Black Trap Codex

Genlisea metallica

Aktiv
Familie
Lentibulariaceae
Gattung
Genlisea
Herkunft
Minas Gerais, Brasilien
Autor
Rivadavia & A.Fleischm.

Kurzprofil

Kultur auf einen Blick

Schwierigkeit
5 / 5 · spezialisiert1 = sehr leicht, 5 = Spezialkultur.
Licht
5 / 5 · volle Sonne1 = schattig, 5 = volle Sonne.
Wasser
seasonalBeschreibt die Feuchtefuehrung im Topf, nicht die Luftfeuchte.
Ruhephase
jaOb die Art eine saisonale Ruhephase braucht.
Fehlertoleranz
mittelWie stark Kulturfehler verziehen werden.

Kulturgruppe

Genlisea metallica – artspezifisches Kulturprofil

Artspezifische Kulturgruppe für Genlisea metallica: ausdauernde, saisonal sukkulente Hochland-Reusenpflanze laut taxonomischer Revision; Habitat und belegter Saisonrhythmus bestimmen die Pflege.

Habitat-Logik

Saisonale Sickerstellen in flachen Quarzsandtaschen über oder zwischen Felsen, etwa 680–1.950 m; das Substrat entwässert, bleibt im Wurzelbereich aber zeitweise feucht.

Kultur-Logik

Aktiv feucht, aber nicht staunass; im natürlichen Rückzug stufenweise trockener.

Substrat-Logik

Mineralisch, sandig und schnell drainierend mit geringer organischer Beimischung; saisonale Feuchtepufferung im Wurzelbereich sicherstellen.

Gattungsprofil

Genlisea

Reusenfallen-Gattung mit unterirdischen Fangorganen und überwiegend sehr hoher Wasserabhängigkeit.

Habitat-Logik

Nasse, nährstoffarme Wiesen, Sickerflächen, Sandstandorte und dauerhaft feuchte tropische bis subtropische Habitate in Afrika und Amerika.

Kultur-Logik

Tiefe Gefäße, sehr hohe Wasserverfügbarkeit und ausreichend Raum für die langen unterirdischen Fangorgane sind entscheidend.

Substrat-Logik

Nährstoffarm, häufig sandbetont, dauerhaft sehr feucht bis nass und ausreichend tief.

Typische Fehler

Zu flache Gefäße, zu niedriger Wasserstand, Austrocknung und nährstoffreiches Substrat.

reference

Botanische Beschreibung

Genlisea metallica gehört zur Familie Lentibulariaceae. Lebensform: ausdauernde, saisonal sukkulente Hochland-Reusenpflanze laut taxonomischer Revision. Artspezifische Kennzeichen: dunkelviolette, samtig-metallisch wirkende Blüten mit mikroskopischen Papillen und ein steifer, dicker, dicht ausschließlich drüsig behaarter Blütenstand. Herkunft: Minas Gerais, Brasilien. Der dokumentierte Jahresverlauf lässt sich so zusammenfassen: In der Trockenzeit zieht die Rosette auf kurze sukkulente, rübenartige unterirdische Sprosse zurück; die Literatur weicht bei Einordnung als ausdauernd oder einjährig ab.

Die Beschreibung trennt sichtbar belegte Merkmale von Annahmen über Lebensdauer oder Kultur. POWO beschreibt die Art als sukkulente einjährige Pflanze oder Halbstrauch; die Revision behandelt sie als ausdauernd und dokumentiert Trockenzeit-Rückzug. Die unterschiedliche Lebensform-Einordnung wird offengelegt. Das Profil bleibt dadurch auf Genlisea metallica zugeschnitten, ohne Merkmale aus Genlisea exhibitionista zu übernehmen. Falls Material nur vegetativ vorliegt, ist die Bestimmung bis zur Beobachtung von Blüte und Frucht entsprechend vorsichtig zu halten. Herkunftsangaben und beobachteter Saisonverlauf sollten zusammen mit Kulturbeobachtungen notiert werden. Vergleiche diese Kennzeichen mit blühenden Belegen und halte Herkunft sowie Entwicklungsstadium zusammen fest.

