Black Trap Codex
Genlisea pygmaea
Kurzprofil
Kultur auf einen Blick
- Schwierigkeit
- 4 / 5 · anspruchsvoll1 = sehr leicht, 5 = Spezialkultur.
- Licht
- 5 / 5 · volle Sonne1 = schattig, 5 = volle Sonne.
- Wasser
- seasonalBeschreibt die Feuchtefuehrung im Topf, nicht die Luftfeuchte.
- Ruhephase
- neinOb die Art eine saisonale Ruhephase braucht.
- Fehlertoleranz
- mittelWie stark Kulturfehler verziehen werden.
Kulturgruppe
Genlisea pygmaea – artspezifisches Kulturprofil
Artspezifische Kulturgruppe für Genlisea pygmaea: von POWO als einjährige Art saisonal trockener Tropen akzeptiert; Habitat und belegter Saisonrhythmus bestimmen die Pflege.
Habitat-Logik
Feuchte Savannen, kleine Sümpfe und nasse Sand- oder Tonböden zwischen Gräsern, vom Tiefland bis in montane Höhen nach regionaler Monographie.
Kultur-Logik
Im Wachstum feucht bis nass, während saisonaler Rückgang beobachten.
Substrat-Logik
Saurer, nährstoffarmer Sand oder Tonanteil bei guter Belüftung; Feuchte in aktiver Phase sichern.
Gattungsprofil
Genlisea
Reusenfallen-Gattung mit unterirdischen Fangorganen und überwiegend sehr hoher Wasserabhängigkeit.
Habitat-Logik
Nasse, nährstoffarme Wiesen, Sickerflächen, Sandstandorte und dauerhaft feuchte tropische bis subtropische Habitate in Afrika und Amerika.
Kultur-Logik
Tiefe Gefäße, sehr hohe Wasserverfügbarkeit und ausreichend Raum für die langen unterirdischen Fangorgane sind entscheidend.
Substrat-Logik
Nährstoffarm, häufig sandbetont, dauerhaft sehr feucht bis nass und ausreichend tief.
Typische Fehler
Zu flache Gefäße, zu niedriger Wasserstand, Austrocknung und nährstoffreiches Substrat.
reference
Botanische Beschreibung
Genlisea pygmaea gehört zur Familie Lentibulariaceae. Lebensform: von POWO als einjährige Art saisonal trockener Tropen akzeptiert. Artspezifische Kennzeichen: sehr kleine dichte Rosette und kurze Infloreszenz mit wenigen kleinen gelben Blüten; der Sporn ist spitz-kegelig und deutlich länger als die Unterlippe. Herkunft: Südost-Kolumbien bis Südvenezuela und Zentralbrasilien; POWO range, regional records include Trinidad/Guyana. Der dokumentierte Jahresverlauf lässt sich so zusammenfassen: Kleine Populationen wachsen in saisonal feuchten Savannen und Moorstellen; einjährige Naturökologie von mehrjährigen Kulturbeobachtungen getrennt halten.
Die Beschreibung trennt sichtbar belegte Merkmale von Annahmen über Lebensdauer oder Kultur. POWO führt sie einjährig, während Kulturquellen teils ausdauernd kultivierte Pflanzen beschreiben. Ein NYBG-Datensatz weist auf einen alten als G. nigrocaulis publizierten Beleg hin, der Material von G. pygmaea und G. repens mischte. Das Profil bleibt dadurch auf Genlisea pygmaea zugeschnitten, ohne Merkmale aus Genlisea filiformis zu übernehmen. Falls Material nur vegetativ vorliegt, ist die Bestimmung bis zur Beobachtung von Blüte und Frucht entsprechend vorsichtig zu halten. Herkunftsangaben und beobachteter Saisonverlauf sollten zusammen mit Kulturbeobachtungen notiert werden. Vergleiche diese Kennzeichen mit blühenden Belegen und halte Herkunft sowie Entwicklungsstadium zusammen fest.
taxonomy
Taxonomie
Der akzeptierte Name lautet Genlisea pygmaea A.St.-Hil.. Die Karte folgt der aktuellen Namensführung, hält aber offene Fragen sichtbar. POWO führt sie einjährig, während Kulturquellen teils ausdauernd kultivierte Pflanzen beschreiben. Ein NYBG-Datensatz weist auf einen alten als G. nigrocaulis publizierten Beleg hin, der Material von G. pygmaea und G. repens mischte. Für die Abgrenzung gegenüber Genlisea filiformis sind besonders diese Merkmale relevant: Kleine Rosette, kurzer Blütenschaft und gelbe Krone; spitzer konischer Sporn gegenüber dem stumpfen, sackartig gerundeten Sporn von G. filiformis. Ältere Bestimmungen von G. nigrocaulis können Vermischungen mit G. repens enthalten.
