© Denis Barthel · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Black Trap Codex
Genlisea repens
Kurzprofil
Kultur auf einen Blick
- Schwierigkeit
- 4 / 5 · anspruchsvoll1 = sehr leicht, 5 = Spezialkultur.
- Licht
- 4 / 5 · sehr hell1 = schattig, 5 = volle Sonne.
- Wasser
- wet-perennialBeschreibt die Feuchtefuehrung im Topf, nicht die Luftfeuchte.
- Ruhephase
- neinOb die Art eine saisonale Ruhephase braucht.
- Fehlertoleranz
- mittelWie stark Kulturfehler verziehen werden.
Kulturgruppe
Genlisea repens – artspezifisches Kulturprofil
Artspezifische Kulturgruppe für Genlisea repens: mehrjährige terrestrische bis helophytische Art der feuchten Tropen; Habitat und belegter Saisonrhythmus bestimmen die Pflege.
Habitat-Logik
Nasse oder sumpfige Grasländer, Feuchtwiesen, Veredas und andere wassergesättigte Savannenstellen; kleine disjunkte Cerrado-Populationen sind bekannt.
Kultur-Logik
Feucht bis nass, zeitweise flache Überflutung möglich.
Substrat-Logik
Sauer, sauerstoffhaltig und dauerhaft feucht bis saisonal flach überstaut; horizontalen Wuchs nicht durch enge Töpfe behindern.
Gattungsprofil
Genlisea
Reusenfallen-Gattung mit unterirdischen Fangorganen und überwiegend sehr hoher Wasserabhängigkeit.
Habitat-Logik
Nasse, nährstoffarme Wiesen, Sickerflächen, Sandstandorte und dauerhaft feuchte tropische bis subtropische Habitate in Afrika und Amerika.
Kultur-Logik
Tiefe Gefäße, sehr hohe Wasserverfügbarkeit und ausreichend Raum für die langen unterirdischen Fangorgane sind entscheidend.
Substrat-Logik
Nährstoffarm, häufig sandbetont, dauerhaft sehr feucht bis nass und ausreichend tief.
Typische Fehler
Zu flache Gefäße, zu niedriger Wasserstand, Austrocknung und nährstoffreiches Substrat.
reference
Botanische Beschreibung
Genlisea repens gehört zur Familie Lentibulariaceae. Lebensform: mehrjährige terrestrische bis helophytische Art der feuchten Tropen. Artspezifische Kennzeichen: einzigartig kriechendes, verlängertes Rhizom statt kompakter kurzer Rosette; gelbe kahle Blüten und glatter Sporn, der länger als die Unterlippe ist. Herkunft: Brasilien, Guyana, Paraguay und Venezuela; Kolumbien und Suriname in POWO nur zweifelhaft. Der dokumentierte Jahresverlauf lässt sich so zusammenfassen: Ausdauernde Art mit kriechendem verlängertem Rhizom; Wachstum in dauerhaft feuchten bis saisonal überfluteten Stellen, regional unterschiedliche Blütezeiten.
Die Beschreibung trennt sichtbar belegte Merkmale von Annahmen über Lebensdauer oder Kultur. Einige alte regionale Taxa, darunter G. pulchella, wurden von einer brasilianischen Behandlung mit G. repens synonymisiert; die aktuelle POWO-Behandlung akzeptiert G. pulchella separat. Diese abweichenden Umgrenzungen sind zu beachten. Das Profil bleibt dadurch auf Genlisea repens zugeschnitten, ohne Merkmale aus Genlisea oxycentron zu übernehmen. Falls Material nur vegetativ vorliegt, ist die Bestimmung bis zur Beobachtung von Blüte und Frucht entsprechend vorsichtig zu halten. Herkunftsangaben und beobachteter Saisonverlauf sollten zusammen mit Kulturbeobachtungen notiert werden. Vergleiche diese Kennzeichen mit blühenden Belegen und halte Herkunft sowie Entwicklungsstadium zusammen fest.
taxonomy
Taxonomie
Der akzeptierte Name lautet Genlisea repens Benj.. Die Karte folgt der aktuellen Namensführung, hält aber offene Fragen sichtbar. Einige alte regionale Taxa, darunter G. pulchella, wurden von einer brasilianischen Behandlung mit G. repens synonymisiert; die aktuelle POWO-Behandlung akzeptiert G. pulchella separat. Diese abweichenden Umgrenzungen sind zu beachten. Für die Abgrenzung gegenüber Genlisea oxycentron sind besonders diese Merkmale relevant: Der verlängerte kriechende Rhizom-Spross ist innerhalb der Gattung einzigartig. Blütenorgane sind nahezu durchgehend kahl; die gelbe Krone trägt einen akuten kahlen Sporn, länger als Unterlippe und parallel zu dieser.