taxonomy

Taxonomie

Der akzeptierte Name lautet Genlisea metallica Rivadavia & A.Fleischm.. Die Karte folgt der aktuellen Namensführung, hält aber offene Fragen sichtbar. POWO beschreibt die Art als sukkulente einjährige Pflanze oder Halbstrauch; die Revision behandelt sie als ausdauernd und dokumentiert Trockenzeit-Rückzug. Die unterschiedliche Lebensform-Einordnung wird offengelegt. Für die Abgrenzung gegenüber Genlisea exhibitionista sind besonders diese Merkmale relevant: Die papillöse, dunkelviolett glänzende Krone und die ausschließlich glandulär behaarte kräftige Blütenstandsachse unterscheiden die Art von verwandten brasilianischen Tayloria-Arten.

Die Unterschiede zur Vergleichsart Genlisea exhibitionista lassen sich an blühendem oder fruchtendem Material besser beurteilen als an einer isolierten Rosette. POWO beschreibt die Art als sukkulente einjährige Pflanze oder Halbstrauch; die Revision behandelt sie als ausdauernd und dokumentiert Trockenzeit-Rückzug. Die unterschiedliche Lebensform-Einordnung wird offengelegt. Abweichende ältere Synonymisierungen sind als taxonomische Geschichte zu verstehen und nicht stillschweigend in die Artbeschreibung zu übernehmen. Bei Kulturpflanzen sollte die Herkunft dokumentiert werden, damit eine spätere Neubewertung von Artzugehörigkeit oder Verbreitung möglich bleibt. Belegfotos, Vergleichsmaterial und Fundortdaten erleichtern spätere Neubewertungen dieser taxonomischen Abgrenzung.

ecology

Standort und Verbreitung

Das derzeit belegte Areal von Genlisea metallica umfasst Minas Gerais, Brasilien. Beschriebene Standorte: Saisonale Sickerstellen in flachen Quarzsandtaschen über oder zwischen Felsen, etwa 680–1.950 m; das Substrat entwässert, bleibt im Wurzelbereich aber zeitweise feucht. Die Angaben beruhen auf einzelnen Fundorten und regionalen Floren; sie sollen nicht zu einem einheitlichen Lebensraum für das gesamte Areal verallgemeinert werden.

Fundort und Habitat sind bei dieser Art eng miteinander zu lesen: In der Trockenzeit zieht die Rosette auf kurze sukkulente, rübenartige unterirdische Sprosse zurück; die Literatur weicht bei Einordnung als ausdauernd oder einjährig ab. Das bekannte Areal belegt keine durchgehend gleiche Höhenlage, Bodenreaktion oder Überflutungsdauer. POWO beschreibt die Art als sukkulente einjährige Pflanze oder Halbstrauch; die Revision behandelt sie als ausdauernd und dokumentiert Trockenzeit-Rückzug. Die unterschiedliche Lebensform-Einordnung wird offengelegt. Kulturhinweise sind daher an eine dokumentierte Herkunft anzupassen. Unsichere Fundmeldungen oder ausgedehnte Arealannahmen dürfen nicht als bestätigte Verbreitung ausgegeben werden. Neue Feldmeldungen sollten mit Datum, Höhenlage und konkretem Mikrohabitat dokumentiert werden.

ecology

Ökologische Anpassungen

Am Naturstandort wächst Genlisea metallica in folgendem Wasser- und Bodenmilieu: Saisonale Sickerstellen in flachen Quarzsandtaschen über oder zwischen Felsen, etwa 680–1.950 m; das Substrat entwässert, bleibt im Wurzelbereich aber zeitweise feucht. Wie andere Genlisea bildet die Art oberirdische Laubblätter und unterirdische, Y-förmige Reusenfallen. Nach innen gerichtete Haare unterstützen den Transport kleiner Bodenorganismen in den Verdauungsraum. Diese gemeinsame Gattungsbiologie ersetzt keine artspezifische Bestimmung. Als artspezifische Merkmale sind außerdem dunkelviolette, samtig-metallisch wirkende Blüten mit mikroskopischen Papillen und ein steifer, dicker, dicht ausschließlich drüsig behaarter Blütenstand dokumentiert. Der bekannte Saisonverlauf lautet: In der Trockenzeit zieht die Rosette auf kurze sukkulente, rübenartige unterirdische Sprosse zurück; die Literatur weicht bei Einordnung als ausdauernd oder einjährig ab.