Die Unterschiede zur Vergleichsart Genlisea filiformis lassen sich an blühendem oder fruchtendem Material besser beurteilen als an einer isolierten Rosette. POWO führt sie einjährig, während Kulturquellen teils ausdauernd kultivierte Pflanzen beschreiben. Ein NYBG-Datensatz weist auf einen alten als G. nigrocaulis publizierten Beleg hin, der Material von G. pygmaea und G. repens mischte. Abweichende ältere Synonymisierungen sind als taxonomische Geschichte zu verstehen und nicht stillschweigend in die Artbeschreibung zu übernehmen. Bei Kulturpflanzen sollte die Herkunft dokumentiert werden, damit eine spätere Neubewertung von Artzugehörigkeit oder Verbreitung möglich bleibt. Belegfotos, Vergleichsmaterial und Fundortdaten erleichtern spätere Neubewertungen dieser taxonomischen Abgrenzung.
ecology
Standort und Verbreitung
Das derzeit belegte Areal von Genlisea pygmaea umfasst Südost-Kolumbien bis Südvenezuela und Zentralbrasilien; POWO range, regional records include Trinidad/Guyana. Beschriebene Standorte: Feuchte Savannen, kleine Sümpfe und nasse Sand- oder Tonböden zwischen Gräsern, vom Tiefland bis in montane Höhen nach regionaler Monographie. Die Angaben beruhen auf einzelnen Fundorten und regionalen Floren; sie sollen nicht zu einem einheitlichen Lebensraum für das gesamte Areal verallgemeinert werden.
Fundort und Habitat sind bei dieser Art eng miteinander zu lesen: Kleine Populationen wachsen in saisonal feuchten Savannen und Moorstellen; einjährige Naturökologie von mehrjährigen Kulturbeobachtungen getrennt halten. Das bekannte Areal belegt keine durchgehend gleiche Höhenlage, Bodenreaktion oder Überflutungsdauer. POWO führt sie einjährig, während Kulturquellen teils ausdauernd kultivierte Pflanzen beschreiben. Ein NYBG-Datensatz weist auf einen alten als G. nigrocaulis publizierten Beleg hin, der Material von G. pygmaea und G. repens mischte. Kulturhinweise sind daher an eine dokumentierte Herkunft anzupassen. Unsichere Fundmeldungen oder ausgedehnte Arealannahmen dürfen nicht als bestätigte Verbreitung ausgegeben werden. Neue Feldmeldungen sollten mit Datum, Höhenlage und konkretem Mikrohabitat dokumentiert werden.
ecology
Ökologische Anpassungen
Am Naturstandort wächst Genlisea pygmaea in folgendem Wasser- und Bodenmilieu: Feuchte Savannen, kleine Sümpfe und nasse Sand- oder Tonböden zwischen Gräsern, vom Tiefland bis in montane Höhen nach regionaler Monographie. Wie andere Genlisea bildet die Art oberirdische Laubblätter und unterirdische, Y-förmige Reusenfallen. Nach innen gerichtete Haare unterstützen den Transport kleiner Bodenorganismen in den Verdauungsraum. Diese gemeinsame Gattungsbiologie ersetzt keine artspezifische Bestimmung. Als artspezifische Merkmale sind außerdem sehr kleine dichte Rosette und kurze Infloreszenz mit wenigen kleinen gelben Blüten; der Sporn ist spitz-kegelig und deutlich länger als die Unterlippe dokumentiert. Der bekannte Saisonverlauf lautet: Kleine Populationen wachsen in saisonal feuchten Savannen und Moorstellen; einjährige Naturökologie von mehrjährigen Kulturbeobachtungen getrennt halten.