Die Unterschiede zur Vergleichsart Genlisea oxycentron lassen sich an blühendem oder fruchtendem Material besser beurteilen als an einer isolierten Rosette. Einige alte regionale Taxa, darunter G. pulchella, wurden von einer brasilianischen Behandlung mit G. repens synonymisiert; die aktuelle POWO-Behandlung akzeptiert G. pulchella separat. Diese abweichenden Umgrenzungen sind zu beachten. Abweichende ältere Synonymisierungen sind als taxonomische Geschichte zu verstehen und nicht stillschweigend in die Artbeschreibung zu übernehmen. Bei Kulturpflanzen sollte die Herkunft dokumentiert werden, damit eine spätere Neubewertung von Artzugehörigkeit oder Verbreitung möglich bleibt. Belegfotos, Vergleichsmaterial und Fundortdaten erleichtern spätere Neubewertungen dieser taxonomischen Abgrenzung.
ecology
Standort und Verbreitung
Das derzeit belegte Areal von Genlisea repens umfasst Brasilien, Guyana, Paraguay und Venezuela; Kolumbien und Suriname in POWO nur zweifelhaft. Beschriebene Standorte: Nasse oder sumpfige Grasländer, Feuchtwiesen, Veredas und andere wassergesättigte Savannenstellen; kleine disjunkte Cerrado-Populationen sind bekannt. Die Angaben beruhen auf einzelnen Fundorten und regionalen Floren; sie sollen nicht zu einem einheitlichen Lebensraum für das gesamte Areal verallgemeinert werden.
Fundort und Habitat sind bei dieser Art eng miteinander zu lesen: Ausdauernde Art mit kriechendem verlängertem Rhizom; Wachstum in dauerhaft feuchten bis saisonal überfluteten Stellen, regional unterschiedliche Blütezeiten. Das bekannte Areal belegt keine durchgehend gleiche Höhenlage, Bodenreaktion oder Überflutungsdauer. Einige alte regionale Taxa, darunter G. pulchella, wurden von einer brasilianischen Behandlung mit G. repens synonymisiert; die aktuelle POWO-Behandlung akzeptiert G. pulchella separat. Diese abweichenden Umgrenzungen sind zu beachten. Kulturhinweise sind daher an eine dokumentierte Herkunft anzupassen. Unsichere Fundmeldungen oder ausgedehnte Arealannahmen dürfen nicht als bestätigte Verbreitung ausgegeben werden. Neue Feldmeldungen sollten mit Datum, Höhenlage und konkretem Mikrohabitat dokumentiert werden.
ecology
Ökologische Anpassungen
Am Naturstandort wächst Genlisea repens in folgendem Wasser- und Bodenmilieu: Nasse oder sumpfige Grasländer, Feuchtwiesen, Veredas und andere wassergesättigte Savannenstellen; kleine disjunkte Cerrado-Populationen sind bekannt. Wie andere Genlisea bildet die Art oberirdische Laubblätter und unterirdische, Y-förmige Reusenfallen. Nach innen gerichtete Haare unterstützen den Transport kleiner Bodenorganismen in den Verdauungsraum. Diese gemeinsame Gattungsbiologie ersetzt keine artspezifische Bestimmung. Als artspezifische Merkmale sind außerdem einzigartig kriechendes, verlängertes Rhizom statt kompakter kurzer Rosette; gelbe kahle Blüten und glatter Sporn, der länger als die Unterlippe ist dokumentiert. Der bekannte Saisonverlauf lautet: Ausdauernde Art mit kriechendem verlängertem Rhizom; Wachstum in dauerhaft feuchten bis saisonal überfluteten Stellen, regional unterschiedliche Blütezeiten.
