallen.

Abgrenzung zum registrierten Kultivar ‘Rose’

  • Green Jaws: Dionaea muscipula – GJ Rose (Produkt 104.000.088). Quelle
    Der Züchter führt den Handelsnamen GJ Rose; die Bildrechte verbleiben beim Anbieter und erlauben keine Übernahme des Produktfotos.

Quellenbewertung und Bildrechte

Die Aphrodite-Angebote nennen eine traplose Ausprägung, lange grüne Blätter und teils halb aufrechten Wuchs. Der frühere Vergleich mit einer unbestimmten ‘Rose’-Form lässt sich jetzt auf einen konkreten Registereintrag beziehen: Dionaea ‘Rose’ M.Maier wurde 2013 veröffentlicht und registriert und wird von Green Jaws als GJ Rose angeboten. Dessen Standardbeschreibung nennt breite, geflügelte und wellige Blattbasen. Der Aphrodite-Händler lässt den Zusatz GJ beim Vergleich jedoch weg; die Identität seines gemeinten Vergleichsexemplars bleibt daher wahrscheinlich, nicht ausdrücklich bestätigt. Eine standardisierte Aphrodite-Rose-Vergleichsreihe fehlt; schmalere Blattbasen sind kein vermessenes Diagnosemerkmal. Eine unabhängige morphologische Erstbeschreibung, standardisierte Maße, eine lückenlose Abstammung oder eine experimentelle Nährstoffbilanz für GJ Aphrodite wurde nicht gefunden. Allgemeine Artbiologie und Kultur stützen sich auf botanische Referenzen, Fachgesellschaften, Behörden und Primärliteratur; sie sind als Übertragung der Artansprüche gekennzeichnet. Die ICPS-Suche lieferte keinen Aphrodite-Treffer; die Datenbank weist auf mögliche Auslassungen hin und die separate Registerliste ist auf vor Oktober 2020 registrierte Namen begrenzt. Der formale Status bleibt unverifiziert. Die lokale Mediathek-Suche ergab kein passendes eigenes Bild. In der Bildsuche fand sich keine exakt zuordenbare Aufnahme mit belegter freier Lizenz; generische Dionaea-Aufnahmen wären bei einer traplosen Auslese irreführend. Händlerbilder wurden nicht übernommen; die vier Bildfelder bleiben leer.

Zitieren

Zitierlink und Stand

Zitierlink
Aktueller Stand02.10.2026

Empfohlene Zitierweise: Black Trap Codex, Dionaea muscipula 'GJ Aphrodite', Stand 02.10.2026, https://blacktrap.de/codex-v2/dionaea-muscipula-gj-aphrodite/