Diese Merkmalskombination sollte nicht mit pauschalen Aussagen über Beutewahl oder Nährstoffaufnahme ergänzt werden. Der Lebensraum ist Feuchte Savannen, kleine Sümpfe und nasse Sand- oder Tonböden zwischen Gräsern, vom Tiefland bis in montane Höhen nach regionaler Monographie; jahreszeitlich gilt Kleine Populationen wachsen in saisonal feuchten Savannen und Moorstellen; einjährige Naturökologie von mehrjährigen Kulturbeobachtungen getrennt halten. POWO führt sie einjährig, während Kulturquellen teils ausdauernd kultivierte Pflanzen beschreiben. Ein NYBG-Datensatz weist auf einen alten als G. nigrocaulis publizierten Beleg hin, der Material von G. pygmaea und G. repens mischte. Für einen fairen Vergleich mit Genlisea filiformis müssen Beobachtungen aus derselben Entwicklungsphase stammen und die Fallen, Blüten sowie Fruchtstände einbeziehen. Eigene Kulturbeobachtungen sind klar von den veröffentlichten Feldangaben zu unterscheiden.
reference
Wuchsform und Morphologie
Für die Bestimmung von Genlisea pygmaea sollte die Merkmalskombination statt eines einzelnen Fotos herangezogen werden. Diagnosemerkmale: Kleine Rosette, kurzer Blütenschaft und gelbe Krone; spitzer konischer Sporn gegenüber dem stumpfen, sackartig gerundeten Sporn von G. filiformis. Ältere Bestimmungen von G. nigrocaulis können Vermischungen mit G. repens enthalten. Blütenbeschreibung und Fortpflanzungsmerkmale: Kleine gelbe Blüten mit dreilappiger Unterlippe und spitzem konischem Sporn; die kurze Infloreszenz trägt gewöhnlich nur wenige Blüten. Größe und einzelne Merkmale sind regional variabel. Bei ähnlichen Arten wie Genlisea filiformis sind Rosettenform, Blütenstand, Blütenorgane und Fruchtmerkmale gemeinsam zu vergleichen.
Für eine belastbare Dokumentation sind Gesamtpflanze, Rosette beziehungsweise Kannen, vollständiger Blütenstand, Blüte frontal und Fruchtstadium getrennt aufzunehmen. Die angeführten Merkmale lassen sich so im Zusammenhang prüfen. POWO führt sie einjährig, während Kulturquellen teils ausdauernd kultivierte Pflanzen beschreiben. Ein NYBG-Datensatz weist auf einen alten als G. nigrocaulis publizierten Beleg hin, der Material von G. pygmaea und G. repens mischte. Abweichungen zwischen Populationen dürfen erst dann als diagnostisch gelten, wenn sie durch vergleichbares Belegmaterial gestützt werden; Einzelbilder sind dafür meist nicht ausreichend. Ansichten aus mehreren Entwicklungsphasen erhöhen die Aussagekraft einer Bestimmung deutlich.
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Fangstrategie
Wie andere Genlisea bildet die Art oberirdische Laubblätter und unterirdische, Y-förmige Reusenfallen. Nach innen gerichtete Haare unterstützen den Transport kleiner Bodenorganismen in den Verdauungsraum. Diese gemeinsame Gattungsbiologie ersetzt keine artspezifische Bestimmung. Für Genlisea pygmaea sind als äußere Artmerkmale sehr kleine dichte Rosette und kurze Infloreszenz mit wenigen kleinen gelben Blüten; der Sporn ist spitz-kegelig und deutlich länger als die Unterlippe dokumentiert. Spezifische Messungen zur Fangrate oder bevorzugten Beute liegen in den ausgewerteten Arbeiten nicht vor; entsprechende Aussagen werden hier nicht ergänzt.