Diese Merkmalskombination sollte nicht mit pauschalen Aussagen über Beutewahl oder Nährstoffaufnahme ergänzt werden. Der Lebensraum ist Nasse oder sumpfige Grasländer, Feuchtwiesen, Veredas und andere wassergesättigte Savannenstellen; kleine disjunkte Cerrado-Populationen sind bekannt; jahreszeitlich gilt Ausdauernde Art mit kriechendem verlängertem Rhizom; Wachstum in dauerhaft feuchten bis saisonal überfluteten Stellen, regional unterschiedliche Blütezeiten. Einige alte regionale Taxa, darunter G. pulchella, wurden von einer brasilianischen Behandlung mit G. repens synonymisiert; die aktuelle POWO-Behandlung akzeptiert G. pulchella separat. Diese abweichenden Umgrenzungen sind zu beachten. Für einen fairen Vergleich mit Genlisea oxycentron müssen Beobachtungen aus derselben Entwicklungsphase stammen und die Fallen, Blüten sowie Fruchtstände einbeziehen. Eigene Kulturbeobachtungen sind klar von den veröffentlichten Feldangaben zu unterscheiden.
reference
Wuchsform und Morphologie
Für die Bestimmung von Genlisea repens sollte die Merkmalskombination statt eines einzelnen Fotos herangezogen werden. Diagnosemerkmale: Der verlängerte kriechende Rhizom-Spross ist innerhalb der Gattung einzigartig. Blütenorgane sind nahezu durchgehend kahl; die gelbe Krone trägt einen akuten kahlen Sporn, länger als Unterlippe und parallel zu dieser. Blütenbeschreibung und Fortpflanzungsmerkmale: Gelbe Blüten mit gibbösem Gaumen, dreilappiger Unterlippe und akutem kahlem Sporn; Kapsel öffnet sich circumscissil. Die glatte Behaarungskombination ist diagnostisch. Bei ähnlichen Arten wie Genlisea oxycentron sind Rosettenform, Blütenstand, Blütenorgane und Fruchtmerkmale gemeinsam zu vergleichen.
Für eine belastbare Dokumentation sind Gesamtpflanze, Rosette beziehungsweise Kannen, vollständiger Blütenstand, Blüte frontal und Fruchtstadium getrennt aufzunehmen. Die angeführten Merkmale lassen sich so im Zusammenhang prüfen. Einige alte regionale Taxa, darunter G. pulchella, wurden von einer brasilianischen Behandlung mit G. repens synonymisiert; die aktuelle POWO-Behandlung akzeptiert G. pulchella separat. Diese abweichenden Umgrenzungen sind zu beachten. Abweichungen zwischen Populationen dürfen erst dann als diagnostisch gelten, wenn sie durch vergleichbares Belegmaterial gestützt werden; Einzelbilder sind dafür meist nicht ausreichend. Ansichten aus mehreren Entwicklungsphasen erhöhen die Aussagekraft einer Bestimmung deutlich.
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Fangstrategie
Wie andere Genlisea bildet die Art oberirdische Laubblätter und unterirdische, Y-förmige Reusenfallen. Nach innen gerichtete Haare unterstützen den Transport kleiner Bodenorganismen in den Verdauungsraum. Diese gemeinsame Gattungsbiologie ersetzt keine artspezifische Bestimmung. Für Genlisea repens sind als äußere Artmerkmale einzigartig kriechendes, verlängertes Rhizom statt kompakter kurzer Rosette; gelbe kahle Blüten und glatter Sporn, der länger als die Unterlippe ist dokumentiert. Spezifische Messungen zur Fangrate oder bevorzugten Beute liegen in den ausgewerteten Arbeiten nicht vor; entsprechende Aussagen werden hier nicht ergänzt.
