Black Trap Codex

Drosera derbyensis

Aktiv
Familie
Droseraceae
Gattung
Drosera
Herkunft
Nord-Kimberley in Western Australia, von Derby über die Yampi-Halbinsel und Erskine Range bis zu Teilen der Leopold Ranges.
Autor
Lowrie

Kurzprofil

Kultur auf einen Blick

Schwierigkeit
4 / 5 · anspruchsvoll1 = sehr leicht, 5 = Spezialkultur.
Licht
5 / 5 · volle Sonne1 = schattig, 5 = volle Sonne.
Wasser
feuchtBeschreibt die Feuchtefuehrung im Topf, nicht die Luftfeuchte.
Ruhephase
jaOb die Art eine saisonale Ruhephase braucht.
Fehlertoleranz
mittelWie stark Kulturfehler verziehen werden.

Kulturgruppe

Drosera derbyensis – Nordaustralische Lasiocephala mit ausgeprägter Trockenzeitrosette

Artbezogene Kulturgruppe für Drosera derbyensis. Berücksichtigt werden dichte einfache weiße Haare an Blattstiel und Teilen des Blütenstands; sie besitzt keine verzweigten dendritischen Haare wie die nahe verwandte D. lanata sowie weißer Sand auf Felsausläufern sowie beige sandige Alluvialböden in saisonal vernässten Savannen und Abflussrinnen.

Habitat-Logik

Weiße Sandauflagen an Felsausläufern, sandige Alluvialbereiche und saisonal nasse Savanne im Kimberley

Kultur-Logik

warm und sehr hell in der feuchten Wachstumszeit führen; bei Bildung der kleinen trockenzeitlichen Rosette die Wassergabe reduzieren, aber die Wurzeln nicht abrupt vollständig austrocknen lassen. Sichtkontrolle alle 10 Tage im Wachstum, alle 21 Tage im saisonalen Einzug und alle 7 Tage bei Sämlingen; dies sind Kontrolltermine, keine Gießintervalle.

Substrat-Logik

weißer Sand an Felsrändern und sandige Alluvialböden mit zeitweiser Regenzeitfeuchte; mineralischer, luftiger Wurzelraum ohne anhaltende Staunässe

Gattungsprofil

Drosera

Artenreiche Sonnentau-Gattung mit tropischen, temperierten und stark saisonalen Kulturtypen.

Habitat-Logik

Von tropischen Feuchtflächen und Regenwäldern über boreale Moore bis zu mediterranen Winterregen- und australischen Sandstandorten.

Kultur-Logik

Temperatur, Wasserführung und Ruhephase müssen konsequent an die jeweilige Kulturgruppe angepasst werden.

Substrat-Logik

Von dauerhaft nassen Torf- und Sphagnumsystemen bis zu sandreichen, stark durchströmten und saisonal trockeneren Medien.

Typische Fehler

Alle Drosera gleich kultivieren, Ruhephasen ignorieren, falsche Wasserführung und zu wenig Licht.

reference

Botanische Beschreibung

Drosera derbyensis Lowrie ist eine oder mehrere Rosetten mit aufrechten bis halbaufrechten Blättern, sehr langen schmalen Blattstielen und winzigen rundlichen Spreiten. Kennzeichnend sind dichte einfache weiße Haare an Blattstiel und Teilen des Blütenstands; sie besitzt keine verzweigten dendritischen Haare wie die nahe verwandte D. lanata. Dieses Merkmalsbündel beschreibt die Art selbst, nicht bloß die Gattung Drosera: Wuchsform, Fangblatt und Blütenbau müssen zusammenpassen. In der Regenwachstumszeit können die Blattstiele lang und aufrecht stehen, während die Fangspreiten winzig bleiben. Zur Trockenzeit schrumpft die Rosette zu dicht gedrängten, stärker behaarten Blättern. Diese jahreszeitliche Formänderung ist bei Bestimmung und Pflege mitzudenken. Die Pflanzen sind ausdauernd oder einjährig je nach Art; die jeweilige Lebensform gehört deshalb ausdrücklich zur Beschreibung.