Diese Merkmalskombination sollte nicht mit pauschalen Aussagen über Beutewahl oder Nährstoffaufnahme ergänzt werden. Der Lebensraum ist Saisonale Sickerstellen in flachen Quarzsandtaschen über oder zwischen Felsen, etwa 680–1.950 m; das Substrat entwässert, bleibt im Wurzelbereich aber zeitweise feucht; jahreszeitlich gilt In der Trockenzeit zieht die Rosette auf kurze sukkulente, rübenartige unterirdische Sprosse zurück; die Literatur weicht bei Einordnung als ausdauernd oder einjährig ab. POWO beschreibt die Art als sukkulente einjährige Pflanze oder Halbstrauch; die Revision behandelt sie als ausdauernd und dokumentiert Trockenzeit-Rückzug. Die unterschiedliche Lebensform-Einordnung wird offengelegt. Für einen fairen Vergleich mit Genlisea exhibitionista müssen Beobachtungen aus derselben Entwicklungsphase stammen und die Fallen, Blüten sowie Fruchtstände einbeziehen. Eigene Kulturbeobachtungen sind klar von den veröffentlichten Feldangaben zu unterscheiden.

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Wuchsform und Morphologie

Für die Bestimmung von Genlisea metallica sollte die Merkmalskombination statt eines einzelnen Fotos herangezogen werden. Diagnosemerkmale: Die papillöse, dunkelviolett glänzende Krone und die ausschließlich glandulär behaarte kräftige Blütenstandsachse unterscheiden die Art von verwandten brasilianischen Tayloria-Arten. Blütenbeschreibung und Fortpflanzungsmerkmale: Dunkelviolette Krone mit samtig-metallischem Schimmer durch Papillen; der kräftige Blütenstand ist steif und dicht drüsig behaart. Die Pflanze zieht in der trockeneren Saison in sukkulente unterirdische Organe zurück. Bei ähnlichen Arten wie Genlisea exhibitionista sind Rosettenform, Blütenstand, Blütenorgane und Fruchtmerkmale gemeinsam zu vergleichen.

Für eine belastbare Dokumentation sind Gesamtpflanze, Rosette beziehungsweise Kannen, vollständiger Blütenstand, Blüte frontal und Fruchtstadium getrennt aufzunehmen. Die angeführten Merkmale lassen sich so im Zusammenhang prüfen. POWO beschreibt die Art als sukkulente einjährige Pflanze oder Halbstrauch; die Revision behandelt sie als ausdauernd und dokumentiert Trockenzeit-Rückzug. Die unterschiedliche Lebensform-Einordnung wird offengelegt. Abweichungen zwischen Populationen dürfen erst dann als diagnostisch gelten, wenn sie durch vergleichbares Belegmaterial gestützt werden; Einzelbilder sind dafür meist nicht ausreichend. Ansichten aus mehreren Entwicklungsphasen erhöhen die Aussagekraft einer Bestimmung deutlich.

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Fangstrategie

Wie andere Genlisea bildet die Art oberirdische Laubblätter und unterirdische, Y-förmige Reusenfallen. Nach innen gerichtete Haare unterstützen den Transport kleiner Bodenorganismen in den Verdauungsraum. Diese gemeinsame Gattungsbiologie ersetzt keine artspezifische Bestimmung. Für Genlisea metallica sind als äußere Artmerkmale dunkelviolette, samtig-metallisch wirkende Blüten mit mikroskopischen Papillen und ein steifer, dicker, dicht ausschließlich drüsig behaarter Blütenstand dokumentiert. Spezifische Messungen zur Fangrate oder bevorzugten Beute liegen in den ausgewerteten Arbeiten nicht vor; entsprechende Aussagen werden hier nicht ergänzt.

