Black Trap Codex
Utricularia hirta
Kurzprofil
Kultur auf einen Blick
- Wasser
- rootedhelophyteBeschreibt die Feuchtefuehrung im Topf, nicht die Luftfeuchte.
- Ruhephase
- uncertainOb die Art eine saisonale Ruhephase braucht.
- Fehlertoleranz
- unknownWie stark Kulturfehler verziehen werden.
Kulturgruppe
Utricularia – terrestrisch
Breite Obergruppe bodengebundener Arten aus nassen bis saisonal überfluteten Habitaten. Die Arten dieses Blocks stammen aus mehreren Kontinenten; ihre Jahresgänge und Mikrosubstrate bleiben im individuellen Profil getrennt.
Habitat-Logik
Nasse Böden, saisonale Nassstellen, sandige Senken, Sickerflächen und Uferbereiche; keine einheitliche Hydroperiode.
Kultur-Logik
Nur bodengebundene Wuchsform gemeinsam; Klima, Wasserstand, Substrat und Samenzyklus nach Art und Herkunft steuern.
Substrat-Logik
Nährstoffarme, luftführende Feinauflage; mineralische oder organische Bestandteile nur nach belegtem Mikrohabitat.
Risiken der Kulturgruppe
Gattungsprofil
Utricularia
Sehr artenreiche Wasserschlauch-Gattung mit terrestrischen, epiphytischen, aquatischen und rheophytischen Lebensformen.
Habitat-Logik
Die Gattung besiedelt nasse Böden, Moore, Sphagnumpolster, Felswände, Epiphytenstandorte, stehende Gewässer und strömungsreiche aquatische Habitate.
Kultur-Logik
Die jeweilige Lebensform bestimmt die Kultur wesentlich; terrestrische, epiphytische und aquatische Utricularia dürfen nicht nach einem gemeinsamen Schema kultiviert werden.
Substrat-Logik
Terrestrische Arten benötigen sehr feuchte Substrate, epiphytische Arten extrem lockere Medien; aquatische und rheophytische Arten besitzen keinen klassischen terrestrischen Substratbedarf.
Typische Fehler
Alle Utricularia gleich kultivieren, epiphytische Arten vernässen, aquatische Arten in Topfsubstrat setzen und empfindliche Arten austrocknen lassen.
Risiken
Worauf diese Art empfindlich reagiert
reference
Botanische Beschreibung
Utricularia hirta Klein ex Link ist ein kleiner terrestrischer Wasserschlauch Süd- und Südostasiens. Die Florenbehandlung bezeichnet die Art als wahrscheinlich mehrjährig; die Einschränkung ist wichtig, weil die Lebensform nicht aus jeder Population experimentell überprüft wurde. Feine Rhizoide und wenige verzweigte Stolonen tragen vereinzelte schmale Blätter und winzige Blasenfallen. Auffällig ist der aufrechte, fünf bis fünfzehn Zentimeter lange Blütenschaft, der dicht mit mehrzelligen Haaren bedeckt sein kann. Er trägt eine bis sechs kleine weiße oder violette Blüten. Die Oberlippe ist länglich, die Unterlippe annähernd kreisförmig und am Grund mit einer rundlichen, vierlappigen Erhebung versehen.
Die Fallen sind nur ungefähr 0,2 Millimeter groß, seitlich geöffnet und tragen einen pfriemlichen dorsalen Anhang. Das unterscheidet die Art von größeren terrestrischen Wasserschläuchen, die ähnliche schmale Blätter besitzen. Der Sporn ist deutlich länger als die Unterlippe. Die Art wächst laut chinesischer Flora an feuchten offenen Grasstellen und auf nassem Fels; indische Angaben nennen Sumpfboden und regional häufigeres Auftreten nach dem Monsun. Die Blüte ist in der chinesischen Flora für September bis November, die Frucht für November bis Dezember dokumentiert. Diese Zeiten sind regionale Beobachtungen, keine feste Pflegevorgabe.
taxonomy
Taxonomie
Der akzeptierte Name ist Utricularia hirta Klein ex Link; er wurde 1820 veröffentlicht. Die Art gehört zu den terrestrischen Wasserschläuchen mit sehr kleinen Blasenfallen und schmalen, einfachen Blättern. Als Synonyme führt Kew unter anderem U. hirta var. elongata und U. tayloriana. Die Namen sollten nicht ohne Beleg als getrennte Kulturformen verwendet werden. Ein sicherer Artvergleich erfolgt über die Kombination aus winzigen seitlich geöffneten Fallen, einem dorsalen pfriemlichen Anhang, dicht behaartem Blütenschaft, Blütenform und sehr langem Sporn.