mehrjährig und saisonal: während der Trockenzeit entsteht eine dichte, kleinere und stärker behaarte Rosette, im feuchteren Abschnitt wachsen längere Blätter und Blütenstände. die Art blüht ungefähr von März bis Juni; lange Blütenstände können zahlreiche weiße bis rosafarbene Blüten tragen, ihre oberen Teile und Kelchunterseiten sind behaart. D. derbyensis ist D. lanata nah verwandt, unterscheidet sich aber durch die nicht dendritischen einfachen Haare; Fundort und Blütenstand stärken die Diagnose. Die sichtbare Gestalt kann sich mit Jahreszeit und Alter stark verändern. Eine junge Pflanze, eine Rosette im saisonalen Einzug und ein blühendes Exemplar sind daher nicht ohne Weiteres direkt vergleichbar. Für die Bestimmung werden Herkunft, reife Blätter und gegebenenfalls die Blütenmerkmale gemeinsam herangezogen.

taxonomy

Taxonomie

Der akzeptierte Name lautet Drosera derbyensis Lowrie. Lowrie beschrieb D. derbyensis 1996 in Nuytsia 11. POWO führt die Art als akzeptiert. Sie gehört zur australischen Sektion Lasiocephala; die Ähnlichkeit mit D. lanata wird durch den Haarbau aufgelöst, nicht durch eine beliebige Farbform. Die Schreibweise und Autorschaft werden mit dem verwendeten taxonomischen Backbone abgeglichen; historische Synonymkombinationen können weiterhin auf alten Etiketten und in älterer Literatur erscheinen. Sie werden im Codex als Synonyme oder frühere Fehlanwendungen erklärt, nicht als gleichwertige aktuelle Namen ausgegeben.

D. derbyensis ist D. lanata nah verwandt, unterscheidet sich aber durch die nicht dendritischen einfachen Haare; Fundort und Blütenstand stärken die Diagnose. Für eine verlässliche Zuordnung sind mehrere Merkmale statt nur die Farbe oder eine Händlerbezeichnung nötig. Die ursprüngliche Beschreibung verzeichnet sandige Felsauflagen und Alluvialböden; sie stützt keine dauerhafte Überflutung. Einzelne neuere iNaturalist-Bilder außerhalb des Kimberley wurden für den Codex nicht übernommen, weil der Fundort nicht zur bekannten Verbreitung passte. Dieser Unterschied ist redaktionell relevant: Das Profil übernimmt weder eine ungeprüfte Synonymie noch eine bloße Ähnlichkeit als Beleg. Die getrennte Quellenliste dokumentiert, auf welcher taxonomischen Behandlung und welcher Artbeschreibung die Aussagen beruhen.

ecology

Standort und Verbreitung

Das bekannte Areal von Drosera derbyensis umfasst den nördlichen Kimberley in Western Australia, mit Nachweisen von Derby und der Yampi-Halbinsel bis in umliegende Gebirgszüge. Diese konkrete Geografie ist enger und informativer als eine pauschale Angabe wie „Australien“ oder „Afrika“. Die dokumentierten Standorte liegen in weißer Sand auf Felsausläufern sowie beige sandige Alluvialböden in saisonal vernässten Savannen und Abflussrinnen. Höhe und Landschaft bezeichnen Feldbeobachtungen; sie sind keine unmittelbar übertragbaren Vorgaben für Raumtemperatur, Topfgröße oder Wasserstand.

Die räumliche Verteilung erklärt, weshalb Drosera derbyensis nicht mit einer beliebigen Sonnentau-Kultur gleichgesetzt werden darf. Weiße Sandauflagen an Felsausläufern, sandige Alluvialbereiche und saisonal nasse Savanne im Kimberley Saisonale Niederschläge, Bodenauflage und lokaler Abfluss unterscheiden sich auch innerhalb des genannten Areals. Die ursprüngliche Beschreibung verzeichnet sandige Felsauflagen und Alluvialböden; sie stützt keine dauerhafte Überflutung. Einzelne neuere iNaturalist-Bilder außerhalb des Kimberley wurden für den Codex nicht übernommen, weil der Fundort nicht zur bekannten Verbreitung passte. Für Pflanzen ohne belastbare Herkunft bleibt die regionale Beschreibung ein Rahmen und darf nicht zu einem erfundenen Wildfundort oder einer präzisen Klimazahl erweitert werden.

ecology

Ökologische Anpassungen

Am natürlichen Standort trifft Drosera derbyensis auf weißer Sand auf Felsausläufern sowie beige sandige Alluvialböden in saisonal vernässten Savannen und Abflussrinnen. Die Wurzeln und die bodennahe beziehungsweise aufrechte Wuchsform müssen daher wiederkehrende Wechsel zwischen Wasserverfügbarkeit, Luft im Substrat und saisonaler Verdunstung bewältigen. mehrjährig und saisonal: während der Trockenzeit entsteht eine dichte, kleinere und stärker behaarte Rosette, im feuchteren Abschnitt wachsen längere Blätter und Blütenstände. Die Beobachtung dieser Saisonform ist aussagekräftiger als ein pauschales Etikett wie „Moorpflanze“ oder „immer feucht“.