Die Fallenbiologie erklärt die Gattungszugehörigkeit, aber nicht automatisch Unterschiede zwischen Arten. Für Genlisea metallica ist kein besonderes Beutespektrum gemessen. Habitat und Entwicklungsphase bleiben deshalb für Kultur wichtiger als unbelegte Fütterungsversuche: Saisonale Sickerstellen in flachen Quarzsandtaschen über oder zwischen Felsen, etwa 680–1.950 m; das Substrat entwässert, bleibt im Wurzelbereich aber zeitweise feucht. POWO beschreibt die Art als sukkulente einjährige Pflanze oder Halbstrauch; die Revision behandelt sie als ausdauernd und dokumentiert Trockenzeit-Rückzug. Die unterschiedliche Lebensform-Einordnung wird offengelegt. Beobachtungen zu Fallenalter, Beutefang und Feuchtigkeit können als Kulturprotokoll ergänzt werden, sollten aber klar als eigene Beobachtung gekennzeichnet bleiben. Solche Beobachtungen ergänzen die Ökologie, begründen aber keine verallgemeinerte Fütterungsempfehlung.

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Reproduktion und Lebenszyklus

Die reproduktiven Merkmale von Genlisea metallica umfassen Dunkelviolette Krone mit samtig-metallischem Schimmer durch Papillen; der kräftige Blütenstand ist steif und dicht drüsig behaart. Die Pflanze zieht in der trockeneren Saison in sukkulente unterirdische Organe zurück. Der beobachtete Saisonverlauf ist In der Trockenzeit zieht die Rosette auf kurze sukkulente, rübenartige unterirdische Sprosse zurück; die Literatur weicht bei Einordnung als ausdauernd oder einjährig ab. Konkrete Bestäuberbeobachtungen werden nur dann genannt, wenn sie für diese Art und einen bestimmten Fundort tatsächlich publiziert sind.

Blütenknospen, geöffnete Blüten, Fruchtansatz und reife Samen sind getrennte Stadien und sollten im Jahresprotokoll einzeln festgehalten werden. POWO beschreibt die Art als sukkulente einjährige Pflanze oder Halbstrauch; die Revision behandelt sie als ausdauernd und dokumentiert Trockenzeit-Rückzug. Die unterschiedliche Lebensform-Einordnung wird offengelegt. Es werden keine ungesicherten Keimzeiten oder allgemeinen Bestäuberannahmen auf Genlisea metallica übertragen. Falls Samen gewonnen werden, sollten Mutterpflanze, Fundort oder Kulturherkunft und Aussaatbedingungen gemeinsam dokumentiert werden. Auch negative Beobachtungen wie ausbleibender Fruchtansatz sind für die Kulturdokumentation nützlich.

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Kulturrelevante Schlussfolgerungen

Eine vorsichtige, aus dem Habitat abgeleitete Kultur für Genlisea metallica: Helles, luftiges Fels-Sickerstellenmilieu; während des aktiven Wachstums feucht, beim sichtbaren Rückzug schrittweise trockener und durchlässig führen. Keine pauschale Ruhetemperatur oder völlige Austrocknung ableiten. Sie orientiert sich an den belegten Standortbedingungen: Saisonale Sickerstellen in flachen Quarzsandtaschen über oder zwischen Felsen, etwa 680–1.950 m; das Substrat entwässert, bleibt im Wurzelbereich aber zeitweise feucht. Kontrolliere aktiv wachsende Pflanzen alle 5 Tage, verlangsamte Pflanzen alle 10 Tage und Sämlinge alle 3 Tage. Das sind Sichtkontrollintervalle, keine Gießtermine.

Die Pflegeempfehlung ist eine Habitatübertragung, keine kontrolliert getestete Standardanleitung. Starte mit sauberem mineralarmem Wasser und verändere Feuchte, Licht oder Belüftung einzeln, damit Reaktionen zugeordnet werden können. POWO beschreibt die Art als sukkulente einjährige Pflanze oder Halbstrauch; die Revision behandelt sie als ausdauernd und dokumentiert Trockenzeit-Rückzug. Die unterschiedliche Lebensform-Einordnung wird offengelegt. Besonders die Unterschiede zu Genlisea exhibitionista sprechen dagegen, eine Kulturkarte ungeprüft auf verwandte Arten zu übertragen. Passe Rhythmus und Wasserstand an die beobachtete Entwicklung an. Ändere einzelne Kulturfaktoren schrittweise und halte sichtbare Reaktionen mit Datum fest.