Die Fallenbiologie erklärt die Gattungszugehörigkeit, aber nicht automatisch Unterschiede zwischen Arten. Für Genlisea pygmaea ist kein besonderes Beutespektrum gemessen. Habitat und Entwicklungsphase bleiben deshalb für Kultur wichtiger als unbelegte Fütterungsversuche: Feuchte Savannen, kleine Sümpfe und nasse Sand- oder Tonböden zwischen Gräsern, vom Tiefland bis in montane Höhen nach regionaler Monographie. POWO führt sie einjährig, während Kulturquellen teils ausdauernd kultivierte Pflanzen beschreiben. Ein NYBG-Datensatz weist auf einen alten als G. nigrocaulis publizierten Beleg hin, der Material von G. pygmaea und G. repens mischte. Beobachtungen zu Fallenalter, Beutefang und Feuchtigkeit können als Kulturprotokoll ergänzt werden, sollten aber klar als eigene Beobachtung gekennzeichnet bleiben. Solche Beobachtungen ergänzen die Ökologie, begründen aber keine verallgemeinerte Fütterungsempfehlung.
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Reproduktion und Lebenszyklus
Die reproduktiven Merkmale von Genlisea pygmaea umfassen Kleine gelbe Blüten mit dreilappiger Unterlippe und spitzem konischem Sporn; die kurze Infloreszenz trägt gewöhnlich nur wenige Blüten. Größe und einzelne Merkmale sind regional variabel. Der beobachtete Saisonverlauf ist Kleine Populationen wachsen in saisonal feuchten Savannen und Moorstellen; einjährige Naturökologie von mehrjährigen Kulturbeobachtungen getrennt halten. Konkrete Bestäuberbeobachtungen werden nur dann genannt, wenn sie für diese Art und einen bestimmten Fundort tatsächlich publiziert sind.
Blütenknospen, geöffnete Blüten, Fruchtansatz und reife Samen sind getrennte Stadien und sollten im Jahresprotokoll einzeln festgehalten werden. POWO führt sie einjährig, während Kulturquellen teils ausdauernd kultivierte Pflanzen beschreiben. Ein NYBG-Datensatz weist auf einen alten als G. nigrocaulis publizierten Beleg hin, der Material von G. pygmaea und G. repens mischte. Es werden keine ungesicherten Keimzeiten oder allgemeinen Bestäuberannahmen auf Genlisea pygmaea übertragen. Falls Samen gewonnen werden, sollten Mutterpflanze, Fundort oder Kulturherkunft und Aussaatbedingungen gemeinsam dokumentiert werden. Auch negative Beobachtungen wie ausbleibender Fruchtansatz sind für die Kulturdokumentation nützlich.
culture
Kulturrelevante Schlussfolgerungen
Eine vorsichtige, aus dem Habitat abgeleitete Kultur für Genlisea pygmaea: Helles, feuchtes Wachstumssubstrat mit saisonalem Rückgang; trockene Phase nur nach Herkunft und Einziehen führen, nicht aus Kulturbeobachtungen eine obligate mehrjährige Form ableiten. Sie orientiert sich an den belegten Standortbedingungen: Feuchte Savannen, kleine Sümpfe und nasse Sand- oder Tonböden zwischen Gräsern, vom Tiefland bis in montane Höhen nach regionaler Monographie. Kontrolliere aktiv wachsende Pflanzen alle 4 Tage, verlangsamte Pflanzen alle 10 Tage und Sämlinge alle 3 Tage. Das sind Sichtkontrollintervalle, keine Gießtermine.
Die Pflegeempfehlung ist eine Habitatübertragung, keine kontrolliert getestete Standardanleitung. Starte mit sauberem mineralarmem Wasser und verändere Feuchte, Licht oder Belüftung einzeln, damit Reaktionen zugeordnet werden können. POWO führt sie einjährig, während Kulturquellen teils ausdauernd kultivierte Pflanzen beschreiben. Ein NYBG-Datensatz weist auf einen alten als G. nigrocaulis publizierten Beleg hin, der Material von G. pygmaea und G. repens mischte. Besonders die Unterschiede zu Genlisea filiformis sprechen dagegen, eine Kulturkarte ungeprüft auf verwandte Arten zu übertragen. Passe Rhythmus und Wasserstand an die beobachtete Entwicklung an. Ändere einzelne Kulturfaktoren schrittweise und halte sichtbare Reaktionen mit Datum fest.