Die Fangblätter ergänzen die Nährstoffaufnahme auf nährstoffarmen Böden; sie ersetzen weder geeignetes Licht noch einen funktionsfähigen Wurzelraum. die winzigen kreisrunden Spreiten besitzen auf der Oberseite Fangdrüsen; einfache Haare auf Unterseite und Stiel sind keine Klebfalle, sondern taxonomisch und möglicherweise für die Trockenzeitökologie bedeutsam. Der jahreszeitliche Wechsel wird durch neue Blattfolge, Rosettenform und den Zustand der Pflanzenbasis bestätigt, nicht allein durch Kalenderdaten. Die ursprüngliche Beschreibung verzeichnet sandige Felsauflagen und Alluvialböden; sie stützt keine dauerhafte Überflutung. Einzelne neuere iNaturalist-Bilder außerhalb des Kimberley wurden für den Codex nicht übernommen, weil der Fundort nicht zur bekannten Verbreitung passte. Das Profil trennt deshalb publizierte Feldangaben von vorsichtigen Kulturfolgerungen.

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Wuchsform und Morphologie

Bei Drosera derbyensis fällt zuerst eine oder mehrere Rosetten mit aufrechten bis halbaufrechten Blättern, sehr langen schmalen Blattstielen und winzigen rundlichen Spreiten auf. Die für die Abgrenzung wichtige Kombination lautet: dichte einfache weiße Haare an Blattstiel und Teilen des Blütenstands; sie besitzt keine verzweigten dendritischen Haare wie die nahe verwandte D. lanata. Zusätzlich gilt: schmale, bis etwa 3,5–4,5 cm lange Blattstiele tragen nur 2–3 mm große kreisrunde Spreiten; einfache weiße Haare bedecken die Blattstiele, die Unterseite und Teile des Schafts. Diese Merkmale erklären, weshalb eine Habitusaufnahme ohne Maßstab oder ohne Blütenstand leicht irreführend sein kann. Farbe, Tentakelglanz und Rosettengröße verändern sich je nach Licht, Alter und Saison.

Für eine belastbare Dokumentation sollte man Spreite, Blattstiel oder Blattgrund sowie die Unterseite getrennt aufnehmen. die Art blüht ungefähr von März bis Juni; lange Blütenstände können zahlreiche weiße bis rosafarbene Blüten tragen, ihre oberen Teile und Kelchunterseiten sind behaart. D. derbyensis ist D. lanata nah verwandt, unterscheidet sich aber durch die nicht dendritischen einfachen Haare; Fundort und Blütenstand stärken die Diagnose. In der Regenwachstumszeit können die Blattstiele lang und aufrecht stehen, während die Fangspreiten winzig bleiben. Zur Trockenzeit schrumpft die Rosette zu dicht gedrängten, stärker behaarten Blättern. Diese jahreszeitliche Formänderung ist bei Bestimmung und Pflege mitzudenken. Bei Exemplaren ohne Herkunft ist die morphologische Diagnose als vorläufig zu kennzeichnen, wenn das entscheidende Blüten- oder Fruchtmerkmal fehlt; so wird eine Ähnlichkeit nicht als sichere Artbestimmung veröffentlicht.

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Fangstrategie

Die Fangfläche von Drosera derbyensis besteht aus die winzigen kreisrunden Spreiten besitzen auf der Oberseite Fangdrüsen; einfache Haare auf Unterseite und Stiel sind keine Klebfalle, sondern taxonomisch und möglicherweise für die Trockenzeitökologie bedeutsam. Klebrige Drüsententakel halten kleine Beute fest; Verdauungssekrete erschließen daraus Nährstoffe, während die Pflanze weiterhin auf Licht und Wasser angewiesen bleibt. schmale, bis etwa 3,5–4,5 cm lange Blattstiele tragen nur 2–3 mm große kreisrunde Spreiten; einfache weiße Haare bedecken die Blattstiele, die Unterseite und Teile des Schafts. Die Fangorgane sind von einfachen Behaarungen zu unterscheiden: Nicht jedes Haar am Blattstiel, an der Unterseite oder am Blütenstand ist selbst eine Drüse.