Bei oberflächlichem Vergleich kann U. hirta mit anderen kleinwüchsigen asiatischen Arten verwechselt werden. Die Flora of China hebt die behaarten Kelchlappen, die beinahe kreisrunde Unterlippe mit rundlicher vierlappiger Basalerhebung und den Sporn hervor, der die Unterlippe deutlich überragt. Die Blätter sind schmal verkehrt-eiförmig und sitzen an längeren Stielen; die Fallen bleiben außergewöhnlich klein. Kew akzeptiert die Art und nennt ein Areal von Indien über Südchina und Indochina bis nach Nordwest-Borneo. Taxonomische Synonymie bedeutet nicht, dass Handelsmaterial mit einem der älteren Etiketten automatisch korrekt bestimmt ist. Blühendes Material ist für die Kontrolle deutlich aussagekräftiger.
ecology
Standort und Verbreitung
Das akzeptierte Areal reicht von Indien bis in das südliche Guangxi in China und umfasst zudem Teile Indochinas sowie Nordwest-Borneo. Die chinesische Flora nennt für ihren regionalen Teil offene nasse Grasflächen und feuchte Felsen nahe Meereshöhe. Indien-Floraangaben beschreiben sumpfige Standorte und ein regional häufigeres Auftreten nach dem Monsun. Diese Angaben sind räumlich und methodisch verschieden und sollten nicht zu einer einzigen Populationserzählung zusammengezogen werden. Die Art ist in den Quellen für ein breites tropisch-saisonales Gebiet nachgewiesen, aber genaue Arealgrenzen innerhalb der einzelnen Länder hängen von den zugrunde liegenden Belegen ab.
Für Südguangxi werden Blüten zwischen September und November und Früchte zwischen November und Dezember verzeichnet. Das ist ein lokaler phänologischer Kalender. Monsunabhängige Beobachtungen in Indien können zeitlich abweichen. Aus den Blühmonaten folgt weder eine notwendige Trockenruhe noch eine bestimmte Mitteleuropa-Jahreszeit. Höhen- und Klimaspannen sind in den zugänglichen Artbehandlungen nicht für jede Population einheitlich angegeben. Bei neuen Feldmeldungen sollten Wasserführung, Substrat, Höhenlage, Datum und Begleitvegetation mit dem Herbarbeleg verknüpft sein, damit regionale Unterschiede nicht fälschlich als taxonomische Abweichungen erscheinen.
ecology
Ökologische Anpassungen
Die wenigen schmalen Blätter und feinen Stolonen passen zu einer kleinen terrestrischen Pflanze, die in nassen offenen Grasstellen oder auf feuchtem Fels wächst. Die winzigen Fallen sitzen an Rhizoiden, Stolonen und auch Blättern. Dadurch liegen Fangorgane nahe an der feuchten Oberfläche, ohne dass die Pflanze als frei schwimmender Wasserschlauch lebt. Der behaarte Blütenschaft erhebt Blüten und Kelch über die niedrige vegetative Ebene. Die Artbeschreibung dokumentiert den Wuchs an nassen Stellen, aber keine genaue Dauer der Überflutung. Sie ist daher nicht als obligate Wasserpflanze oder als trockenheitsliebende Art einzuordnen.
Das saisonal feuchte Klima und der nachmonsunale Fundkontext in Indien könnten die Entwicklung beeinflussen; konkrete physiologische Auslöser wurden nicht belegt. Die Lebensform „wahrscheinlich mehrjährig“ steht neben einer regional klaren Regenzeitphänologie und darf nicht in ein obligates Ruhemodell umgedeutet werden. Auch die Haare am Blütenschaft sind ein Diagnosemerkmal, keine nachgewiesene Schutzanpassung gegen Fraß oder Austrocknung. Für eine ökologische Bewertung wären Populationen während feuchter und trockener Jahreszeiten zu verfolgen. Dabei sollten vegetativer Zustand, Blütenstand, Wasserstand und Feuchte des Substrats separat protokolliert werden. Die Daten aus China und Indien sind nicht ohne Herkunftsangabe austauschbar.
reference
Wuchsform und Morphologie
Die Rhizoide sind fadenförmig; die Stolonen dünn und nur spärlich verzweigt. An ihnen sowie an Blättern sitzen ovale Fallen von etwa 0,2 Millimetern. Die Fallen sind lang gestielt, öffnen sich seitlich und tragen einen einzelnen pfriemlichen dorsalen Anhang sowie Reihen ventraler drüsiger Haare. Die wenigen Blätter entspringen an den Stolonen, messen ungefähr 0,8 bis 1,5 Zentimeter mal 0,3 bis 0,5 Millimeter und sind schmal verkehrt-eiförmig, häutig und unbehaart. Die Spreite besitzt eine Mittelader und läuft in einen langen Blattstiel aus.