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Substrat-Ökologie
Der natürliche Boden- und Wasserbezug von Genlisea pygmaea ist durch Feuchte Savannen, kleine Sümpfe und nasse Sand- oder Tonböden zwischen Gräsern, vom Tiefland bis in montane Höhen nach regionaler Monographie geprägt. Als Kulturannäherung eignet sich folgendes Substrat: Saurer, nährstoffarmer Sand oder Tonanteil bei guter Belüftung; Feuchte in aktiver Phase sichern. Damit bleiben Feuchtigkeit und Sauerstoff im Wurzelbereich verfügbar. Exakte pH-, Leitfähigkeits- oder Nährstoffgrenzwerte werden mangels artspezifischer Messdaten nicht behauptet.
Die Mischung soll Feuchte puffern und zugleich Luft an Wurzeln und Fallen lassen; gewöhnliche gedüngte Blumenerde passt nicht zu dieser nährstoffarmen Ökologie. Maßgeblich sind Feuchte Savannen, kleine Sümpfe und nasse Sand- oder Tonböden zwischen Gräsern, vom Tiefland bis in montane Höhen nach regionaler Monographie und der dokumentierte Saisonverlauf: Kleine Populationen wachsen in saisonal feuchten Savannen und Moorstellen; einjährige Naturökologie von mehrjährigen Kulturbeobachtungen getrennt halten. POWO führt sie einjährig, während Kulturquellen teils ausdauernd kultivierte Pflanzen beschreiben. Ein NYBG-Datensatz weist auf einen alten als G. nigrocaulis publizierten Beleg hin, der Material von G. pygmaea und G. repens mischte. Bei geänderter Zusammensetzung sollte die Reaktion über mehrere Wochen protokolliert werden, statt Wasserstand und Substrat gleichzeitig zu verändern. So lassen sich unerwünschte Verdichtung, Nährstoffeintrag und Sauerstoffmangel früh erkennen.
practice
Praxisnotizen
Dokumentiere bei Genlisea pygmaea Herkunft, Entwicklungsphase, Blatt- und Blütenstand, Fruchtmerkmale sowie Substratfeuchte. Für die Bestimmung ist besonders wichtig: Kleine Rosette, kurzer Blütenschaft und gelbe Krone; spitzer konischer Sporn gegenüber dem stumpfen, sackartig gerundeten Sporn von G. filiformis. Ältere Bestimmungen von G. nigrocaulis können Vermischungen mit G. repens enthalten. Die Kultur sollte Helles, feuchtes Wachstumssubstrat mit saisonalem Rückgang; trockene Phase nur nach Herkunft und Einziehen führen, nicht aus Kulturbeobachtungen eine obligate mehrjährige Form ableiten. Kontrolliere aktive Pflanzen alle 4 Tage, verlangsamte Pflanzen alle 10 Tage und Sämlinge alle 3 Tage; die Intervalle bezeichnen Beobachtungen, nicht automatische Pflegeschritte.
Ein fortlaufendes Protokoll hilft, natürlichen Saisonwechsel und Kulturprobleme auseinanderzuhalten. Halte Herkunft Südost-Kolumbien bis Südvenezuela und Zentralbrasilien; POWO range, regional records include Trinidad/Guyana, Habitat Feuchte Savannen, kleine Sümpfe und nasse Sand- oder Tonböden zwischen Gräsern, vom Tiefland bis in montane Höhen nach regionaler Monographie, sichtbare Diagnosemerkmale und Veränderungen der Feuchte gemeinsam fest. POWO führt sie einjährig, während Kulturquellen teils ausdauernd kultivierte Pflanzen beschreiben. Ein NYBG-Datensatz weist auf einen alten als G. nigrocaulis publizierten Beleg hin, der Material von G. pygmaea und G. repens mischte. Bei Pflanzen mit unsicherer Bestimmung sollten Etikett und Profil die taxonomische Unsicherheit benennen, bis blühendes oder fruchtendes Material die Diagnose ausreichend stützt. Einheitliche Fotos erleichtern den Vergleich über Jahreszeiten und mehrere Kulturjahre hinweg.
sources
Quellenangaben
Zitieren
Zitierlink und Stand
Empfohlene Zitierweise: Black Trap Codex, Genlisea pygmaea, Stand 06.10.2026, https://blacktrap.de/codex-v2/genlisea-pygmaea/