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Substrat-Ökologie

Der natürliche Boden- und Wasserbezug von Genlisea metallica ist durch Saisonale Sickerstellen in flachen Quarzsandtaschen über oder zwischen Felsen, etwa 680–1.950 m; das Substrat entwässert, bleibt im Wurzelbereich aber zeitweise feucht geprägt. Als Kulturannäherung eignet sich folgendes Substrat: Mineralisch, sandig und schnell drainierend mit geringer organischer Beimischung; saisonale Feuchtepufferung im Wurzelbereich sicherstellen. Damit bleiben Feuchtigkeit und Sauerstoff im Wurzelbereich verfügbar. Exakte pH-, Leitfähigkeits- oder Nährstoffgrenzwerte werden mangels artspezifischer Messdaten nicht behauptet.

Die Mischung soll Feuchte puffern und zugleich Luft an Wurzeln und Fallen lassen; gewöhnliche gedüngte Blumenerde passt nicht zu dieser nährstoffarmen Ökologie. Maßgeblich sind Saisonale Sickerstellen in flachen Quarzsandtaschen über oder zwischen Felsen, etwa 680–1.950 m; das Substrat entwässert, bleibt im Wurzelbereich aber zeitweise feucht und der dokumentierte Saisonverlauf: In der Trockenzeit zieht die Rosette auf kurze sukkulente, rübenartige unterirdische Sprosse zurück; die Literatur weicht bei Einordnung als ausdauernd oder einjährig ab. POWO beschreibt die Art als sukkulente einjährige Pflanze oder Halbstrauch; die Revision behandelt sie als ausdauernd und dokumentiert Trockenzeit-Rückzug. Die unterschiedliche Lebensform-Einordnung wird offengelegt. Bei geänderter Zusammensetzung sollte die Reaktion über mehrere Wochen protokolliert werden, statt Wasserstand und Substrat gleichzeitig zu verändern. So lassen sich unerwünschte Verdichtung, Nährstoffeintrag und Sauerstoffmangel früh erkennen.

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Praxisnotizen

Dokumentiere bei Genlisea metallica Herkunft, Entwicklungsphase, Blatt- und Blütenstand, Fruchtmerkmale sowie Substratfeuchte. Für die Bestimmung ist besonders wichtig: Die papillöse, dunkelviolett glänzende Krone und die ausschließlich glandulär behaarte kräftige Blütenstandsachse unterscheiden die Art von verwandten brasilianischen Tayloria-Arten. Die Kultur sollte Helles, luftiges Fels-Sickerstellenmilieu; während des aktiven Wachstums feucht, beim sichtbaren Rückzug schrittweise trockener und durchlässig führen. Keine pauschale Ruhetemperatur oder völlige Austrocknung ableiten. Kontrolliere aktive Pflanzen alle 5 Tage, verlangsamte Pflanzen alle 10 Tage und Sämlinge alle 3 Tage; die Intervalle bezeichnen Beobachtungen, nicht automatische Pflegeschritte.

Ein fortlaufendes Protokoll hilft, natürlichen Saisonwechsel und Kulturprobleme auseinanderzuhalten. Halte Herkunft Minas Gerais, Brasilien, Habitat Saisonale Sickerstellen in flachen Quarzsandtaschen über oder zwischen Felsen, etwa 680–1.950 m; das Substrat entwässert, bleibt im Wurzelbereich aber zeitweise feucht, sichtbare Diagnosemerkmale und Veränderungen der Feuchte gemeinsam fest. POWO beschreibt die Art als sukkulente einjährige Pflanze oder Halbstrauch; die Revision behandelt sie als ausdauernd und dokumentiert Trockenzeit-Rückzug. Die unterschiedliche Lebensform-Einordnung wird offengelegt. Bei Pflanzen mit unsicherer Bestimmung sollten Etikett und Profil die taxonomische Unsicherheit benennen, bis blühendes oder fruchtendes Material die Diagnose ausreichend stützt. Einheitliche Fotos erleichtern den Vergleich über Jahreszeiten und mehrere Kulturjahre hinweg.

sources

Quellenangaben

Zitieren

Zitierlink und Stand

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Aktueller Stand06.10.2026

Empfohlene Zitierweise: Black Trap Codex, Genlisea metallica, Stand 06.10.2026, https://blacktrap.de/codex-v2/genlisea-metallica/