Der aufrechte Blütenstand wird fünf bis fünfzehn Zentimeter hoch und trägt eine bis sechs Blüten; der Schaft ist mehr oder weniger dicht mit mehrzelligen Haaren besetzt. Die behaarten Kelchlappen erreichen etwa 1,5 bis zwei Millimeter. Die weiße oder violette Krone ist vier bis acht Millimeter lang. Die annähernd kreisförmige Unterlippe trägt am Grund eine gerundete vierlappige Erhebung und ist an der Spitze dreilappig; die Oberlippe ist länglich und leicht ausgerandet. Der Gaumen ist innen kurz behaart. Der pfriemliche Sporn überragt die Unterlippe deutlich. Die schräg eiförmige Kapsel ist etwa 1,5 bis zwei Millimeter lang; die Samen sind ungefähr 0,2 Millimeter groß und netzartig gezeichnet.
reference
Fangstrategie
Die Fangorgane sind extrem klein: Die eiförmigen Blasen messen etwa 0,2 Millimeter und sitzen an Rhizoiden, Stolonen und teilweise Blättern. Ihre seitliche Öffnung ist mit ventralen Reihen drüsiger Haare und einem einzelnen dorsalen, pfriemlichen Anhang charakterisiert. Diese Positionen bringen die Fallen in den feuchten Zwischenraum von Boden, Gras und Felsoberfläche. Die Blätter selbst sind schmal und dienen nicht als Klebefalle. Die sichtbare Behaarung des Blütenschaftes gehört ebenfalls nicht zum Fangmechanismus. Für eine sichere Feldansprache müssen Fallen meist mit Vergrößerung untersucht werden.
Artspezifische Beobachtungen zu Beutetieren oder Fangraten sind in den herangezogenen Floren nicht angegeben. Der Unterdruckfang ist die bekannte Gattungsfunktion, aber der Anteil verschiedener Kleinstorganismen im natürlichen Spektrum ist für U. hirta offen. Feuchte offene Grasflächen und nasse Felsen können unterschiedliche Organismen und Wasserbewegungen bieten, doch der Zusammenhang wurde nicht gemessen. Daher werden keine spezielle Fütterung oder künstliche Beute empfohlen. Bei einer Untersuchung sollten Falle, Wasserfilm und identifizierbare Beute am selben Exemplar dokumentiert werden. Eine ausbleibende sichtbare Falle bedeutet bei 0,2 Millimetern nicht, dass die Pflanze keine Fangorgane ausgebildet hat.
reference
Reproduktion und Lebenszyklus
Ein Blütenstand trägt eine bis sechs weiße oder violette Blüten. Der Schaft kann dicht behaart sein; auch Kelch und Blütenstiele weisen charakteristische Haare auf. Die fast kreisrunde Unterlippe mit rundlicher vierlappiger Erhebung und der lange, pfriemliche Sporn sind wichtige Merkmale. Für Südguangxi wurden Blüten von September bis November und Früchte von November bis Dezember registriert. Diese Feldangabe ist regional begrenzt. Sie lässt sich nicht ohne Weiteres als ganzjähriger Rhythmus anderer Länder oder als Kulturkalender in Europa verwenden.
Die Kapsel ist schräg eiförmig und etwa 1,5 bis zwei Millimeter lang; sie öffnet sich an einer ventralen Längsnaht. Die kleinen eiförmigen Samen von rund 0,2 Millimetern zeigen eine deutliche netzartige Oberfläche. Die zugänglichen Quellen liefern keine gesicherte Aussage zu Bestäubern, Selbstungsrate oder artspezifischen Keimbedingungen. Auch die ungefähre Mehrjährigkeit sagt allein nichts über Samenbank oder Überwinterung aus. Vegetative Ausbreitung über Stolonen sollte von sexueller Vermehrung getrennt dokumentiert werden. Bei Kulturpflanzen sind Blüte, Kapselbildung, Reife und Sämlingsauftreten unabhängig voneinander festzuhalten, statt aus einem Blütenstand auf erfolgreiche Vermehrung zu schließen.
culture
Kulturrelevante Schlussfolgerungen
Der Naturbefund beschreibt eine terrestrische Pflanze feuchter offener Grasstellen und nasser Felsen. Für eine Kulturprobe ist daher eine flach feuchte, gut einsehbare Zone plausibel, in der feine Stolonen nicht austrocknen und die winzigen Fallen Zugang zu Wasserfilmen haben. Die Angaben rechtfertigen keine tiefe dauerhafte Überflutung. Die kleine Rosette und schmalen Blätter machen eine Kulturkontrolle ohne Vergrößerung schwierig; neue Blattgruppen und Blütenstände sollten deshalb regelmäßig fotografiert werden. Ob die Pflanze tatsächlich mehrjährig kultiviert werden kann, muss an sicher bestimmtem Material über mehrere Jahreszeiten beobachtet werden.