Die geringe beziehungsweise längliche Blattfläche begrenzt, welche Futterstücke sinnvoll wären. dichte einfache weiße Haare an Blattstiel und Teilen des Blütenstands; sie besitzt keine verzweigten dendritischen Haare wie die nahe verwandte D. lanata. Natürliche Kleinstbeute und gute Kulturbedingungen sind sicherer als häufiges Füttern; große Futterreste können die Blätter schädigen oder Schimmel begünstigen. Die ursprüngliche Beschreibung verzeichnet sandige Felsauflagen und Alluvialböden; sie stützt keine dauerhafte Überflutung. Einzelne neuere iNaturalist-Bilder außerhalb des Kimberley wurden für den Codex nicht übernommen, weil der Fundort nicht zur bekannten Verbreitung passte. Wenn wenig Sekret sichtbar ist, werden zuerst Licht, Blattalter, Saison und Wurzelfeuchte kontrolliert, statt die Pflanze mit zusätzlichem Futter zu belasten.

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Reproduktion und Lebenszyklus

Die Fortpflanzung von Drosera derbyensis folgt ihrer jeweiligen Lebensform: mehrjährig und saisonal: während der Trockenzeit entsteht eine dichte, kleinere und stärker behaarte Rosette, im feuchteren Abschnitt wachsen längere Blätter und Blütenstände. die Art blüht ungefähr von März bis Juni; lange Blütenstände können zahlreiche weiße bis rosafarbene Blüten tragen, ihre oberen Teile und Kelchunterseiten sind behaart. Bei einjährigen Arten ist die Reife der Samen entscheidend; mehrjährige Arten können zusätzlich saisonale Gemmen oder Tochterrosetten bilden, sofern diese an der konkreten Kulturpflanze beobachtet werden. Die Quellenlage zu Selbstbestäubung und Keimbedingungen ist nicht für alle Arten gleich vollständig.

Saatgut wird erst aus reifen Kapseln gewonnen und nach Mutterpflanze, Herkunft, Jahr und gegebenenfalls Bestäubung getrennt beschriftet. Bei Saatgut und Gemmen jeweils dokumentieren, aus welcher Saisonform die Mutterpflanze stammt. Zur Bestätigung von D. derbyensis junge Pflanzen bis zum ausgeprägten Haarbesatz und Blütenstand kultivieren und nicht allein nach einem Händleretikett übernehmen. Die spätere Bestimmung junger Pflanzen sollte an ausgebildeten adulten Merkmalen wiederholt werden. Ein einzelnes Jugendblatt bestätigt keine Art. Bei vegetativer Vermehrung bleibt dieselbe Herkunftsangabe am Ableger erhalten, damit Beobachtungen und Nachzuchten später rückverfolgbar sind.

culture

Kulturrelevante Schlussfolgerungen

Für die Kultur von Drosera derbyensis ist der natürliche Jahresgang wichtiger als ein Einheitsrezept: warm und sehr hell in der feuchten Wachstumszeit führen; bei Bildung der kleinen trockenzeitlichen Rosette die Wassergabe reduzieren, aber die Wurzeln nicht abrupt vollständig austrocknen lassen. Als Ausgangspunkt dienen sehr helles Licht und nährstoffarmes, saures Medium; die Wassermenge wird an aktives Wachstum oder Einzug angepasst. weißer Sand auf Felsausläufern sowie beige sandige Alluvialböden in saisonal vernässten Savannen und Abflussrinnen. Kalte Ruhe, Knollenlagerung oder völlige Trockenheit werden nur angesetzt, wenn die Artbiologie sie tatsächlich stützt.

Die Pflegekontrolle orientiert sich an Länge und Haarart des Blattstiels, Größe der Spreite sowie Form der Trockenzeitrosette protokollieren; eine allgemeine Behaarung reicht nicht, um D. lanata sicher auszuschließen. mehrjährig und saisonal: während der Trockenzeit entsteht eine dichte, kleinere und stärker behaarte Rosette, im feuchteren Abschnitt wachsen längere Blätter und Blütenstände. Wasserwerte beschreiben eine Beobachtungsrichtung und keinen starren Gießplan: Temperatur, Topfvolumen, Luftbewegung und Herkunft verändern den Verbrauch. Die ursprüngliche Beschreibung verzeichnet sandige Felsauflagen und Alluvialböden; sie stützt keine dauerhafte Überflutung. Einzelne neuere iNaturalist-Bilder außerhalb des Kimberley wurden für den Codex nicht übernommen, weil der Fundort nicht zur bekannten Verbreitung passte. Bei einem Rückgang wird zuerst geprüft, ob die Saisonphase passt und ob Wurzeln noch leben, bevor die Pflanze umgetopft oder stärker gegossen wird.