Die Fallenbiologie erklärt die Gattungszugehörigkeit, aber nicht automatisch Unterschiede zwischen Arten. Für Genlisea repens ist kein besonderes Beutespektrum gemessen. Habitat und Entwicklungsphase bleiben deshalb für Kultur wichtiger als unbelegte Fütterungsversuche: Nasse oder sumpfige Grasländer, Feuchtwiesen, Veredas und andere wassergesättigte Savannenstellen; kleine disjunkte Cerrado-Populationen sind bekannt. Einige alte regionale Taxa, darunter G. pulchella, wurden von einer brasilianischen Behandlung mit G. repens synonymisiert; die aktuelle POWO-Behandlung akzeptiert G. pulchella separat. Diese abweichenden Umgrenzungen sind zu beachten. Beobachtungen zu Fallenalter, Beutefang und Feuchtigkeit können als Kulturprotokoll ergänzt werden, sollten aber klar als eigene Beobachtung gekennzeichnet bleiben. Solche Beobachtungen ergänzen die Ökologie, begründen aber keine verallgemeinerte Fütterungsempfehlung.
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Reproduktion und Lebenszyklus
Die reproduktiven Merkmale von Genlisea repens umfassen Gelbe Blüten mit gibbösem Gaumen, dreilappiger Unterlippe und akutem kahlem Sporn; Kapsel öffnet sich circumscissil. Die glatte Behaarungskombination ist diagnostisch. Der beobachtete Saisonverlauf ist Ausdauernde Art mit kriechendem verlängertem Rhizom; Wachstum in dauerhaft feuchten bis saisonal überfluteten Stellen, regional unterschiedliche Blütezeiten. Konkrete Bestäuberbeobachtungen werden nur dann genannt, wenn sie für diese Art und einen bestimmten Fundort tatsächlich publiziert sind.
Blütenknospen, geöffnete Blüten, Fruchtansatz und reife Samen sind getrennte Stadien und sollten im Jahresprotokoll einzeln festgehalten werden. Einige alte regionale Taxa, darunter G. pulchella, wurden von einer brasilianischen Behandlung mit G. repens synonymisiert; die aktuelle POWO-Behandlung akzeptiert G. pulchella separat. Diese abweichenden Umgrenzungen sind zu beachten. Es werden keine ungesicherten Keimzeiten oder allgemeinen Bestäuberannahmen auf Genlisea repens übertragen. Falls Samen gewonnen werden, sollten Mutterpflanze, Fundort oder Kulturherkunft und Aussaatbedingungen gemeinsam dokumentiert werden. Auch negative Beobachtungen wie ausbleibender Fruchtansatz sind für die Kulturdokumentation nützlich.
culture
Kulturrelevante Schlussfolgerungen
Eine vorsichtige, aus dem Habitat abgeleitete Kultur für Genlisea repens: Feuchtes bis wassergesättigtes nährstoffarmes Substrat; kriechendem Rhizom Raum geben. Nicht jede Herkunft in freiem Wasser halten, da auch terrestrische Feuchtstellen dokumentiert sind. Sie orientiert sich an den belegten Standortbedingungen: Nasse oder sumpfige Grasländer, Feuchtwiesen, Veredas und andere wassergesättigte Savannenstellen; kleine disjunkte Cerrado-Populationen sind bekannt. Kontrolliere aktiv wachsende Pflanzen alle 5 Tage, verlangsamte Pflanzen alle 10 Tage und Sämlinge alle 3 Tage. Das sind Sichtkontrollintervalle, keine Gießtermine.
Die Pflegeempfehlung ist eine Habitatübertragung, keine kontrolliert getestete Standardanleitung. Starte mit sauberem mineralarmem Wasser und verändere Feuchte, Licht oder Belüftung einzeln, damit Reaktionen zugeordnet werden können. Einige alte regionale Taxa, darunter G. pulchella, wurden von einer brasilianischen Behandlung mit G. repens synonymisiert; die aktuelle POWO-Behandlung akzeptiert G. pulchella separat. Diese abweichenden Umgrenzungen sind zu beachten. Besonders die Unterschiede zu Genlisea oxycentron sprechen dagegen, eine Kulturkarte ungeprüft auf verwandte Arten zu übertragen. Passe Rhythmus und Wasserstand an die beobachtete Entwicklung an. Ändere einzelne Kulturfaktoren schrittweise und halte sichtbare Reaktionen mit Datum fest.