Artspezifische Sollwerte für Temperatur, Luftfeuchte, Licht, pH, Wasserhärte oder Leitfähigkeit sind nicht ausgewiesen. Ebenso wenig ist ein fixer Ruhemonat belegt. Die chinesischen Blüh- und Fruchtmonate gehören zu einem regionalen Standort, während indische Beobachtungen monsunabhängig variieren können. Kulturmessungen sollten mit Herkunft, Datum und Messmethode versehen werden. Stabilität ist zunächst aussagekräftiger als rasche Wechsel von nass zu trocken. Bei Blattverlust sind Fallen, Stolonen und Basis der Pflanze zu kontrollieren, bevor eine Ruhe angenommen wird. Das Profil trennt diese vorsichtige Kulturableitung von den tatsächlich publizierten Naturdaten.
substrate
Substratökologie
Die beschriebenen Habitate sind feuchte offene Grasstellen und nasse Felsen. Beide bieten Wasser in Bodennähe, unterscheiden sich aber in Porenraum, organischer Auflage und Ablauf. Für U. hirta liegen keine belastbaren Angaben vor, ob bestimmte Gesteine, ein spezieller pH oder eine bestimmte Leitfähigkeit bevorzugt werden. Ein Sumpfbefund in Indien und ein offener nasser Standort in China sind auch keine identischen Substratbeschreibungen. Diese Unterschiede sollten im Artprofil sichtbar bleiben. Die schmalen Stolonen und winzigen Fallen sprechen für eine offene oberflächennahe Zone, nicht für eine tiefe Schicht aus verdichtetem Material.
Ein Kulturversuch kann daher eine flache, feuchte und luftige Oberflächenauflage prüfen, deren Wasserstand kontrollierbar bleibt. Ob mineralische oder organische Anteile günstiger sind, ist nicht durch die Florenangaben entschieden. Auch eine Felsnachbildung ist nur dann sinnvoll, wenn die Pflanze mit dem nassen Kontaktbereich tatsächlich wächst. Substratmaterial, Auflagendicke, Feuchte, Wasserchemie und Reaktion der Stolonen sollten einzeln erfasst werden. Zu rasche Substratwechsel erschweren den Vergleich. Ein kurzzeitig grüner Bestand bestätigt nicht automatisch langfristiges Wachstum, Blüte oder Fruchtansatz. Diese Ziele sind getrennt zu kontrollieren.
practice
Praxisnotizen
Für die Bestimmung ist ein scharfer Maßstab wichtig, da Fallen nur etwa 0,2 Millimeter groß sind und Blätter kaum einen halben Millimeter breit sein können. Eine Seitenansicht des Blütenschaftes sollte dessen Behaarung zeigen; eine Frontansicht der Krone macht die annähernd runde Unterlippe und ihre basale vierlappige Erhebung sichtbar. Eine seitliche Aufnahme sollte den deutlich längeren Sporn erfassen. Für Herbar- oder Kulturbelege sind außerdem Kelchbehaarung, Blattform und die seitlich geöffnete Falle zu dokumentieren. Weiße und violette Blüten sind beide beschrieben und allein kein Grund, zwei Formen anzunehmen.
Das Artprofil führt Kew-Areal, chinesische Regionalflora und indische Feldbeobachtung getrennt. Der chinesische Blühkalender September bis November ist nicht als globale Pflegeanweisung zu lesen. Bei der Erfassung sollten Region, Höhenlage, Nässegrad und Datum zusammen mit einem Beleg festgehalten werden. Ein externer Bildfund wird nur übernommen, wenn Identität, kommerziell freie Lizenz, Lizenzversion, Urheber und konkrete Dateiquelle geprüft sind. Da für diesen Lauf kein solcher vollständig verifizierter Einzelbeleg vorliegt, bleibt das Bildfeld leer. Kulturhinweise zu Wasser oder Temperatur werden als Beobachtung mit Messmethode dokumentiert, nicht als gesicherte Wildartgrenze.
Kontrolle alle 7 Tage im aktiven Wachstum, alle 21 Tage in einer beobachteten Ruhephase und alle 7 Tage bei Sämlingen. Das sind Beobachtungsabstände, keine Gieß- oder Wechselintervalle.
sources
Quellenangaben
- Wu, Raven & Hong (eds.), Flora of China 19 (2011), Utricularia hirta: vollständige Artbeschreibung, Maße, Habitat und Phänologie
- Royal Botanic Gardens, Kew, Plants of the World Online/WCVP: akzeptierter Name, Autor, Areal und Synonyme
- India Flora Online: indischer Beleg und regionale Feldnotiz zu Habitat und Auftreten
- Taylor (1989), The Genus Utricularia: A taxonomic monograph, Flora Malesiana regional material and taxonomic context
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Empfohlene Zitierweise: Black Trap Codex, Utricularia hirta, Stand 08.10.2026, https://blacktrap.de/codex-v2/utricularia-hirta/