substrate

Substrat-Ökologie

Der Wurzelraum sollte weißer Sand an Felsrändern und sandige Alluvialböden mit zeitweiser Regenzeitfeuchte; mineralischer, luftiger Wurzelraum ohne anhaltende Staunässe abbilden. Die Mischung bleibt nährstoffarm, strukturiert und frei von Dünger; ein humoser Anteil dient nur als Feuchtepuffer und darf den Sand- oder Lateritanteil nicht in schwere Blumenerde verwandeln. weißer Sand auf Felsausläufern sowie beige sandige Alluvialböden in saisonal vernässten Savannen und Abflussrinnen. Der Topf braucht Ablauf und Luftporen, auch wenn die Art während aktiven Wachstums konstant Wasser erhält.

Die Feuchte wird nicht nach einer fixen Untersetzerhöhe, sondern am Verbrauch und an der Pflanzenreaktion ausgerichtet. warm und sehr hell in der feuchten Wachstumszeit führen; bei Bildung der kleinen trockenzeitlichen Rosette die Wassergabe reduzieren, aber die Wurzeln nicht abrupt vollständig austrocknen lassen. Eine dünne mineralische Oberfläche kann kleine Rosetten sichtbar halten, darf aber weder Spross noch Gemmae überdecken. Die ursprüngliche Beschreibung verzeichnet sandige Felsauflagen und Alluvialböden; sie stützt keine dauerhafte Überflutung. Einzelne neuere iNaturalist-Bilder außerhalb des Kimberley wurden für den Codex nicht übernommen, weil der Fundort nicht zur bekannten Verbreitung passte. Mineralarmes Wasser vermindert Salzablagerungen; bei langsamem Wachstum werden zuerst Licht, Saison und Verdichtung geprüft statt Nährstoffe zuzugeben.

practice

Praxisnotizen

Für Drosera derbyensis sind Herkunft, Saisonform und Diagnosemerkmale zusammen zu dokumentieren. Länge und Haarart des Blattstiels, Größe der Spreite sowie Form der Trockenzeitrosette protokollieren; eine allgemeine Behaarung reicht nicht, um D. lanata sicher auszuschließen. Ein aktuelles Foto sollte Blattoberseite, Blattstiel oder Spreitenbasis und – wenn vorhanden – Schaft, Kelch oder Samen zeigen. D. derbyensis ist D. lanata nah verwandt, unterscheidet sich aber durch die nicht dendritischen einfachen Haare; Fundort und Blütenstand stärken die Diagnose. Diese Angaben helfen, Kulturveränderungen von Fehlbestimmungen zu unterscheiden und halten die Beschreibung an der Art statt an einem einzelnen Händlerklon.

Prüfe in jedem Sichttermin Feuchte, Neuaustrieb und den Zustand des Rosettenzentrums; bei den unten genannten Intervallen handelt es sich um Sichtkontrollen, nicht um automatische Gießtermine. Bei Saatgut und Gemmen jeweils dokumentieren, aus welcher Saisonform die Mutterpflanze stammt. Zur Bestätigung von D. derbyensis junge Pflanzen bis zum ausgeprägten Haarbesatz und Blütenstand kultivieren und nicht allein nach einem Händleretikett übernehmen. Die ursprüngliche Beschreibung verzeichnet sandige Felsauflagen und Alluvialböden; sie stützt keine dauerhafte Überflutung. Einzelne neuere iNaturalist-Bilder außerhalb des Kimberley wurden für den Codex nicht übernommen, weil der Fundort nicht zur bekannten Verbreitung passte. Ein Fundort wird nur so genau angegeben, wie die Quelle ihn belegt. Unklare Herkunft, ungesicherte Hybridannahmen und Fehlbestimmungen werden als solche gekennzeichnet, nicht durch Vermutungen aufgefüllt.

sources

Quellenangaben

Zitieren

Zitierlink und Stand

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Aktueller Stand05.10.2026

Empfohlene Zitierweise: Black Trap Codex, Drosera derbyensis, Stand 05.10.2026, https://blacktrap.de/codex-v2/drosera-derbyensis/