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Substrat-Ökologie
Der natürliche Boden- und Wasserbezug von Genlisea repens ist durch Nasse oder sumpfige Grasländer, Feuchtwiesen, Veredas und andere wassergesättigte Savannenstellen; kleine disjunkte Cerrado-Populationen sind bekannt geprägt. Als Kulturannäherung eignet sich folgendes Substrat: Sauer, sauerstoffhaltig und dauerhaft feucht bis saisonal flach überstaut; horizontalen Wuchs nicht durch enge Töpfe behindern. Damit bleiben Feuchtigkeit und Sauerstoff im Wurzelbereich verfügbar. Exakte pH-, Leitfähigkeits- oder Nährstoffgrenzwerte werden mangels artspezifischer Messdaten nicht behauptet.
Die Mischung soll Feuchte puffern und zugleich Luft an Wurzeln und Fallen lassen; gewöhnliche gedüngte Blumenerde passt nicht zu dieser nährstoffarmen Ökologie. Maßgeblich sind Nasse oder sumpfige Grasländer, Feuchtwiesen, Veredas und andere wassergesättigte Savannenstellen; kleine disjunkte Cerrado-Populationen sind bekannt und der dokumentierte Saisonverlauf: Ausdauernde Art mit kriechendem verlängertem Rhizom; Wachstum in dauerhaft feuchten bis saisonal überfluteten Stellen, regional unterschiedliche Blütezeiten. Einige alte regionale Taxa, darunter G. pulchella, wurden von einer brasilianischen Behandlung mit G. repens synonymisiert; die aktuelle POWO-Behandlung akzeptiert G. pulchella separat. Diese abweichenden Umgrenzungen sind zu beachten. Bei geänderter Zusammensetzung sollte die Reaktion über mehrere Wochen protokolliert werden, statt Wasserstand und Substrat gleichzeitig zu verändern. So lassen sich unerwünschte Verdichtung, Nährstoffeintrag und Sauerstoffmangel früh erkennen.
practice
Praxisnotizen
Dokumentiere bei Genlisea repens Herkunft, Entwicklungsphase, Blatt- und Blütenstand, Fruchtmerkmale sowie Substratfeuchte. Für die Bestimmung ist besonders wichtig: Der verlängerte kriechende Rhizom-Spross ist innerhalb der Gattung einzigartig. Blütenorgane sind nahezu durchgehend kahl; die gelbe Krone trägt einen akuten kahlen Sporn, länger als Unterlippe und parallel zu dieser. Die Kultur sollte Feuchtes bis wassergesättigtes nährstoffarmes Substrat; kriechendem Rhizom Raum geben. Nicht jede Herkunft in freiem Wasser halten, da auch terrestrische Feuchtstellen dokumentiert sind. Kontrolliere aktive Pflanzen alle 5 Tage, verlangsamte Pflanzen alle 10 Tage und Sämlinge alle 3 Tage; die Intervalle bezeichnen Beobachtungen, nicht automatische Pflegeschritte.
Ein fortlaufendes Protokoll hilft, natürlichen Saisonwechsel und Kulturprobleme auseinanderzuhalten. Halte Herkunft Brasilien, Guyana, Paraguay und Venezuela; Kolumbien und Suriname in POWO nur zweifelhaft, Habitat Nasse oder sumpfige Grasländer, Feuchtwiesen, Veredas und andere wassergesättigte Savannenstellen; kleine disjunkte Cerrado-Populationen sind bekannt, sichtbare Diagnosemerkmale und Veränderungen der Feuchte gemeinsam fest. Einige alte regionale Taxa, darunter G. pulchella, wurden von einer brasilianischen Behandlung mit G. repens synonymisiert; die aktuelle POWO-Behandlung akzeptiert G. pulchella separat. Diese abweichenden Umgrenzungen sind zu beachten. Bei Pflanzen mit unsicherer Bestimmung sollten Etikett und Profil die taxonomische Unsicherheit benennen, bis blühendes oder fruchtendes Material die Diagnose ausreichend stützt. Einheitliche Fotos erleichtern den Vergleich über Jahreszeiten und mehrere Kulturjahre hinweg.
sources
Quellenangaben
Zitieren
Zitierlink und Stand
Empfohlene Zitierweise: Black Trap Codex, Genlisea repens, Stand 06.10.2026, https://blacktrap.de/codex-v2/genlisea-repens/

